Der Immobilienbrief Nr. 578

Der Immobilienbrief Nr 578

  • HÖLLER SPRICHT KLARTEXT: BEREINIGUNG DAUERT BIS 2027 – Büromarkt schrumpft 20%, Branche spielt sich auf „Der Immobilienbrief“-Terminplan ein: Ulrich Höller, GF der ABG Real Estate Group und ZIA-Vorstand erwartet eine Dominanz internationaler Investoren und Family Offices, die jedoch mit niedrigeren Renditen als erwartet konfrontiert sein werden. Premium-Objekte bleiben attraktiv, während B-Lagen und Objekte, die nicht den aktuellen Anforderungen entsprechen, an Wert verlieren (Rohmert, Seite 4).
  • GIF/CRES-BÜROMARKTPROGNOSE ERWARTET ENDE DES ABWÄRTSTRENDS – Entwicklung besser als multiple Herausforderungen vermuten lassen: Die gif/CRES Prognose zeigt Anzeichen einer Stabilisierung der Renditen. Die steigende Leerständen und fast überall stagnierenden deuten jedoch auf weitere Herausforderungen hin. (Rohmert, Seite 5)
  • 60 MRD. EURO DRY POWDER FÜT EUROPÄISCHE WOHNIMMOBILIEN – DACH-Region fällt im Kurs bei internationalen Investoren: Das Interesse des internationalen Geldes an der DACH-Region ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, während Großbritannien, Irland und Südeuropa an Attraktivität gewinnen. Insgesamt liegt der Fokus europaweit auf den Segmenten Mehrfamilienhäusern und Studentenwohnungen. (Wrede, Seite 7 )
  • ZIA – TAG DER IMMOBILIENWIRTSCHAFT 2024 MIT FÜHRUNGSWECHSEL – Branche im Wechselbad: Politiker schmeicheln, Obdachlose protestieren: Politische Appelle treffen auf Branchenprobleme und gesellschaftliche Kritik. Der Führungswechsel beim ZIA und politische Statements prägten den Tag der Immobilienwirtschaft. Die Über-Regulierung, der Umgang mit der Wohnungskrise und die konjunkturelle Lage Deutschlands wurden unter den rund 2.500 Teilnehmern eifrig diskutiert.(Wrede, Seite 9)
  • REAKTION AUF EZB-ZINSWENDE IN 3 PHASEN – Catella Research sieht deutlichen NPL-Anstieg bis mindestens 2026: Die EZB-Zinswende markiert eine Zeitenwende für den deutschen Immobilienmarkt. Steigende Zinsen führen zu einem Anstieg notleidender Kredite und zwingen Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken. Langfristig könnte dies zu einer Korrektur am Immobilienmarkt führen und neue Möglichkeiten für Investoren schaffen. (Rohmert/ Wrede, Seite 11 )
  • POTENZIAL AM PARISER IMMOBILIENMARKT: Paris befindet sich in einem Jahr der Superlative mit großen Chancen für den Immobilienmarkt. Die Kombination aus Leuchtturmprojekten, sportlichen Großereignissen und infrastrukturellen Verbesserungen sorgt für positive Dynamik und macht die Stadt, insbesondere das CBD, für Investoren attraktiv. (Gudewill, Seite 13)
  • IW ERRECHNET ZUSATZBEDARF IM BAU VON ÜBER 100 BIS 150 MRD. EURO P.A.: Zielerreichung bei Wohnen, ESG und Infrastruktur fordern Bau heraus: Die Bauindustrie leidet stark unter konjunkturellen und strukturellen Herausforderungen. Steigende Zinsen, globale Unsicherheit und höhere Baukosten belasten den Wohnungsbau. Seit 2021 ist die Wertschöpfung des Baugewerbes real um 15% gesunken. Die Bewältigung der Herausforderungen ist essentiell, um die Bauwirtschaft zukunftsfähig zu gestalten. (Rohmert, Seite 14).
  • BAUGENEHMIGUNGEN WEITER STARK RÜCKLÄUFIG – Sozialer Sprengstoff nimmt zu: Im April 2024 wurden 17% weniger Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt als in 2023 und sogar fast die Hälfte weniger als noch in 2022.  Vorjahr. Anlass genug für die Verbände erneut Alarm zu schlagen. (Wrede, Seite 15 )
  • STIMMUNG AM BAU STEIGT  – WIDERSRUCH ZUM GENEHMIGUNGS-IST? ifo sieht Mehrheit der befragten Unternehmen aber weiterhin pessimistisch: Auftragsmangel und Stornierungen bleiben weiter herausfordernde für die Branche. (Wrede, Seite 16 )
  • ZYKLUSHOCH FÜR PROJEKTENTWICKLER STEHT ERST 2029 AN – EY: Niveau von 2022 bleibt unerreichbar: Auch die kommenden Jahre werden die deutsche Wohnprojektentwicklungsbranche vor große Herausforderungen stellen. Die Anpassung an eine dauerhaft niedrigere Profitabilität und die Entwicklung neuer Strategien, insbesondere im Risikomanagement, sind lt. einer Modellberechnung von EY dabei essenziell für den langfristigen Erfolg.  (Wrede, Seite 17 )
  • DEUTSCHLANDS TEUERSTEN HÄUSER ZUM VERKAUF – IS24: Rekordpreise aufgerufen auf Sylt und in Berlin: Ob Multimillionäre ihre Residenzen alle über Immobilienscout 24 verkaufen, ist fraglich, einige ansehnliche Schätzchen finden sich aber sehr wohl auf der Internetplattform. Teuerstes aktuell angebotene Objekt ist ein 400 qm großes, reetgedecktes Haus in Alleinlage auf Sylt bei Kampen für 15,5 Mio. Euro. Auch ein historisches Objekt in Heiligendamm findet sich in der Top 10-Liste. (Wrede, Seite 17)
  • REAL ESTATE INVESTMENT DAY 2024 – Aufhellung der Stimmung auf den europäischen Immobilienmärkten: Trotz der Herausforderungen durch den Krieg in der Ukraine und neue Regularien herrschte Optimismus bezüglich einer Markterholung auf dem Real Estate Investment Day von Targa Communication letzte Woche in Frankfurt. Der Kongress, hybrid besucht von rd. 550 Entscheidern aus der Immobilien-Investmentbranche bot eine gut organisierte und angenehme Plattform für Networking und den Austausch über die Zukunft der Immobilienbranche. (Wrede, Seite 18)
  • FRANKFURT, MÜNCHEN, HAMBURG UND BERLIN ZÄHLEN ZU DEN NACHHALTIGSTEN STÄDTEN DER WELT : Gepunktet wird hier lt. des Arcadis „Sustainable Cities Index 2024“ mit geringem CO2-Ausstoß sowie Wasser- und Abfallmanagement. (Wrede, Seite 19)
  • AUS UNSERER KOOPERATION MIT IMMOBILIEN-INTERN: Verbraucherzentrale Bayern trommelt für CO2-Erstattung. (Seite 20)
  • NEUES VOM ELBTOWER – Hamburger Immobilienunternehmer Dieter Becken will Elbtower fertig bauen: Der Weiterbau des Projekts würde die Attraktivität des Hamburger Immobilienmarktes steigern. Experten zeigen sich optimistisch, dass der Elbtower erfolgreich fertiggestellt und vermietet werden kann. (Richter, Seite 21)
  • LESERBRIEF zur Kritik an deutscher Wohnungspolitik und Medien: Der Wohnungsmarkt brauche mehr Pragmatismus und weniger Ideologie. (Desczyk, Seite 22)
  • WENN BISHERIGE BUSINESS PLÄNE OBSOLET WERDEN: Büros vermieten und zurücklehnen reicht nicht mehr. Welche neuen Herausforderungen sich dem Asset Management stellen, erklärt Eva Welzenbach, Geschäftsführerin der Advenis Germany GmbH, im Gespräch. (Escher, Seite 1)
  • BÜROMARKT ESSEN REPRÄSENTATIV: In der Frühjahrsprognose von bulwiengesa für die verschiedenen Marktsegmente steht Essen gemeinsam mit Leipzig beispielhaft für B-Städte. München und Berlin stehen für A-Städte. (Escher, Seite 3)
  • WIE WIRD HIER GEWOHNT? – REFERENZOBJEKTE ZUM ANSCHAUEN: Vom Living Lab in Wuppertal über die umgebaute Großsiedlung in Herne bis zum Hospiz in Bochum sind viele Wohnformen dabei, die die Zukunft bestimmen werden – zu besichtigen am Tag der Architektur 29-30. Juni 2024. (Escher, Seite 4)