Investmentmarkt im ersten Halbjahr

Großdeals und jede Menge Rekorde

Die ersten Zahlen zum ersten Halbjahr 2018 sind da. Den Anfang machen die Investmentmärkte. Für die German Property Partners waren die ersten sechs Monate an den Top-7 Märkten geprägt von Rekorden. (AE)

Insgesamt kommen die sieben deutschen Immobilienhochburgen (Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, München) bei Gewerbetransaktionsvolumen auf 14,05 Mrd. Euro. Das ist ein deutliches Plus von 27% gegenüber dem Vorjahr. Mit 63% hatten Büroobjekte den Löwenanteil, verlieren jedoch auch um 7%-Punkte gegenüber den Vorjahreszahlen. Mit 2,81 Mrd. Euro entfiel ein Fünftel des Investitionsvolumens auf die CBDs – ein unveränderter Wert. Für knapp die Hälfte des Verkaufsvolumens zeichneten sich internationale Investoren verantwortlich. Damit legte ihr Anteil nochmals zu. Auch der Anteil der Paketverkäufe hat zwar zugenommen, liegt aber auch nur bei 10% am Gesamtumsatz. Die Spitzenrenditen gingen an allen Märkten zurück. Sie liegt im Schnitt bei 3,2%. Am niedrigsten in Hamburg (2,9%) und am höchsten in Stuttgart (3,5%).

Für die zweite Jahreshälfte rechnen die German Property Partners (GPP) mit einer weiter anhaltenden Dynamik. Die Pipeline sei gut gefüllt. Man rechne in den kommenden Wochen mit der Abwicklung mehrerer großvolumiger Transaktionen an fast allen Standorten. Ende 2018 sollten dann insgesamt 29 Mrd. Euro auf der Transaktionsuhr stehen.

Größter Deal war der Verkauf des Behördenzentrums in Frankfurt am Main von Wealthcap an Aroundtown für ca. 500 Mio. Euro, gefolgt vom Verkauf des „Springer Quartier“ in Hamburg, das von Momeni an eine Gesellschaft berufsständischer Versorgungswerke aus Hannover ging.

Doch nun zu den Rekorden. Diese meldete GPP bei den Zuwachsraten des Transaktionsvolumens für Hamburg (2,3 Mrd. Euro; +70%), Stuttgart (860 Mio. Euro; +46%) und Frankfurt am Main (3,2 Mrd. Euro; +43%). Allerdings war auch ein Negativrekord dabei. So sank das Investitionsvolumen in Gewerbeimmobilien in Köln um 28% und kam nur noch auf 725 Mio. Euro. Die Zuwächse in Hamburg, Stuttgart und Frankfurt folgt vor allem aus zahlreichen Großabschlüssen jenseits der 100 Mio. Euro Marke. Selbst Stuttgart konnte mit dem Verkauf des SI-Centers von Balandis und der KC Holding an Brookfield über 145 Mio. Euro einen Großdeal verbuchen.

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