Der Handelsimmobilien Report Nr. 414

Der Handelsimmobilien Report Nr 414

  • Investmentmarkt Europa 2023 – Ist der Boden inzwischen erreicht?: Das Jahr 2023 war für den europäischen Investmentmarkt für Retail Assets kein leichtes Jahr – auch wenn der Einbruch beim Transaktionsvolumen nicht so stark ausfiel wie beim Gewerbeimmobilienmarkt insgesamt und der Boden beim Investmentmarkt erreicht sein dürfte. Das lässt für 2024 hoffen. (Seite 2)
  • Innenstädte – HDE befürchtet 5 000 Schließungen: Die Lage vieler Innenstädte in Deutschland verschlechtert sich nach Feststellung des Handelsverbands Deutschland (HDE) zusehends. Denn nach seiner Prognose werden 2024 nochmals 5 000 Läden ihre Türen für immer schließen – nachdem bereits viele Läden im Zuge der Insolvenzen geschlossen wurden. (Seite 6)
  • VdP-Immobilienpreisindex – Die Preisfindungsphase verläuft schleppend: Seit die Immobilienpreise im zweiten Quartal 2022 sowohl bei Wohn- als auch bei Gewerbeimmobilien ihren Höchststand erreicht haben, ist mit der Zinswende seit vergangenem Sommer ein kontinuierlicher Abwärtstrend zu verzeichnen. Nach Feststellung des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VdP) gingen die Immobilienpreise im vierten Quartal 2023 gemessen am Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 7,2% zurück und gegenüber dem Vorquartal um 2,2%. Der VdP-Immobilienpreisindex sank auf 175,2 Punkte, wobei 2010 mit 100 Punkten das Basisjahr bildet. (Seite 7)
  • Shopping-Center-Markt – Ein Ort für den Alltag der Bürger: Vom Strukturwandel im Einzelhandel durch den Online-Handel waren Shopping-Center mit ihrem hohen Anteil an Mode-Anbietern besonders stark betroffen. Corona hat die Krise zusätzlich verschärft. Der geringe Anteil dieser Asset Klasse am Transaktionsvolumen mit Handelsimmobilien in den vergangenen Jahren hat die Probleme widergespiegelt. Nun kommt eine Studie von ZIA und EY Real Estate über den hiesigen Center-Markt zu dem Ergebnis, dass die Branche inzwischen die Talsohle verlassen hat und als Orte für soziale Begegnungen neue Akzente setzt. (Seite 9)
  • Hahn Gruppe – Vorstand sieht gute Chancen für 2024: Mit strategischen Verkäufen, Neuvermietungen und zahlreichen Mieterhöhungen ist es der Hahn Gruppe aus Bergisch Gladbach gelungen, das schwierige Immobilien-Jahr 2023 mit guten Zahlen abzuschließen. Die Ausrichtung des Asset- und Investment-Managers auf versorgungsorientierte Einzelhandels- und Mixed-Use-Immobilien war die Grundlage des Erfolgs. (Seite 11)
  • Westfield-Hamburg-Überseequartier – Eine ganze Stadt in der Stadt: Mit nicht weniger als einem „Grand Opening“ wird am 25. April das Einkaufsviertel Westfield Hamburg-Überseequartier in der Hafen City eröffnet. Im Zentrum wird die Eröffnung des Einzelhandels-, des Gastronomie- und Freizeitbereichs stehen. Für diese Flächen liegt die Vermietungsquote nach Angaben von Andreas Hohlmann, Managing Director Austria & Germany bei Unibail-Rodanmco-Westfield (URW), mittlerweile bei rund 90% – das ist eine gute Quote in einem nicht leichten Umfeld. (Richter, Seite 13)
  • Quartier Wandsbek Markt – Eine neue Zukunft für einen alten Warenhaus-Standort: Seine besondere Verbundenheit mit dem einwohnerstärksten Bezirk der Hansestadt Hamburg, zu Wandsbek, dokumentiert Union Investment gleich in zweifacher Hinsicht. Nach der Modernisierung des Einkaufszentrums Quarree Wandsbek für 40 Mio. Euro und seine Umwandlung in ein Nahversorgungs- und Multi-Use-Center will das Unternehmen nun das benachbarte ehemalige Karstadt-Gebäude aus dem Jahr 1967 und das historische Karstadt-Gebäude von 1922 zum „Quartier Wandsbek Markt“ transformieren. (Seite 16)
  • Borehamwood Shopping Park – Der globale Blick auf das Gesamtobjekt: Das Beispiel Borehamwood Shopping Park in Großbritannien zeigt, wie komplex eine zukunftsweisende Neupositionierung eines Handelsstandorts sein kann. Erfolgreich ist ein solches Projekt nur mit einem globalen Blick auf die Gesamtimmobilie und auf Abhängigkeiten und Synergien zwischen den einzelnen Mietern und Nutzungsformen. Mit diesem strategischen Ansatz ist es dann aber möglich, einen Handelsstandort stabil und ertragreich für die Zukunft zu machen. (Grubmüller, Seite 17)