Der Immobilienbrief Nr. 454 mit Berlin vom 26. Juli 2019

26.Juli 2019   

Kategorie: Der Immobilienbrief

Der Immobilienbrief Nr 454

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit den intellektuellen Eigentoren, die Analysten, Politik und Verbände derzeit regelmäßig schießen. Haben wir wirklich Wohnungsnot? Außerdem fragt er sich, wie es zusammenpasst, dass die EZB weiter die Preissteigerung bei Grundstücken und Bau befeuert, Sparer und Erben enteignet und die Politik nach dem Bau billigen Wohnraums schreit und Repressionen androht. Der Blick auf die Medien-Statistik macht übrigens deutlich, dass die Digitalisierungswirkung nach wie vor weit unterschätzt wird. (S. 1)

  • IW: „Deutschland muss mehr bauen“: Die Studie des IW geistert durch den Blätterwald. Deutschland hat Wohnungsnot, nimmt der Leser mit. Dafür zunächst einmal „Dank“; denn wie auch durch die Mietbremse profitieren von der Knappheitsberichterstattung in den Medien vor allem die Vermieter in den Ballungsräumen, die am wenigsten betroffen sind. (Rohmert, S. 3)
  • Europäische Büronutzermärkte bleiben risikoresistent: Es geht überall bergauf. Kein Markt ist mehr rückläufig. (Rohmert, S. 7)
  • Büroinvestments bleiben dynamisch: Im 1. Hj. 2019 wurden lt. CBRE am deutschen Investmentmarkt für Büroimmobilien mit rund 12,1 Mrd. Euro ca. 5% weniger als im Vorjahresvergleich investiert. (Rohmert, S. 8)
  • Retail-Investmentmarkt trotzt E-Commerce-Pessimisten: Die Halbzeitbilanz des Retail-Investmentmarktes fiel im 1. Hj. 2019 trotz der in den letzten Monaten immer stärker werden Diskussion über E-Commerce besser als 2018, berichtet BNP Paribas Real Estate. (Rohmert, S. 11)
  • Immobilienklima setzt Talfahrt fort: Bereits zum fünften Mal in Folge bewerten die befragten Immobilienexperten den Markt eher negativ. (S. 12)
  • Marktumfeld stört Private Equity Investoren nicht: Im aktuellen Zielfondsinvestments-Marktüberblick, den Wealthcap halbjährlich veröffentlicht, analysiert der Sachwerte-Spezialist Zielfondsinvestments im weltweiten Private-Capital-Markt. (S. 14)
  • Multi-Asset und Ecological Social Governance Investments gewinnen: Nach Catella-Recherche sind aktuell durchschnittlich 9,8% der Assets under Management (AuM) deutscher Multi-Asset-Investoren der Kategorie „Real Estate“ zuzuordnen. (S. 14)
  • Markt für geschlossene Publikums-AIF nimmt wieder Fahrt auf: Der Markt für geschlossene Publikums-AIF (alternative Investmentfonds) wurde im Q2 wieder lebendiger, berichtet das Analysehaus Scope. (S. 15)
  • EXXECNEWS AIF-Quartalsumfrage: Investorennachfrage ist weiterhin sehr erfreulich. (S. 15)
  • Steigende Bürobeschäftigung, wenig neue Bürofläche: Die Märkte für Büroflächen geraten bei der anhaltenden Diskussion um Wohnungsmieten und Baulandpreise fast in Vergessenheit. (Metzner, S. 17)
  • Bestandsmieten steigen auf niedrigem Niveau stärker als Angebotsmieten: Der langjährige F+B-Wohn-Index Deutschland Q2/2019 zeigt einen Wohnungsmarkt, der offensichtlich seine Grenzen austestet. (Rohmert, S. 20)
  • Halbjahres-Vergleich Wohnungsmärkte: Im ersten Halbjahr 2019 hat die Mietpreisentwicklung in den von JLL untersuchten Big 8 – Städten an Dynamik verloren. (Götza, S. 21)
  • Aus unserer Medienkooperation mit „immobilien intern“ (S. 23)
  • Argetra Halbjahresbericht 1/2019 Zwangsversteigerungen in Deutschland: Insgesamt wurden 9432 Immobilien mit Verkehrswerten von 1,749 Mrd. Euro aufgerufen. (S. 25)
  • Trendthema Quartier: von Mental maps, Szeneviertel und Mixed Use. (Beyerle, S. 26)
  • Zeitungsauflagen in USA und Deutschland halbiert, Pro-Kopf geviertelt: Medien zeigen dem Handel, wo die Reise hingeht. (Rohmert, S. 27)
  • Berlin ist nicht nur wohnungs- sondern auch konzeptlos: Nun aber ist jüngst dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller der Kragen geplatzt. (Krentz, S. 29)
  • Stadtentwicklungsplan Wohnen: Fokus auf Neubau statt auf Regulierung. (Krentz, S. 30)
  • Mietendeckel verfassungswidrig? Der Mietendeckel für Berliner Wohnungen, den der Senat einführen will, ist einem Gutachten zufolge voraussichtlich verfassungswidrig. (Krentz, S. 30)
  • Mietendeckel: Phoenix Spree kauft in Berlin erstmal nichts mehr. (Krentz, S. 30)
  • HASPA HanseGrund eröffnet Standort in Berlin: HASPA HanseGrund GmbH eröffnet am 1. August 2019 ein Büro in der Hauptstadt. (Krentz, S. 31)
  • Berlin spielt international: In der Hauptstadt steigt die Nachfrage im Premiumsegment. (Krentz, S. 31)
  • Büromieten abseits einiger Top-Lagen im Steigflug: Berliner Teilmärkte dominieren die Entwicklung. (Krentz, S. 32)
  • Der 148. See in Brandenburg ist kommunalisiert: Das Land Brandenburg hat mit dem knapp 21 ha messenden Großen Grenzsee ein weiteres vom Bund übernommenes Gewässer an die Kommune vor Ort übertragen. (Krentz, S. 33)
  • Logistik– und Industrieimmobilien Berlin Brandenburg: Der Markt hängt andere ab. (Krentz, S. 34)

 

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