Berlin: Weniger Verkäufe von Bauland 2009 mit sinkendem Geldumsatz

 

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, wurden im Jahr 2009 in Berlin insgesamt 1583 Kauffälle für unbebautes Bauland erfasst. Für rund 438 Millionen EUR wechselten rund 3 Millionen m² ihren Eigentümer. Der durchschnittliche Kaufwert lag bei 171,13 EUR je m². Zum Vergleich:  Im Jahr 2008 wurden insgesamt 1850 Kauffälle für unbebautes Bauland erfasst. Für rund 605 Millionen Euro wechselten 3 Mio. m² ihren Eigentümer. Der durchschnittliche Kaufwert lag bei 199,79 Euro je m². In 89 Prozent der Kauffälle wurde 2009 baureifes Land veräußert, wobei der durchschnittliche Kaufwert hierfür 199,93 Euro je m² betrug. Bei 8 Prozent der Fälle handelte es sich um Verkäufe von sonstigem Bauland (Industrieland, Land für Verkehrszwecke und Freiflächen), deren Kaufwert bei 86,52 EUR je m² lag. Die verbleibenden 4 Prozent der Baulandverkäufe entfielen auf Rohbauland. Dafür wurde ein durchschnittlicher Kaufwert von 86,52 EUR je m² erzielt. Wie im Vorjahr wurden auch 2009 die meisten Kauffälle für unbebautes Bauland in Berlin-Ost registriert. 1084 Verkäufe mit einer Fläche von rund 1,5 Mio. m² wurden ermittelt. Knapp ein Drittel aller Kauffälle (499 Verkäufe) entfielen auf Berlin-West. Ebenso wie die Zahl der Kauffälle war auch die dabei veräußerte Fläche von rund 1 Mio. m² kleiner als die in Berlin-Ost. Entgegen dem Vorjahr wurde 2009 allerdings im Osten Berlins ein deutlich niedrigerer durchschnittlicher Kaufwert für unbebautes Bauland erzielt als im Westen. Während in Berlin-Ost ein Kaufwert von 126,25 Euro je m² nachgewiesen wurde, lag dieser in Berlin-West bei 239,78 Euro je m² und war damit fast doppelt so hoch wie der in Berlin-Ost.