Projektentwickler können wieder leicht aufatmen

Auf dem Projektentwicklermarkt in den sieben deutschen AStädten Berlin, München, Hamburg, Frankfurt/Main, Düsseldorf, Köln und Stuttgart sind wieder Anzeichen der Erholung spürbar. Die deutschen A-Städte vereinen über den Zeitraum 2008-2015 ein Gesamtprojektvolumen von rund 22,1 Mio. qm auf sich, was einem geldwerten Projektvolumen von 76,1 Mrd. Euro entspricht. Das monetäre Gesamtvolumen liegt damit rund 3,6 Mrd. Euro bzw. 5,0 % über dem Vorjahresniveau.

Insgesamt wurden 2.569 Projekte erfasst. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 13,5 % hinsichtlich der Projektanzahl und einen Zuwachs um 2,8 % für das Flächenvolumen. Der Aufwärtstrend der Projektentwicklungsflächen wird ausschließlich von bereits zwischen 2008 und 2010 fertiggestellten Objekten (+17,7 %) getragen. Die Immobilien in Bau (-9,4 %) und in Planung (-3,4 %) sind dagegen im Vergleich zum Vorjahr erneut rückläufig. Deutlich erkennbar ist eine sich über mehrere Jahre erstreckende Phasenverschiebung zum Konjunkturzyklus. Motor des Wachstums sind insbesondere Wohnimmobilien (+21,8 %), welche damit weiterhin das stärkste Immobiliensegment stellen. Weitere relevante Zuwächse sind darüber hinaus nur bei den Hotelprojekten (+2,3 %) zu verzeichnen, welche damit erstmals leicht über dem Wert der Einzelhandelsprojektentwicklungen liegen. Rückläufig sind dagegen die Einzelhandels- (-8,8 %) und Bürogebäude (-13,4 %). „Hier sind schwerpunktmäßig die derzeit im Bau und in Planung befindlichen Projekte betroffen. „Dies spiegelt die weiterhin sehr gute vorhandene Angebotssituation für gewerbliche Immobilienflächen wider“, sagt Andreas Schulten Vorstandsmitglied der BulwienGesa AG.

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