Der Handelsimmobilien Report Nr 457
- Fachmarktimmobilien-Kongress – Mit kleinen Maßnahmen viel bewegen: Fachmarktimmobilien sind resilient gegen Krisen und die Online-Konkurrenz. Doch auch hier bleibt die Zeit nicht stehen und stellt die Branche vor die Herausforderung, sich auf ein verändertes Kundenverhalten und die notwendige Transformation der Standorte einzustellen, wie der Fachmarktimmobilien-Kongress zeigte. (Seite 2)
- RICS Global Commercial Property Monitor – Abwarten allein ist keine Lösung: Statt der erhofften Verbesserung im Jahresverlauf hat sich die Stimmung in der europäischen Immobilienwirtschaft – gemessen im Commercial Property Sentiment Index (CPSI) – im dritten Quartal wieder eingetrübt. In Deutschland führen wirtschaftliche Hemmnisse und Verunsicherungen im Gesamtmarkt vor allem zu einer abwartenden Haltung – statt zu Aufbruch. (Seite 6)
- VdP-Immobilienpreis-Index – Auf dem Gewerbeimmobilienmarkt dominiert das Top-Segment: Der Aufwärtstrend bei den Immobilienpreisen hat sich im Jahresverlauf 2025 verfestigt. So ist der VdP-Immobilienpreisindex im dritten Quartal – im Jahresvergleich – um 3,6% auf 183,7 Punkte gestiegen. Gemessen am Vorquartal lag das Plus bei 0,7%. Getragen wurde das Wachstum vor allem vom Preisauftrieb bei Mehrfamilienhäusern, bei Gewerbeimmobilien (Büros und Handelsimmobilien) lag der Preisanstieg im Jahresvergleich bei 2,8%. (Seite 8)
- Lebensmittelhandel in Europa – Sehr unterschiedliche Kaufgewohnheiten: Man könnte meinen, ein so alltäglicher Prozess wie das Einkaufen von Lebensmitteln läuft innerhalb Europas ähnlich ab. Genauer betrachtet lassen sich jedoch viele Unterschiede, Präferenzen und Eigenheiten in den verschiedenen Ländern festmachen. Werden beispielsweise Discounter oder Vollsortimenter bevorzugt oder das Bestellen von Lebensmitteln? Geht man lieber zum kleinen Tante-Emma-Laden um die Ecke oder zu einem tausende Quadratmeter großen Hypermarkt? Wie viel geben die Menschen in Europa für Lebensmittel aus und was konsumieren sie am liebsten? (Friederer, Seite 10)
- Hansestadt Bremen unter der Lupe – Zwischen Problemen mit Leerstand und wegweisenden Projekten: Die Freie und Hansestadt Bremen ist mit einer Fläche von 400 Quadratkilometern das kleinste Bundesland und der südlichste deutsche Seehafen, wie auf der Homepage zu lesen ist. Deshalb wird die Stadt mit Seemännern, Kaufleuten und natürlich auch mit den Bremer Stadtmusikanten aus Grimms Märchen in Verbindung gebracht. Der genauere Blick zeigt indessen, dass die Hansestadt viel mehr zu bieten hat. Als Handelsstandort bietet sie ein gemischtes Bild zwischen Problemen mit Leerstand und Aufbruchstimmung. (Seite 12)
- Deutsche Euro Shop AG – Gemischtes Bild im Jahresverlauf: Nach einem schwachen Jahresstart haben sich die Frequenz und entsprechend auch die Umsätze der Mieter in den 21 Shopping-Centern der Deutsche Euro Shop AG erhöht. Dass sich das in den ersten neun Monaten nicht entsprechend in den Ergebnissen widerspiegelt, begründet der Shopping-Center -Investor mit Sonder- und Einmaleffekten und präzisiert seine Jahresprognose. (Seite 15)
- Emerging Trends in Real Estate Europe 2026 – Langfristige Sicherheit ist wichtiger als kurzfristige Renditeerwartungen: Die Unsicherheit in der europäischen Immobilienwirtschaft ist in diesem Jahr weiter gewachsen. Der Grund ist die fortschreitende De-Globalisierung, die das Gros (70%) als ernstes Problem wahrnimmt. Vor zwei Jahren war noch nicht einmal die Hälfte darüber besorgt. Überhaupt legen sich die wachsende politische Instabilität (90%), die Eskalation der globalen Konflikte (86%) und die moderaten Wirtschaftsaussichten in Europa (77%) auf die Stimmung der Marktakteure, wie die Ergebnisse des „Emerging Trends im „Real Estate Europe 2026“-Report ergeben haben. Dafür wurden die Einschätzungen von 1 276 Fachleuten erfragt. (Seite 16)
- Deutsche Handelspreise 2025 – Viel Lob für Pioniere des Einzelhandels: Im Rahmen des Deutschen Handelskongresses in Berlin hat der Handelsverband Deutschland (HDE) die Handelspreise 2025 in drei Kategorien verliehen. Konkret zeichnete HDE-Präsident Alexander von Preen den Sportartikelanbieter Decathlon, das Familienunternehmen Edeka Schenke und Dirk Rossmann aus. (Seite 18)