Der Handelsimmobilien Report Nr 466
- Investmentmarkt – Ein solider und zufriedenstellender Start: Der Start ins erste Quartal 2025 war im Investmentmarkt für Handelsimmobilien von viel Optimismus geprägt, nicht zuletzt, weil wieder mehr Akteure auf den Markt drängten. Von einem soliden und zufriedenstellenden Auftaktquartal sprechen die Immobilienberater nach den ersten drei Monaten des Jahres 2026. Die globalen Krisen und wachsende Inflationssorgen treffen einerseits auf krisenresiliente Sub-Segmente, setzen andererseits aber auch neue Rahmenbedingungen. (Seite 2)
- Standortmonitor 2026 – Ohne einen belebten Einzelhandel gibt es keine sichere Innenstadt: Die Menschen gehen vor allem zum Einkaufen in die Innenstädte. Doch darüber hinaus sorgen die belebten Läden des Einzelhandels in den Abendstunden für Sicherheit in den Stadtzentren. Deshalb müssen Innenstadtentwicklung, Sicherheitspolitik und Handelsförderung auch zusammengedacht werden. (Seite 6)
- KPMG Consumer Snapshot – Die Fortschritte bei der digitalen Kaufberatung und ihre Grenzen: Die dialogfähigen KI-Systeme können immer mehr. So können Dialog Assistenten (Chatbots) heute schon persönliche Beratungsgespräche führen und gestalten sowie Rückfragen stellen. Die Frage ist: Können sie das Beratungsgespräch mit Menschen ersetzen und wollen die Kunden das auch? (Seite 9)
- Deutsche Euro Shop AG – Immobilienwerte 2025 leicht gestiegen: Nach einem stabilen Geschäftsverlauf im Jahr 2025 erwartet der Shopping-Center-Investor Deutsche Euro Shop (DES) im laufenden Jahr steigende Mieteinnahmen und einen Anstieg beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit). Die Aktionäre sollen für 2025 eine Dividende von 1 Euro je Aktie erhalten. (Seite 11)
- SES Spar European Shopping Centers – Erlöse der Mieter um 2,2% gestiegen: Im herausfordernden Umfeld des Jahres 2025 zieht die SES Spar European Shopping Centers für die von ihr gemanagten 32 Einkaufszentren eine positive Bilanz. So ist der Bruttoumsatz der über 1 900 Mieter aus Handel, Gastronomie und Dienstleistung um 2,2% oder 70 Mio. Euro auf 3,61 Mrd. Euro gestiegen – nach brutto 3,54 Mrd. Euro im Jahr zuvor. Dass die Besucherzahl mit 116 Millionen leicht unter Vorjahresniveau lag, begründet das Unternehmen mit umfangreichen Bauarbeiten an gleich vier Standorten. (Seite 12)
- EU-Preisangaben-Richtlinie – HDE kritisiert Regulierungswahn: In unsicheren Zeiten mit ständigen Preissteigerungen halten die Menschen ihr Geld zusammen. Um trotzdem Kaufanreize zu schaffen, sind derzeit Sonderangebote im Einzelhandel sehr gefragt. Diesen Trend bestätigt auch der Blick auf das Käuferverhalten in den zurückliegenden Krisenjahren. Nun sind laut Handelsverband Deutschland (HDE) diese Preisaktionen in Gefahr. (Seite 14)
- FOC-Markt Europa – Expansionspläne ungewohnt verhalten: In der Liste der europäischen Factory Outlet Center (FOC) mit der aus Mietersicht besten Performance finden sich seit Jahren immer wieder die gleichen Namen. Im vergangenen Jahr erreichte „La Roca Village“ bei Barcelona nach 2021 zum zweiten Mal die Spitzenposition im Outlet Center Performance Report. Bei den Betreibern belegte die deutsche Outletcity AG (Metzingen) erneut den Spitzenplatz. Bei der Expansion zeigen sich die Markenhersteller zurückhaltend. (Seite 5)
- Fashion Outlet Zweibrücken – BTE fordert Aufhebung der „Lex-Outlet“: Während Investoren Factory Outlet Center (FOC) als relativ krisenfeste Anlage-Klasse schätzen, sieht der stationäre Einzelhandel diesen Vertriebsweg mit seinen Herstellermarken zu günstigen Preisen als direkte Konkurrenz fürs Geschäft. Dies gilt vor allem dann, wenn FOC Sonderregelungen etwa für verkaufsoffene Sonntage genießen, wie das Zweibrücken Fashion Outlet (ZFO). (Seite 16)