„Der Immobilienbrief“ Nr. 278

31.August 2012   

Der Immobilienbrief Nr 278

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit dem morgigen Verkaufsverbot der Energiesparlampen, den Problemen Daniel Düsentriebs, der Vorstellung der Euro-Väter von echten Euro-Problemen und dem Sinn, mit hundert Milliarden Euro Produkte zu fördern, die keine Marktbarrieren haben und in Deutschland nicht produzierbar sind. Die zweite Frage ist, wo Menschenrecht auf Wohnen aufhört und Wunschdenken beginnt. (Seite 1)

  • ·Niemand wird verletzt! HANSAimmobilia stürzt sich ins Schwert: Mit HANSAimmobilia zieht erstmals ein Fonds die Notbremse, der noch gar nicht geschlossen war. Ein Novum, denn auch die Abwicklung setzt Seriositätsbenchmark. (Rohmert, S. 2)
  • ·Mieten in Bestandsobjekten 20% unter Neubaumieten: Vermietungen in Bestandsgebäuden meist kleinteiliger: Interessantes förderte Colliers zutage. Nachvermietungen bei Bestandsobjekten liegen demnach teilweise deutlich unter denen von Neubauten. Auch erweisen sich teilbare Flächen als Erfolgsfaktor bei Nachvermietungen. (Rohmert, S. 6)
  • ·Schlimmer gehts immer! Der Diskussionsentwurf des Kapitalanlagegesetzes: Der vorliegende Diskussionsentwurf zur neuen AIFM Richtliene offenbart Schlimmes. Eine neue Ära bricht an. Leider eine düstere. (Prof. Loritz, S. 8)
  • ·B- bis D- Standorte: Immobilieninvestments legen zu: Das Investmentvolumen an B- bis D- Standorten wuchs 2011 um satte 66%. Auch C- und D- Standorte bieten noch Investmentchancen. (Rohmert, S. 12)
  • ·Banken nicht mehr stärkste Flächennachfrager? Bankensorgen bald auch Immobiliensorgen? Zwar sind Banken und Finanzdienstleister traditionell der stärkste Flächennachfrager im Bürosektor, JLL Researcher Helge Scheunemann gibt glaubt allerdings, dass das nicht mehr langfristig so bleiben wird. (Rohmert, S. 13)
  • ·Energiewende ante portas: Die Energiewende steht vor der Tür. 2020 soll Realität sein. Wer jetzt nicht handelt, agiert unverantwortlich. (Dr. Mönig, S. 15)
  • ·Projektentwickler haben Pause – Markt zieht erst in 5 Jahren wieder an: Der Markt für Projektentwickler wird maßgeblich vom Kreditmarkt beeinflusst. Aufgrund restriktivem Kreditmarktes, der auch in absehbarer Zeit sich nicht verändern wird, werden auch Projektentwickler langfristig eine Ruhephase haben, glaubt man JLL. (Eberhard, S. 15)
  • ·Streitpunkt AIFM – VGF sieht Veränderungsbedarf: Letzte Woche legte der VGF seine Stellungnahme zum AIFM- Diskussionsentwurf vor. Neben Lob gab es aber auch viel Verbesserungsbedarf. (Rohmert, S. 16)
  • ·Wirkung und Auswirkung: Risiken auf den Immobilienmärkten der europäischen Peripherie: Die Krise zieht weite Kreise und lässt auch die Länder in der europäischen Peripherie nicht kalt. Besonders in Südeuropa droht Ungemach. (Dr. Becher, S. 18)
  • ·Immobilieninvestitionsklima-Index: Schuldenkrise und Unsicherheit drücken die Stimmung. Die breite Mehrheit der europ. Immobilieninvestoren rechnet mit dem Fortbestehen der Eurozone. Schuldenkrise und Unsicherheit machen jedoch dem Investitionsklima in den drei großen europ. Volkswirtschaften weiter zu schaffen. (Rohmert, S. 21)
  • ·Zenit überschritten? Einzelhandelsvermietung auf hohe Basis rückläufig: Die Umsätze am Einzelhandelsmarkt gingen erstmals wieder zurück. Auch wenn von Einbruch noch keine Rede sein kann, könnte der Zenit überschritten sein. (Rohmert, S. 23)
  • ·Buchbesprechung – „Die Schuldenlawine“ – dieses Buch ist ein Muss: Bert Flossbach und Philipp Vorndran ist ein bemerkenswertes Buch gelungen. Sie analysieren offen und schonungslos die Hintergründe der globalen Krise. (Ries, S. 23)
  • ·Go East – Polen schafft die 2. Mrd. Euro Grenze: Polen wird als Investmentstandort immer ernster genommen und hat sich mittlerweile zur echten Destination gemausert. (Rohmert. S. 24)
  • ·Nachhaltigkeit wird zur Bedingung – Vom Green building zur grünen Strategie: Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur noch eine Frage einzelner Bestandsobjekte sondern wird mittlerweile als Unternehmensphilosophie wahrgenommen. Grüne Wege im Gesamtportfolio heißt der neue Weg. (Eberhard, S. 25)
  • ·US-Apartmentmarkt startet durch: HELABA sieht Positiventwicklung: Erst vor kurzem konnte BVT Verkaufserfolge in den USA feiern. Mittlerweile sieht auch die HELABA günstige Zeiten für den US-Apartmentmarkt. (Rohmert, S. 28)
  • ·Immobilien-Lebenszykluskonzepte. Bauen und Bewirtschaften ohne Termin- und Kostenrisiko: Da geschlossene Fonds zunehmend Immobilien direkt vom Bauträger zum geplanten Fertigstellungszeitpunkt erwerben und sowohl Konzeption als auch Vertrieb ihres Beteiligungsangebotes auf diesen Zeitplan abstimmen, kommt sowohl der terminlichen, als auch der technischen und kostenmäßigen Zuverlässigkeit eine immer größere Bedeutung zu. (Göbel, S. 28)
  • ·Studie der Deutschen Hypo – Regional unterschiedliche Entwicklung am Wohnungsmarkt: Eine flächendeckende Wohnungsnot zeichnet sich nicht ab. Allerdings gibt es regional teilweise deutliche Unterschiede. (Rohmert, S. 29)
  • ·Studie schlägt Alarm – In Deutschland fehlen 4 Mio. Sozialwohnungen: Pestel analysiert den deutschen Sozialwohnungsmarkt. Demnach fehlen 4 Mio. Sozialwohnungen. Tendenz steigend. (Krentz, S. 30)
  • ·Hotelperformance in Deutschland legt weiter zu: PKF hotelexperts sehen klaren langfristigen Aufwärtstrend. (Rohmert, S. 32)
  • ·Führen mit Gefühl: Mehr Sozialkompetenz bei Führungskräften notwendig: Welche Qualitäten brauchen Fach- und Führungskräfte in der Bau- und Immobilienwirtschaft? (Winckler, S. 32)
  • ·Griechenland lebt! In Rhodos steigen die Preise. Nicht nur Negatives hört man von Griechenland. In Rhodos steigen die Preise – wer hätte das gedacht? (Eberhard, S. 33)

„Der Immobilienbrief Ruhr“ Nr. 43 :

Editorial von Dr. Gudrun Escher:. Sommerzeit bedeutet immer wieder auch eine Pause. So lud der Verein pro Ruhrgebiet ein, über den Regionalverband Ruhr RVR nachzudenken und sich erläutern zu lassen, was er tut und welche Aufgaben er in Zukunft sieht. (Seite 1)

Interview mit Olaf Geist, Leiter Region West bei der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG (Seite 2)

Gewerbegebiet Keniastraße in Duisburg: Mit der Eröffnung von drei Fachmärkten in einem Neubaukomplex ist der letzte Schritt in der Entwicklung auf dem Areal der Bauwert Investment Group in Duisburg vollzogen. (Seite 4)

CentrO Oberhausen erweitert und refinanziert: Wenn am 27. September sich die Pforten zum Anbau öffnen, warten ca. 90.000 qm Verkaufsfläche auf Kunden. Im Vorfeld gelang die umfangreichste Immobilienrefinanzierung des laufenden Jahres in Deutschland. (Seite 5)

Hotelstandort Ruhrgebiet: Erfolge wie von Motel One in Essen lassen aufhorchen: Seit mehreren Jahren steigen die Übernachtungszahlen in den Ruhrstädten mit Wachstumsraten über dem Landesdurchschnitt an. (Seite 6)

Mülheim an der Ruhr – Rückblick und Ausblick: Stolz blickt Mülheim zurück auf Unternehmer und Pioniere [der Wirtschaft] im 19. und 20. Jahrhundert – die aktuelle Lage sieht weniger rosig aus.(Seite 8)

Vom Hansa Zentrum zum Hansa Center: Zum 1. September 2012 übernimmt die RGM Retail GmbH von der Apollo-Redos Development Fund Projekt Bottrop GmbH, Hamburg, das Center Management für das Hansa Center in der Innenstadt von Bottrop. (Seite 10)

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