Catella – Berliner Büromarkt nahezu auf Vorjahresniveau

4.Juli 2012   

Im ersten Halbjahr 2012 verzeichnet die Bundeshauptstadt lt. Catella Property Group einen Flächenumsatz von 302.900 m², davon 165 .000 m² Bürofläche im 2. Quartal. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies lediglich einem Rückgang von 2,3 Prozent.

In der City Ost ist die Nachfrage nach Büroflächen weiterhin ungebrochen. Durch die Realisierung der Projekte direkt am Kurfürstendamm, dem Bikini-Areal und dem Zoofenster gewinnt die City West zunehmend an Attraktivität. Untermauert wird diese Entwicklung in der City West durch die Großvermietungen des Bundesverteidigungsministeriums mit ca. 16.700 m² und der Fraunhofer Gesellschaft mit ca. 9.000 m². Nicht zu unterschätzen sind auch weitere Teilmärkte, wie bspw. das Projektgebiet für das neue Stadtquartier Europacity, Mediaspree-Areal, Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien in Adlershof sowie die Businessquartiere um den Flughafen Berlin Brandenburg.

Weitere positive Marktentwicklungen sind die weiterhin konstanten Spitzen- und Durchschnittsmieten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen beide Werte einen leichten Anstieg. Die gewichtete Durchschnittsmiete beträgt 12,11 €/m² und die Spitzenmiete 21,34 €/m².

Grund für den konstanten Flächenumsatz sind nicht nur die Großvermietungen im Flächensegment ab 5.000 m² und ab 2.000 m², sondern auch die Abschlüsse im Größensegment ab 500 m². Die meisten Vermietungen sind jedoch nach wie vor im kleinteiligen Bereich unter 500 m² zu verzeichnen. Somit setzt sich der Trend aus den Vorjahren fort.

Der im Berliner Stadtgebiet ermittelte Büroflächenleerstand beträgt 1,37 Mio. m², was einer Leerstandsquote von 7,5 % entspricht. Aufgrund der weiterhin verhaltenen Bürobaufertigstellungen bei gleichzeitig hoher Nachfrage ist von einem weiteren sukzessiven Leerstandsabbau auszugehen.

Fazit:

Der Trend des 1. Quartals 2012 „mit stabilen Umsatz ins neue Jahr“ konnte sich auch im 2. Quartal durchsetzen. Der positive Schwung ist nach wie vor ungebrochen und wird sich auch weiterhin fortsetzen, so dass auch zum Jahresende mit einem guten Umsatzergebnis zwischen 600.000 m² bis 650.000 m² zu rechnen ist.

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