„Der Immobilienbrief“ Nr. 371

22.April 2016   

Der Immobilienbrief Nr 371. pdf

 

Im Editorial verweist Werner Rohmert auf die Erfahrungen aus dem InvestorenForum von „Der Platow Brief“. Langfristig geht es schief, meinten wohl die Referenten, gingen dann aber zu business as usual über, denn in den nächsten Monaten bleibt alles beim Alten. Bei Core-Gewerbe gingen bei Rohmert bei einer Vortragsvorbereitung noch einmal neue Warnlampen an. Wussten Sie eigentlich, dass die institutionellen Immobilieninvestments deutscher Investoren gerade einmal wieder nominales 96er Niveau bei damals 7,5% Zinsen haben. Bereinigt um Inflation oder Core-Preisentwicklung seit 2008 ist das real bestenfalls zyklisch. Die internationale Aufsattelung der Nachfrage mit extremer Volatilität von über 50% bis zu 70% seit 2005  führt aber alle Stabilitätsprognosen analytisch ad absurdum.

 

  • „Bezahlbarer Wohnraum“ auf dem Weg zum Mega-Geschäft: Auf dem Platow InvestorenForum am Montag im Frankfurter Hilton zeigten Kapitalanlagespezialisten ihre Perspektiven der Vermögensallokation auf. (Rohmert, S. 2)
  • JLL-Immobilienuhr sieht europäischen Büro-Nutzermarkt mit starkem Start: Der Europäischer Büro-Mietpreisindex legt im 1. Quartal 2016 um 0,6% im Vergleich zum Vorquartal zu. (Rohmert, S. 5)
  • Globales Transaktionsvolumen im 1Q rückläufig: Zum Jahresende erwartet Hela Hinrichs, JLL EMEA Research, eine Erholung der Transaktionsvolumina auf das Vorjahresniveau von rund 700 Mrd. USD. (Rohmert, S. 8)
  • vdp – Emissionsvolumen steigt deutlich an: Seine Stellung im Covered-Bond-Markt hat der Pfandbrief im letzten Jahr lt. vdp festigen können. (Eberhard, S. 10)
  • Platow InvestorenForum: Unter der Überschrift „Vermögensschutz in einer volatilen Zeit“ trafen sich am vergangenen Montag Entscheider der Branche im Frankfurter Hilton zum Platow InvestorenForum, um über aktuelle Anlageallokationen in Zeiten von niedrigen Zinsen zu diskutieren. (Eberhard, S. 11)
  • 100. Deutsche Hypo Index: Die Deutsche Hypo lud gemeinsam mit bulwiengesa nach Frankfurt zur Präsentation des 100. Deutsche Hypo Index. (Eberhard, S. 13)
  • Deutsche Hotelinvestments im 1Q mit +22% auf 720 Mio. Euro: Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erreichte in den ersten drei Monaten 2016 ein Transaktionsvolumen von rund 720 Mio. Euro. (S. 14)
  • Hotelneubau und -investment wird von Übernachtungsrekorden beflügelt: Weltweit bereisten 2015 lt. einer aktuellen  Studie von Bulwiengesa 4,4% mehr Menschen andere Länder als im Jahr zuvor. (Rohmert, S. 15)
  • Einzelhandel in Europa vor Wachstumsschwäche: Dem EU-Bürger standen letztes Jahr im Schnitt 15 948 Euro für Konsum, Miete, Sparen oder die Altersvorsorge zur Verfügung. (S. 18)
  • Europäisches Wohninvestitionsvolumen steigt um 57%: Im Jahr 2015 wurden über 40,7 Mrd. Euro bzw. + 57% europäische Wohnimmobilien investiert. (S. 18)
  • Projektentwicklung in Berlin: Egal, welche Zeitschrift oder Magazin Sie derzeit aufschlagen, kaum ein Medium kommt am boomenden Immobilienmarkt vorbei. Besonders Berlin steht im Fokus von Investoren und Mietern. (S. 10)
  • Frankfurter finanzieren ihre Eigenheime besonders sicherheitsorientiert: Das Niedrigzinsniveau, bei dem eigentlich anzunehmen wäre, dass jeder Immobilienkäufer versuchen würde, davon maximal zu profitieren, führt aber zu paradoxem Verhalten. (S. 21)
  • Junges Quartier Obersendling: Das Integrationsprojekt „Junges Quartier Obersendling“  in München nimmt nach nur einjähriger Projektenwicklungsphase konkret Gestalt an. (S. 21)
  • Ferienimmobilien in Griechenland: Die Kaufpreise für Ferienimmobilien auf den griechischen Inseln haben sich auf einem guten Niveau stabilisiert. (Steinbuch, S. 22)
  • Schwarmstädte – warum? Schwarmstädte – den Begriff prägte das Sozialforschungsinstitut empirica vor einiger Zeit und bezeichnet damit Orte, die einen überdurchschnittlichen Zuzug verzeichnen, z. B. von jungen Leuten, die es an die Universitäten zieht, während aus anderen Städten die Menschen fortziehen, ihr einstiges Leben dort aufgeben und wie „Schwärme von Vögeln“ in andere Städte einfallen. (Krentz, S. 23)
  • KfW Research: 300.000 neue Wohnungen noch im Jahr 2016: Steigt die Blasengefahr? (Krentz, S. 24)
  • Wenn Nerds zu Psychopathen werden – erster Thriller von Markus Gotzi  (S. 25)

 

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