Der Handelsimmobilien Report Nr 431
- Vermietungsmarkt Retail – Viel Licht, aber auch Schatten: Im Vermietungsmarkt ist viel in Bewegung. Repositionierungen bei namhaften Handelsmarken, Filialschließungen kurz nach der Neuanmietung und auch die Neuausrichtung von Shopping-Centern prägten hierzulande das Vermietungsgeschäft für Retail Assets in den ersten neun Monaten 2024. Für das vierte Quartal herrscht überwiegend Zuversicht. (Seite 2)
- Transformation von Warenhäusern – Entscheidend ist die Stadt, in der sich die Immobilie befindet: Die großen Warenhäuser mit ihren umfassenden Sortimenten unter einem Dach verstanden es in ihren besten Jahren die Phantasie der Kunden anzuregen. Genauso dürfte es heute vielen Investoren angesichts der Prachtbauten in innerstädtischen Top-Lagen gehen, wenn sie vor der Entscheidung stehen, in ein solches – leerstehendes – Objekt zu investieren. Mit den Chancen und Grenzen der Umnutzung von Warenhäusern hat sich deshalb PwC in seiner Studie „Transformation der Innenstädte“ befasst. (Seite 6)
- Deutschlandstudie Innenstadt – Gebündelte Anstrengungen für eine gemeinsame Zukunft: Der stationäre Einzelhandel und die Innenstädte haben ihre Zugkraft auch für die jungen Leute nicht verloren. Doch sehen viele Stadtbesucher Verbesserungsbedarf und auch die Innenstadtakteure sind aufgerufen, ein strategisches Gesamtkonzept zu entwickeln, wie die Deutschlandstudie Innenstadt zeigt. (Seite 9)
- Insight Frankfurt – Eine Stadt mit vielen Zentren: Als Zentrum der prosperierenden Metropolregion Frankfurt / Rhein-Main mit insgesamt etwa 5,8 Mio. Einwohnern bietet die Stadt Frankfurt am Main günstige Voraussetzungen für den heimischen Einzelhandel, der seinerseits eine breite Angebotspalette mit fast allen Sortimenten, Marken und Genres aufweist, wie es im Marktbericht „Insight Frankfurt“ von Comfort in Kooperation mit der CIMA Beratung + Management GmbH heißt. (Seite 12)
- Investmentmarkt Logistik – Core-Investoren tun sich mit der Zinswende noch schwer: Auf dem Investmentmarkt für Industrie- und Logistikimmobilien geht es weiter bergauf, auch wenn die sehr guten Rahmenbedingungen des Rekordjahres 2022 nicht erreichbar sind. Ein Wermutstropfen ist die schwächelnde Mieternachfrage, die auch 2025 noch anhalten dürfte. Im deutschen Gewerbeimmobilienmarkt erreicht die Anlage-Klasse mit einem Anteil von etwa 25% Platz zwei hinter Handelsimmobilien. (Seite 14)
- Angebotskommunikation – Eher Prospekte auf dem Land, mehr digitale Kanäle in der Stadt: Vor allem in wirtschaftlich unsicheren Zeiten informieren sich viele Konsumenten und Konsumentinnen über die besten Angebote: Ob über den klassischen Printprospekt, WhatsApp oder den Onlineauftritt eines Unternehmens. Die Frage ist: Gibt es bei der Kanalpräferenz Unterschiede bei städtischer und ländlicher Bevölkerung? (Seite 16)
- Vermietungsmarkt Logistik – Die Flächennachfrage schwächelt: Während es im Transaktionsmarkt schon wieder spürbar bergauf geht, macht sich im Vermietungsmarkt für Industrie- und Logistikimmobilien 2024 deutlich bemerkbar, dass die deutsche Konjunktur schwächelt. Das dämpft gleichzeitig aber auch den Auftrieb bei den Mieten und führt in einigen Regionen dazu, dass das Flächenangebot wieder etwas größer wird. (Seite 18)
- Konjunktur – Handel erwartet durch Halloween wichtige Umsatzimpulse: Halloween wird in Deutschland immer populärer, die Zahl der Menschen, die gezielt Ausgaben zu dem Gruselfest einplant, steigt immer weiter. In der Folge entwickelten sich auch die Umsätze des Einzelhandels zu diesem Anlass in den vergangenen Jahren nach oben. (Seite 20)