empirica sieht wachsende Blasengefahr in Ballungszentren

4.November 2015   

Kategorie: Der Immobilienbrief

 

Gesamtdeutschland jedoch keine Gefahr

 In 189 der 402 von empirica untersuchten Landkreisen und kreisfreien Städten wachsen Mieten und Kaufpreise nicht mehr einheitlich. Für das Berliner Analysehaus ein Anzeichen für eine zunehmende Blasengefahr. Der Blasenindex sieht für 110 Kreise eine hohe Blasengefahr. Immerhin 27 mehr als im Vorquartal.

 Allerdings sieht der empirica Blasenindex für 203 Kreise auch keinerlei Blasengefahr. 89 entwickelten sich „normal“. Besonders in den Metropolregionen werden Wohnungen jedoch immer teurer. So sind die Vervielfältiger in allen Top-Standorten seit 2004 deutlich gestiegen. Ganz vorn liegt München mit 33,4 (2004: 24,9). Rückläufig waren sie hingegen in Dortmund (von 25,2 auf 24,1), Dresden (von 25 auf 23,6) und Leipzig (von 31,9 auf 23,4). Gleichzeitig ist das Verhältnis von Kaufpreisen und Jahreseinkommen deutlich ungünstiger geworden. Auch hier liegt München mit 10,2 (2004: 7,3) deutlich vor Berlin (8,4; 2004: 6,3) und Frankfurt am Main mit 8,3 (2004: 6,8) liegt. Gleichzeitig sind die Fertigstellungen leicht gestiegen. Das höchste „Wohnungen pro 1.000 Einwohner Verhältnis“ hat Frankfurt mit 6,2 (2003: 2,8) gefolgt von München mit 4,7 (2003: 2,9).

Bundesweit sieht empirica jedoch keine Blasengefahr. Der Gesamtindex für Deutschland liegt immernoch im negativen Bereich und steigt im Quartalsvergleich um 0,5 Punkte.

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