- Der Handelsimmobilien Report Nr 450
- Gastronomie in Shopping-Centern – Standardisierung ist kein gutes Fundament für Erlebniswelten: Seit die Handelsimmobilienbranche mit dem wachsenden Druck durch den Online-Handel vor mehr als zehn Jahren erkannt hat, dass sie neben dem Warenverkauf vor allem reale Erlebnisse bieten muss, um die Internet-Konkurrenz zu distanzieren, hat sich viel getan. Die Gastronomie-Konzepte in Einkaufszentren werden je nach Größe und Standort immer ausgefeilter, wie der Shopping Center Report 2025 des EHI Retail Institutes zeigt. (Seite 2)
- Zukunft Innenstädte – Die Innenstadt als multifunktionales Zentrum urbaner Lebensqualität: Der gravierende Strukturwandel in den vergangenen Dekaden stellt Deutschlands Innenstädte vor große Herausforderungen. Wie komplex und vielschichtig das Problem ist, zeigt das Whitepaper „Zukunft Innenstädte: Wie der Strukturwandel den urbanen Raum neu definiert“. (Seite 6)
- Ceconomy/JD.com-Beteiligung – Hoffnung auf mehr Wachstumsdynamik: Im Nahhinein wirkt es wie ein Ohmen für eine größere Veränderung im Unternehmen, als der frühere Vorstandsvorsitzende der Ceconomy AG, Karsten Wildberger, im Mai unerwartet als CDU-Minister für Digitales und Staatsmodernisierung ins Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz wechselte. Der geplante Einstieg des weltweit führenden chinesischen Anbieters von Technologie und Dienstleistungen in der Supply Chain und Markenplattform, JD.com, könnte Wildbergers Entscheidungsprozess beschleunigt haben. (Seite 9)
- Brownfield-Entwicklungen – Erstmals mehr Entwicklungen auf Industriebrachen als auf Greenfields: Grund und Boden sind knapp. Zudem konkurrieren die Immobilien-Klassen um die verfügbaren Flächen: Logistik beispielsweise mit Wohnquartieren. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf das Thema Nachhaltigkeit gewinnt die Umwandlung von Industriebrachen insbesondere bei Logistikimmobilien an Bedeutung. Das zeigt auch der Blick auf das Neubauvolumen. (Seite 12)
- Insight Dresden – Eine Einkaufsstadt mit einem guten wirtschaftlichen Fundament: Die auch als Elbflorenz bekannte sächsische Landeshauptstadt Dresden profitiert als Einkaufsstadt von ihrer weitreichenden Ausstrahlung und ihrer Sogwirkung aufs Umland. Hinzu kommt eine große Ballung von bekannten Kulturdenkmälern zwischen Elbe und Altmark wie die Semperoper, die Frauenkirche oder der Zwinger, die viele Touristen anziehen – auch Einkaufstouristen. 2024 wurden mehr als 4,6 Mio. Touristenübernachtungen gezählt, wie es im „Insight Dresden“ von Comfort in Kooperation mit der CIMA Beratung + Management GmbH heißt. (Seite 14)
- Hamborner REIT AG – Wenig Dynamik im Geschäftsverlauf: In einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld sieht sich die Hamborner REIT AG bei ihren Geschäftszahlen im Plan. Die zum zweiten Quartal und zum ersten Halbjahr 2025 vorgelegten Zahlen zeugen allerdings auch von der mangelnden Dynamik beim Geschäft des Bestandshalters von Einzelhandels- und Büroimmobilien mit Sitz in Duisburg. (Seite 16)
- EU Richtlinie „Recht auf Reparatur“ – Die Akteure erwarten Komplikationen: Bis spätestens 31. Juli 2026 muss die Europäische Richtlinie zum Recht auf Reparatur in deutsches Recht umgesetzt werden. Ziel der EU-Richtlinie ist es, Elektroabfälle zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. In Deutschland werden etwas weniger als die Hälfte der defekten Elektrogeräte der in der EU-Richtlinie erwähnten Produktgruppen (49%) nicht repariert. Im Auftrag des Handelsverbands Technik (BVT) und des Spezialversicherers und Fachhandelspartners Wertgarantie hat das IFH Köln die EU-Richtlinie erstmals empirisch untersucht. (Seite 17)
