Der Immobilienbrief Nr. 481 mit Berlin

Im Editorial stellt Werner Rohmert fest, dieser Sommer ist anders. Zumindest sieht das bei seinem Blick aus seiner Form des Corona-Urlaubs so aus. Selbst die Medien haben kein Sommerloch. Für Rohmert hat sich der Urlaub diesmal im Holland-Schneckenhaus geändert. Immobilienwirtschaftlich gibt es auch etwas zu berichten. Sicherlich sind die Meldungen vom Tod des Büros durch Homeoffice stark übertrieben. Aber 10% im Bestand können in konjunkturellem Neu-Nachdenk-Umfeld lästig werden. Und in der Summe der aktuellen Berichte scheint Deutschland sich in einen neuen Zyklus zu begeben. Und da steht am Anfang nach einen Höhepunkt bekanntlich der Abstieg. (S. 1)

Der Immobilienbrief Nr 481

  • RICS erwartet neuen Zyklus für Deutschland: Alle wichtigen Stimmungsindikatoren stürzen deutlich in den negativen Bereich. (Rohmert, Seite 3)
  • Corona-Krise verändert Anlagestrategien: Lt. Union Investment Investitionsklima-Studie habe die Corona-Krise zu einem deutlichen Wechsel in der Anlagestrategie institutioneller Immobilieninvestoren geführt. (Rohmert, Seite 5)
  • Shopping-Center auf niedrigem Niveau wieder auf Erholungskurs: Mitzahlungen steigen von nur rund 50% in Q2 im Juli wieder auf 78%. (Rohmert, Seite 6)
  • JLL sieht weltweite Transaktions-Einbrüche: Zwar wird auch nach unseren Backgroundinfos die Szene wieder lebendig, allerdings ist offen, wann die Umsätze wieder Richtung Vorjahresniveau gehen. (Rohmert, Seite 8)
  • London vor schwierigen Jahren: Corona, Brexit, Homeoffice und Politik lähmen auf Jahre (Rohmert, Seite 11)
  • Deutsche Hypo/ bulwiengesa: Immobilienindex unterbricht Erholungskurs: Das erste Aufatmen weicht schon wieder der Realität. Ob es sich lediglich um ein Unterbrechen der Erholung oder doch um eine Negativwende handelt, bleibt abzuwarten (Wrede, Seite 13)
  • Dynamik bei Immobilienpreisen abgeflacht: Der vdp-Immobilienpreisindex stieg im Q2 2020 immer noch kräftig um 5,5%.(Rohmert, Seite 14)
  • Wohnungs-Bestandsmieten holen immer weiter auf: Auch im Corona-Quartal kennen Wohnungsmieten keine Pandemie. (Wrede, Seite 15)
  • Mietendeckel in Berlin: Vom Recht zur Mietsenkung profitieren vor allem wohlhabende Mieter sanierter Altbauten in Toplagen.  (Wrede, Seite 16)
  • Wohnungsneubau im Q2 „als wäre nichts gewesen“: Es wirkt fast so, als wäre nichts gewesen, resümiert die Marktanalyse von PROJECT Research für das 2. Quartal 2020. (Rohmert, Seite 19)
  • Wachstumsunterschiede in europäischen Wohnimmobilienmärkten: Seit der Jahrtausendwende stiegen die Immobilienwerte in fast allen europäischen Ländern deutlich, wenn auch mit unterschiedlicher Dynamik. Gleichzeitig ist die Unterlegung durch realwirtschaftliche Faktoren wie Mieten, Einkommen, Wirtschaftskraft und Neubaukosten im Ländervergleich sehr unterschiedlich gegeben. (Metzner, Seite 20)
  • empirica Blasenindex sieht Erwachen des Verschuldungs-Indikators: Vermutlich seien Wohnungen vor 15 Jahren „zu preiswert“ gewesen, aber derzeit seien sie für die Masse der jungen Familien mangels ausreichenden Eigenkapitals definitiv „zu teuer“, mahnt empirica. (Rohmert, Seite 23)
  • „Future Office“ verlangt „Future Asset Management“: Unabhängig von der Corona-Pandemie sind sich die Experten einig, dass sich die klassische Bürovermietung verändern wird. (Themenpapier von Wealthcap und ZIA, Seite 23)
  • Offene Immobilien-Spezialfonds profitieren in Corona-Zeiten:  – Fondsbranche fließen im 1. Halbjahr 37,9 Mrd. Euro zu. (Rohmert, Seite 24)
  • Fondscheck: WestInvest InterSelect und der Commerz Real hausInvest im Vergleich (Fanderl, Seite 25)
  • Aus unserer Medienkooperation mit „immobilien intern“: Söder fordert Steuererleichterungen (Seite 27)
  • Deutschlands Flughafenstruktur nicht umwelt- und zeitgemäß: BER kommt, aber 12 Regionalflughäfen droht mittelfristig die Schließung (Wrede, Seite 28)
  • Serviced Apartments trotzen anders als Hotels der Krise: Hierstieg der Erlös pro verfügbarer Zimmerkapazität seit 2014 kontinuierlich. (Rohmert, Seite 29)
  • Münchner Industrie- und Logistikimmobilienmarkt: Gerade in Süddeutschland wird der Flächenmangel immer mehr zu einem Problem für die Wirtschaft. (Götza, Seite 29)
  • B- & C-Städte in NRW bieten sehr gute Investmentmöglichkeiten: Bonn und Essen sind gefragteste Investmentzentren abseits der beiden A-Städte (Seite 30)
  • Die Krise beschleunigt den Shopping Center Strukturwandel:  Seit dem bundesweiten Shutdown Mitte März habe sich die Lage im deutschen Einzelhandel dramatisch verändert. (Vierbuchen, S. 32)
  • Nach Rücktritt von Senatorin Lompscher: Wer glaubt das es mit dem neuen Senator Sebastian Scheel auf zu neuen Ufern geht befindet sich mächtig auf dem Holzweg! Alles bleibt beim Alten. (Krentz, S. 34)
  • BFW sieht im Rücktritt von Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher Chance für einen Neubeginn: Die Liste der ungelösten Probleme, die Ex-Senatorin hinterlässt, ist lang. (Krentz, S. 35)
  • Berlin Hyp baut neue Zentrale:  C.F. Møller Architects wird seine Pläne des Siegerentwurfs umsetzen (Krentz, S. 35)
  • Weniger Baulandverkäufe in Berlin und Brandenburg (Krentz, S. 35)
  • Berliner Senat verspricht Signa Entgegenkommen bei Hochhäusern am Ku’damm: Das Baukollegium hatte Hochhauspläne dort abgelehnt … (Krentz, S. 36)
  • Coronahilfe auch für Gewerbemieten – Antragstellung sofort (Krentz, S. 36)
  • Immobilienmarktbericht 2019/2010 der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Berlin Geldumsatz erneut auf Rekordhoch (Krentz, S. 37)
  • GSG Berlin setzt dynamisches Wachstum fort: Neben der Sicherung der Bestandsmietverträge konnten eindrucksvolle Neumieter gewonnen werden. (Krentz, S. 38)
  • Spatenstich für Wohnhochhaus Wuhletaler Fenster: Bonava setzte gemeinsam mit Marzahns Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle den ersten Spatenstich (Krentz, S. 39)