Die Energiewende ante portas

30.August 2012   


Dr.-Ing. Markus Mönig, Geschäftsführer der RWE Energiedienstleistungen GmbH

Die Energiewende in Deutschland ist ein politisch gewollter Fakt mit erheblichen Implikationen für Immobilienbesitzer und –nutzer im Gefolge. Zweifellos wird nämlich Energie mit an vorderster Front in Immobilien gebraucht – als Licht, Wärme oder Kälte. Ein auf die konkrete Immobilie bezogener Bestandscheck ist insofern Gebot der Stunde, vor allem, wenn es um öffentlich, sozial oder gewerblich genutzte Großobjekte geht. Wesentlich geht es dabei um die Sensibilisierung der Eigentümer und Nutzer in folgenden Themenfeldern:

–          In welchem regulatorischen Umfeld befindet sich die Zielgruppe? Gesetze und Verordnungen werden nämlich ständig nachgebessert, daraus abzuleitende Notwendigkeiten bedürfen der Prüfung

–          Welche Möglichkeiten und Chancen gibt es, eine konkrete Immobilie energetisch nachhaltiger zu bewirtschaften? So schätzt etwa das Bundesumweltministerium, dass rund 20% der Energiewende allein durch eine Änderung des Nutzerverhaltens realisiert werden kann

–          In vielen Fällen lässt sich durch wenig aufwändige Maßnahmen umbautechnischer Art am Gebäude selbst effektiv Nachhaltigkeit erzeugen

–          Es geht aber freilich auch darum, sich deutlich vor Augen zu führen, mit welchen Auswirkungen zur rechnen sein wird, wenn die Weichen für die energetische Zukunft nicht sinnvoll gestellt werden.

Die Energiewende in Deutschland steht ante portas. Und 2020 soll sie Realität sein. Es wäre unverantwortlich, damit verbundene Verpflichtungen ad calendas graecas hinauszuschieben.

 

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