Im Editorial findet Werner Rohmert es gut, dass die Regierung beginnt zu liefern. Offen bleibt, ob es reicht, aber besser als Nichtstun ist es. Nach über 30 Jahren total transparenter Einnahmen neigt Rohmert anders als zu Beginn seines Steuerzahlerlebens auch zu Steuergerechtigkeit, die sich Klingbeil/Hubig gestern vorgenommen haben. Hinzu kommt: Gerade die professionelle Immobilienwirtschaft, insbesondere auch die Steuersparbranche, war immer die steuerehrlichste Branche überhaupt. Auch CumEx lief an Immobilienprofis vorbei. Die wussten, dass das nicht geht. 250 Jahre der erfolgreichsten Demokratie der Welt wurden zu Farce. Die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn macht kirre. Rohmert arbeitet gerade an der 25-Jahre Ausgabe. Notfalls würde er noch bis Ende nächster Woche Platz für eine ganzseitige Anzeige freischaufeln. Thema seines erweiterten Editorials wird sein, was sich in 25 bzw. 40 mitgemachten Jahren wirklich geändert hat. Eines hat sich aber nicht geändert … (Seite 1)
- NEW NORMAL DER BÜROINVESTMENTS: Der deutsche Büroinvestmentmarkt erholt sich leicht, bleibt aber rd. zwei Drittel unter dem Zehnjahresdurchschnitt und könnte sich dauerhaft auf einem niedrigeren Niveau einpendeln. (Rohmert, Seite 4)
- MAKLER-ANALYSEN BESTÄTIGEN NEGATIV-TREND DER BÜROVERMIETUNG: Der Flächenumsatz der Top-7-Büromärkte sinkt, während Spitzenmieten und Leerstände steigen und schwächere Nebenlagen weiter unter Druck geraten. (Rohmert, Seite 6)
- GESUNDHEITSIMMOBILIENMARKT TROTZ VERWERFUNGEN MIT STARKER NACHFRAGE: Das Transaktionsvolumen erreicht das stärkste erste Halbjahr seit Jahren, obwohl Betreiberbonität, Pflegeheimrisiken und fehlende Neubauprodukte kritisch bleiben. (Rohmert, Seite 9)
- DEUTSCHE HYPO: IMMOBILIENKLIMA MIT HÄKCHEN NACH OBEN: Das Immobilienklima steigt im Juli deutlich, wobei sich alle Nutzungsarten verbessern, die Marktbelebung aber weiterhin langsam verläuft. (Rohmert, Seite 11)
- DEUTSCHLAND BAUT GESETZE, DIE USA BAUT WOHNUNGEN: Am Beispiel Austin zeigt Mirko Otto, dass erleichterter Neubau auch die Mieten im preisgünstigen Bestand senken kann, während deutsche Regulierung Investitionen erschwert. (Mirko Otto, Seite 13)
- IDEEN ZUR WOHNUNGSBAUPOLITIK FÜR BEZAHLBARE WOHNUNGEN: Wolfgang C. A. Lis fordert kleinere Wohnungen, wiederholbare Modellbauten und vereinheitlichte Standards, um Planungs-, Genehmigungs- und Baukosten zu senken. (Wolfgang C. A. Lis, Seite 15)
- AUCH UNTERSCHIEDLICHE REGULIERUNG SCHAFFT KEINE PROBLEMLÖSUNG IN EUROPA: Eine Studie von bulwiengesa und Berlin Hyp zeigt, dass fast alle europäischen Wohnungsmärkte unter Neubaurückgang, Angebotsknappheit und steigenden Mieten leiden. (Rohmert, Seite 18)
- GEBÄUDEMODERNISIERUNGSGESETZ: LOB UND KRITIK DER VERBÄNDE: ZIA, BFW, GdW und VDIV begrüßen mehr Klarheit und Technologieoffenheit, kritisieren aber Förderunsicherheit, Bürokratie und fehlende Planungssicherheit. (ChatGPT, Seite 18)
- CHINA IM ABSCHWUNG – QUO VADIS?: Schwache Bau- und Industriedaten sowie fehlende Gegentrends erhöhen den wirtschafts- und handelspolitischen Druck auf die chinesische Regierung. (Rohmert, Seite 19)
- VERMIETUNGSMARKT IM EINZELHANDEL: Der Markt wird von kleineren Flächen, wachsender Nachfrage internationaler Anbieter und der Konzentration auf stark frequentierte Innenstadtlagen geprägt. (Rohmert, Seite 20)
- BÜROMARKT HAMBURG WEITERHIN SCHWACH: Der Flächenumsatz bleibt deutlich unter dem langjährigen Mittel, während Leerstand und Incentives steigen und hochwertige zentrale Flächen gefragt bleiben. (Sabine Richter, Seite 21)
- BERLINER BÜROMARKT – VERMIETUNG HUI, INVESTMENT PFUI: Großabschlüsse und öffentliche Eigennutzer treiben den Flächenumsatz nach oben, während das Investmentvolumen wegen fehlender Großtransaktionen niedrig bleibt. (Rohmert, Seite 22)
- DÜSSELDORFER BÜROMARKT AUF VORJAHR: Der Flächenumsatz bleibt annähernd stabil und deutlich unter dem Dekadenmittel, während mehrere Großtransaktionen das Investmentvolumen steigern. (Rohmert, Seite 23)