Der Immobilienbrief Nr. 604

Der Immobilienbrief Nr 604

  • Vom FBC-Sanierungs-Regen in die TRIANON-Pinselsanierungs-Traufe? Gibt es einen erneuten Paradigmenwechsel „zurück in die Vernunft“ bei Büroanmietungen? Während die Maklerszene nach wie vor in der Spreizung des Marktes in anhaltend knappe moderne Neubauflächen bei gleichzeitiger Problematik klassischer Flächen auch in Toplagen schwelgt, machen aktuelle Mietentscheidungen wie der KPMG-Rückzug in die Toplage mit OpernTurm und Park Tower Anmietung und brandaktuell das Mietangebot an die Bundesbank für das Trianon nachdenklich. (Rohmert, Seite 3)
  • Engel & Völkers Digital Invest insolvent: Es trifft auch prominente Namen, bei denen sich die Anleger darauf verlassen konnten, dass sie es zumindest – anders als bei den meisten anderen Plattformen – mit einem Immobilienprofi zu tun haben. (Rohmert, Seite 8)
  • Trostloser Büroinvestmentmarkt spiegelt weder Basiseffekt noch Zinssenkung: Das aktuelle Investment-Zahlenwerk ist nur für Volkswirtschaftsblinde von einer Katastrophe zu unterscheiden. (Rohmert, Seite 10)
  • Gesamt-Gewerbeinvestments schmieren im 1. Halbjahr ab: Mit Blick auf den gesamten Immobilien-Investmentmarkt bezogen auf alle Assetklassen wird die verringerte Dynamik sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch insbesondere im 10-Jahresvergleich deutlich. (Seite 12)
  • Büromärkte bleiben in im GPP-Plan der letzten Ausgabe: Die Research-Branche schafft sich durch ihre internen Absprachen zu gleichzeitigem Versand ihrer Marktberichte anscheinend ab. (Seite 14)
  • Wohninvestments retten Investmentmarkt: Brandaktuell berichtet das ifo-Institut von einer Aufhellung des Geschäftsklimas. (Rohmert, Seite 14)
  • Schweizer Wohnungspreise steigen weiter: Der Schweizer Immobilienmarkt zeigt sich weiter resilient lt. Fahrländer Partner Raumentwicklung. (Seite 16)
  • Investmentmarkt Retail mit drittschwächstem Halbjahresergebnis seit 2005: Im ersten Halbjahr 2025 wurde bei Retail-Assets das drittschwächste Halbjahresergebnis seit 2005 verzeichnet. (Seite 16)
  • Wohnungs-Neubau schrumpft in ganz Europa: Die Forschergruppe EUROCONSTRUCT beziffert den Rückgang der 2025 in Europa fertiggestellten Wohnungen auf 1,46 Mio. Einheiten nach 1,55 Mio. Wohnungen im Jahr 2024. Für 2026 wird nur ein leichtes Wachstum auf 1,51 Mio. Einheiten erwartet. (Seite 17)
  • Insolvenzen in der Immobilienbranche: Während sich bei der Insolvenzentwicklung in der deutschen Immobilienwirtschaft im klassischen Immobilienbau eine deutliche Entspannung abzeichnet und die Insolvenzen von zwölf auf fünf Fälle gesunken sind, stieg die Zahl in den nachgelagerten Ausbaugewerken von 18 auf 21 Fälle an. Das betrifft vor allem Elektro, Sanitär/Heizung/Klima, Trockenbau sowie Facility-Dienstleistungen. (Seite 17)
  • Fonds-Zweitmarkt profitiert von niedrigen Kursen: Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG erzielte im zweiten Quartal 2025 einem Gesamtumsatz von 47,20 Millionen aus 1.438 Transaktionen und blieb damit saisonbedingt nur knapp unterhalb des erfolgreichen ersten Quartals. (Seite 18)
  • Sozialdemokratische Wohnungspolitik droht Vermietern mit kalter Enteignung: Aengevelt sieht unverhältnismäßigen Eingriff in Eigentumsrecht. (Seite 19)
  • Dr. Klein sieht fallenden Baufi-Eigenkapitalanteil: Lt. Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) stieg der Beleihungsauslauf, der den fremdfinanzierten Anteil am Beleihungswert einer Immobilie beziffert, im Juni auf 87,18%. Im Juni 2024 lag der Wert noch bei 86,51%. (Seite 19)
  • Wirtschaftswachstum 2026 – berechtigter Optimismus? Whitepaper – Juli 2025. (Gondring, Seite 20)

 

„Der Immobilienbrief Ruhr“ Nr. 175:

  • Dortmund stärker, Essen kleinteiliger: Büromärkte in den beiden Ruhrstädten im 1. Halbjahr 2025 uneinheitlich, aber die Spitzenmieten steigen. (Escher, Seite 1)
  • Energie für weniger Bürokratiewirrwarr: Die erste Wirtschaftskonferenz Ruhr sollte nicht nur Zeichen, sondern konkrete Ziele setzen für die „Beschleunigungs-Modellregion Ruhr“. (Escher, Seite 2)
  • Mangel an bezahlbarem Wohnraum – eine europaweite Aufgabe: Der „European Affordable Housing Plan“ der EU könnte ein erster Schritt hin zu einer koordinierten europäischen Wohnungspolitik werden. (Escher, Seite 4)
  • Projekt des Monats: Flugzeugteile aus Weeze: Goldbeck hat die neue Fertigungsanlage für Rumpfteile des US-amerikanischen Tarnkappenbombers F-35 Lightning II nach nur 15 Monaten Bauzeit an Rheinmetall Aviation Services GmbH übergeben. (Escher, Seite 5)