RICS-Umfrage – Gute Stimmung am Immobilienmarkt

Die Stimmung am Immobilienmarkt bleibt gut. Das zumindest meinen die RICS-Mitglieder weltweit. Unsicherheit herrscht lediglich bei der Einschätzung der Nachhaltigkeit des Aufschwungs der Weltwirtschaft. Mit Ausnahme weniger Länder zeigen die Ergebnisse des RICS Global Commercial Property Monitor für das erste Quartal 2015, dass die meisten Teilnehmer optimistisch sind.

 Hauptgrund für die gute Stimmung sei die gelockerte Geldpolitik vieler Märkte, so die Umfrage. Gedämpfte Stimmung gibt es dabei lediglich in Russland und Brasilien. Hier rechnen die Befragten mit sinkenden Mieten und Kapitalwerten in den kommenden 12 Monaten. Auch die Kreditbedingungen seien hier deutlich schwieriger als im Rest der Welt.

 Besonders positiv seien die Aussichten derzeit in Neuseeland. Wirtschaftswachstum und erleichterte Kreditbedingungen lassen die RICS Mitglieder optimistisch auf die zukünftige Entwicklung des Immobilienmarktes blicken. Auch in Irland, Spanien und Portugal, den einstigen Problemfällen der EU, ist die Stimmung wieder deutlich besser. Zudem seien die Renditen hier noch überdurchschnittlich. In UK und USA werde das solide Wirtschaftswachstum den Immobilienmarkt tragen.

 Auch in Deutschland und Japan ist man weiterhin zuversichtlich. Die Daten für Mieter und Anleger haben sich in Indien, Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten in diesem Quartal kaum verändert. In allen drei Ländern blickt man optimistisch auf die kommenden 12 Monate.

 Ein Großteil der Befragten halten dabei ihre jeweiligen Gewerbeimmobilienmärkte für teuer bzw. sehr teuer. 64% der brasilianischen Mitglieder sehen das für ihr Land so. In Deutschland 59%, Hong Kong 57%, Japan 53% und USA 52%.

 Demgegenüber waren mehr als die Hälfte der Teilnehmer aus Rumänien und Portugal und eine große Mehrheit in Ungarn, Bulgarien und Spanien der Ansicht, dass diese Märkte günstig oder sehr günstig seien. (AE)

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