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„Der Immobilienbrief Ruhr“ versteht sich als Ausgabe des Immobilienbrief mit regionalem Schwerpunkt zwischen Düsseldorf und Dortmund. Er wird verantwortlich betreut von der freien Immobilien-Journalistin und Architektur-Historikerin Dr. Gudrun Escher. Im vierwöchigen Rhythmus finden Sie hier aktuelle Themen aus dem Ruhrgebiet und über das Ruhrgebiet, Marktberichte aus unterschiedlichen Assetklassen, Einblicke in Unternehmen, Interviews und das „Projekt des Monats“.


Der Immobilienbrief Ruhr Nr. 128

In England wurden im vergangenen Coronajahr 10.000 archäologische Zufallsfunde mehr gemeldet als üblich, denn es wird öfter in heimischen Gärten gewerkelt als sonst und nicht selten waren da alte Münzen vergraben: Da gewinnt doch die Wortneuschöpfung „Glücksplatzwanderung“ eine ungeahnte Bedeutung…


Der Immobilienbrief Ruhr Nr. 127

Diese merkwürdige Zeit produziert immer wieder merkwürdige neue Begrifflichkeiten: Jetzt ist die „Slowbalisation“ in aller Munde, d.h. die „Rekonfiguration globaler Wertschöpfungs- und Lieferketten im Zuge der verlangsamten Globalisierung“, deren Auswirkungen für Logistik und Gewerbeflächen sich Quantum schon mal ausmalt…


Der Immobilienbrief Ruhr Nr. 126

Die andauernde Pandemie gibt Gelegenheit, nicht nur Rankings neu zu überdenken. Wer hätte erwartet, dass Wintertage mit Pulverschnee und Sonnenschein schön sein können ohne sich in Massen an den Skiliften zu drängeln und ein mittleres Monatsgehalt für Drinks auf der schicken Alm auszugeben. Nachdem jetzt die frühe Frühlingssonne den Schnee weggeschmolzen hat, schmelzen offenbar auch Vorbehalte gegen Werte, wie sie die ESG-Kriterien einfordern. Es sprießen ESGkonformen Fonds wie Krokusse und Schneeglöckchen, nur mangelt es noch an dafür geeigneten Anlagemöglichkeiten bzw. Immobilien…


Der Immobilienbrief Ruhr Nr. 125

Heute schon das Menetekel riesiger volkswirtschaftlicher Verluste an die Wand zu malen ausgelöst allein durch eine behauptete Corona-bedingt schlechtere Schulbildung der jetzt schulpflichtigen Kinder erscheint mir doch ein wenig voreilig, aber die Pandemie kann durchaus unerwartete Nebenwirkungen zeitigen…


Der Immobilienbrief Ruhr Nr. 124

Zum Ende dieses bemerkenswerten Jahres verzichte ich auf Spekulationen über die Entwicklung der Büro- und sonstigen Märkte einschließlich der blühenden Aussichten für Rechenzentren. Dagegen drängt sich mir der Impuls auf, an den gesunden Menschenverstand zu appellieren…



Der Immobilienbrief Ruhr Nr. 122

Wer heute auf die Europäische Union blickt, kann sich über vieles ärgern, über Rechthaberei und Neid wie unter Geschwistern (was der kriegt, will ich auch, gefolgt von Gekreisch), über Dilettantismus, über große Worte mit wenig dahinter (sog. Agrarreform), über aufgeblähte Verwaltungen und Pöstchenschieberei. Klingt das nicht vertraut wie im Ruhrgebiet?


Der Immobilienbrief Ruhr Nr. 121

Entsinnen Sie sich noch an die Propaganda für das papierlose Büro mit geteilten Arbeitsplätzen aus den 1990er Jahren und die Internet-Euphorie der 2000er? Beides schnurrte wie ein losgelassener Luftballon auf Normalmaß zusammen, war nicht mehr der Rede wert. Nun also auf’s Neue, Corona sei Dank, auf zur totalen Digitalisierung!


Der Immobilienbrief Ruhr Nr. 120

Gerade jetzt nach den Erfahrungen mit der Pandemie sollte die Frage erlaubt sein, ob „mehr“ in jedem Falle besser ist. Bei der täglichen Bilanz der Infizierten trifft das jedenfalls nicht zu und wir müssen allmählich begreifen, dass „Corona“ uns noch lange begleiten wird, ausnahmslos alle und überall. Welche Folgen hat diese Erkenntnis für die Immobilienbranche? Wer denkt um und in welche Richtung?