Bis September 2015 weniger Wohnungsneubauten in Berlin genehmigt

13.November 2015   

 

Die Bauaufsichtsbehörden des Landes Berlin haben in den ersten drei Quartalen des Jahres 2015 nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg insgesamt 3 149 Anträge für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau genehmigt, das ist ein Rückgang um 4,2 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

 

Von den geplanten 14 860 Wohnungen (+3,1 Prozent) werden insgesamt 11 500 neu gebaut (–7,8 Prozent). Darunter sind 1 314 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (–13,9 Prozent) und 10 071 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (–6,6 Prozent). Aufgrund von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z. B. Dachgeschossausbau, werden dem Wohnungsmarkt weitere 3 360 Wohnungen zur Verfügung stehen, 73,6 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die meisten Baugenehmigungen für Wohnungen sind in den Bezirken Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg sowie Mitte erteilt worden.

 

Wie vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter gemeldet wird, sind im Berichtszeitraum 219 Genehmigungen (Vorjahreszeitraum: 197) für den Neubau gewerblicher Bauten mit einer Nutzfläche von 436 100 qm erteilt worden. Die veranschlagten Kosten aller in den ersten drei Quartalen 2015 genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 2,5 Mrd. Euro, das sind 12,1 Prozent weniger als im

vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

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