Der Immobilienbrief Nr. 480 mit Köln

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit einer historischen Begegnung im Blitzlichtgewitter der Pressefotografen und einer interessanten und vielleicht lohnenden Umweltidee. 75 Jahre sind eine lange Zeit für das kollektive Weltgedächtnis. Vielleicht liegt da die Erinnerungskraft von Beirut. Die größte weltwirtschaftliche Klatsche war da und ist jetzt wieder weg. Alles ist wie vorher, meinen die Investoren. Kann es sein, dass wir Corona nicht verstanden haben? Walt Disney und Bildung ist ein Zukunftsthema. Karin Lompscher, Victor und Offene Fonds sind weitere Themen. (S. 1)

Der Immobilienbrief Nr 480

  • Performance-Index Victor bleibt auch im 1. Halbjahr zweistellig: Alle Quartale wieder meldet uns jetzt seit über 10 Jahren der JLL Performance Indicator VICTOR Prime Office eine zweistellige jährliche Performance für Prime Office. (Rohmert, S. 3)
  • Mietausfallrisiken in sieben A-Städten: Künstliche Intelligenz ersetzt zunehmend Erfahrung und Know how. (Rohmert, S. 5)
  • Zwangsversteigerungen in Corona-Krise rückläufig: Insgesamt wurden lt. Argetra im ersten Halbjahr 2020 deutlich weniger Immobilien aufgerufen als im Vorjahreszeitraum. (Wrede, S. 6)
  • Bürobeschäftigung mit 10-Jahres-Plus von 40% erklärt Metropolen-Preise: Eine Studie des IW erklärt über die Entwicklung der Bürobeschäftigung in den Topstandorten den Zuzugstrend der letzten Dekade und die Preisentwicklung. ( Rohmert, S. 12)
  • 15% der Wohnungsmieter befürchten Zahlungsschwierigkeiten: Auch wenn bisher die Wohnungsmieten überwiegend pünktlich gezahlt werden, erwarten viele Mieter, aufgrund der Corona-Pandemie künftig in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten. ( Rohmert, S. 14)
  • Einzelhandel erzielt stärkstes erstes Investmenthalbjahr seit 2015: Nahezu alle Analysten machen den deutschen Einzelhandel als größten Verlierer der Pandemie aus. (S. 15)
  • Europäischer Markt für Serviced Apartments: Trotz weitreichender Folgen für den Hotelmarkt insgesamt, habe sich bislang trotz der Restriktionen und Reisebeschränkungen das Segment der Serviced Apartments vergleichsweise gut gehalten. (Rohmert, S. 18)
  • Medienkooperation mit „immobilien intern“: Erste Ausblicke auf das neue Jahressteuergesetz 2020. (S. 18)
  • Berlin bleibt deutscher Immobilien-Investment-Hotspot: Berlin ist und bleibt unter den Immobilienhochburgen Deutschlands der herausragende Investment-Hotspot. (Krentz, S. 19)
  • Immobilienfonds: Der DWS grundbesitz global und der UniImmo: Global im Vergleich. (Fanderl, S. 20)
  • Aktuelle Lage auf den Wohnungsmärkten: Zur Jahresmitte 2020 sind die größten Irritationen aus den Anfangszeiten der Coronakrise nicht mehr vorhanden und es kann mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auf die zukünftige Entwicklung der Wohnungsmärkte geblickt werden. (Vornholz, S. 22)
  • Das Gallien der Schweiz: Nach dem ersten Schock des Lockdowns hat das Marketing von Arosa in der Schweiz mit fünf Werbespots und eben jenem Slogan reagiert. (Trampe, S. 24)
  • Von CO2- Schleuder zu CO2-Absorbierer: Allerspätestens seit der Friday-for-Future Bewegung dürften einige von uns sich Gedanken um ihren persönlichen Beitrag zur Umweltverschmutzung machen und ihr Konsumverhalten etwas geändert haben. (Wrede, S. 25)
  • Vom Grubengold zum goldenen Saft: Polsum-Schächte werden zu hochwertigen Streuobstwiesen. (S. 26)
  • Interview mit Richard Schechter, Chairman, Chief Executive Officer & Managing Principal bei BainbridgeIm: „Multifamily wird unterm Strich von der Krise profitieren“. (S. 27)
  • Die Illusion vom Büroarbeiter 4.0: Als Antwort auf die Herausforderungen der digitalen Transformation haben zahlreiche Unternehmen eine neue Unmöglichkeit für sich entdeckt: Sie rufen die „standardisierte Kreativität“ herbei und haben eine utopische Vision vom Büroarbeiter 4.0 im Sinn, der zu attraktiven Konditionen bahnbrechende Ideen wie am Fließband produziert. (Hippler, S. 28)
  • Barings erwartet verändertes Risiko-Rendite-Profil der Immobilienmärkte: Eine aktuelle Barings-Studie erwartet, dass die globale Pandemie die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und auch spielen, verändern werde. (Rohmert, S. 29)
  • Das perfekte Büro aus Arbeitnehmersicht: In einer aktuellen Studie hat Savills Büroangestellte in ganz Deutschland befragt, womit sie zufrieden sind und wo noch Optimierungsmöglichkeiten bestehen. (Götza, S. 30)
  • Trotz Mietpreisbremse teure Mieten: 2015 hat der Hamburger Senat für das gesamte Stadtgebiet eine Mietpreisbegrenzungsverordnung für die Geltungsdauer von fünf Jahren erlassen. Wie vielfach erwartet, mit begrenztem Erfolg. (Richter, S. 31)
  • Wohnungspreise erholen sich von Corona: Im Zuge der Corona-Pandemie sanken die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im deutschlandweiten Durchschnitt. (Götza, S. 33)
  • Kölner Bürovermietungsmarkt fehlen die Großanmietungen: Dunkle Wolken über der Domstadt (Junghanns, S. 35)