Der Handelsimmobilien Report Nr. 417

Der Handelsimmobilien Report Nr 417

  • Resiliente Handelsimmobilien – „Geld angelegt und Job erledigt“ funktioniert in Zukunft nicht mehr: Die Ära, in der mit Immobilien einfach nur gewinnbringend gehandelt werden konnte, ist vorbei und wird abgelöst von einer Ära, in der Immobilien vor allem funktional und für die Zukunft gerüstet sein müssen, nicht zuletzt auch deshalb, weil Megatrends wie der demographische Wandel, die Digitalisierung, die Deglobalisierung und die Dekarbonisierung die Ansprüche an die einzelnen Immobiliensegmente und Regionen spürbar verändern. (Seite 2)
  • Galeria-Verkauf: Wie groß das Filialnetz künftig ist, hängt von den Mietverhandlungen ab: Bis zum 22. März – eine Woche vor Ostern – hatte Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus den Interessenten Zeit gegeben, ein verbindliches Kaufangebot für den Warenhaus-Betreiber Galeria Karstadt Kaufhof abzugeben. Aus den vier Angeboten hat der Insolvenzverwalter nach Absprache mit dem Gläubigerausschuss zwei Interessenten ausgesucht. Um wen es sich dabei handelt, darüber gibt es weiterhin keine Auskunft. (Seite 6)
  • Emerging Trends in Real Estate Global Outlook 2024: Auseinandersetzung mit einer Ära höherer Zinssätze: Nach gut einer Dekade-Niedrigzinspolitik hat die Zinswende durch die großen Notenbanken dem verlängerten Hype an den weltweiten Immobilienmärkten 2022 ein Ende gesetzt. Ablesen lässt sich das auch am Rückgang des Transaktionsvolumens 2023 um 44% auf 594 Mrd. $, den niedrigsten Stand seit über einem Jahrzehnt. Nach der aktuellen Studie „Emerging Trends in Real Estate Global Outlook 2024“ von PwC und dem Urban Land Institute (ULI) keimt in der Branche für 2024 die Hoffnung auf eine Wiederbelebung des Marktes auf. (Seite 8)
  • Einzelhandelsmarkt Europa – Stimmung dreht leicht ins Positive: Seit die Digitalisierung des Verkaufsprozesses, unterstützt durch das knappe Zeit-Budget vieler Beschäftigter, europaweit stationäre Einzelhandelskonzepte auf den Prüfstand gestellt hat, fremdeln nicht wenige Investoren mit der Anlage ihres Geldes in Retail Assets. Nun sieht Catella Research bei den Anlegern eine leichte „Sentiments-Änderung“ ins Positive. Das gilt vor allem für das Teilsegment „Lebensmitteleinzelhandel“. (Seite 10)
  • Deutsche Euro Shop AG – Belebung des operativen Geschäfts – Wertkorrekturen beim Portfolio: Der Shopping-Center-Investor Deutsche Euro Shop aus Hamburg konnte 2023 die Folgen der Corona-Zwangsmaßnahmen hinter sich lassen, musste auf Grund der Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) aber Korrekturen bei der Bewertung des Immobilienvermögens hinnehmen. Für 2024 erwartet der Vorstand eine Stabilisierung des Geschäfts. (Seite 12)
  • Rewe ready – Vollautomatischer Einkauf im Ladepark: Mit dem Konzept Rewe to go hat sich der Kölner Lebensmittel-Konzern Rewe vor Jahren den Weg zurück in die teuren Einkaufslagen der Großstädte, in Bahnhöfe und schließlich in die Tankstellen gebahnt. Mit dem vollautomatischen Pilot-Shop Rewe ready geht die Rewe-Tochter Lekkerland am Schnell-Ladepark des Energieanbieters EnBW in Lichtenau bei Chemnitz mit einem neuen Konzept an den Start. (Seite 14)
  • Ostergeschäft 2024 – Hoffnung auf Impulse für die Kauflaune: Beim Blick auf die Umsatzstatistik des Lebensmittelhandels springen immer zwei Ereignisse ins Auge: der deutliche Umsatzanstieg zu Weihnachten und zu Ostern. In diesem Jahr erwartet der Handelsverband Deutschland (HDE) für den gesamten Einzelhandel zum Ostergeschäft einen Umsatz von 2,2 Mrd. Euro. (Seite 15)
  • Social Commerce – Mehr Authentizität in der individuellen Kundenkommunikation: Ob über Instagram, TikTok, Online-Games oder Markenwebseiten: Viele Unternehmen haben längst das Potenzial von Social Commerce für ihre Zwecke entdeckt. Dabei rücken neben Sichtbarkeit und Branding, zunehmend auch Kaufvorbereitungen und direkte Kaufabschlüsse im Sinne eines „nahtlosen Einkaufserlebnisses“ in den Fokus: Social Commerce hat großes Potenzial – sowohl für die Kunde als auch für Unternehmen. (Seite 17)