Der Liegenschaftsfonds Berlin soll nach Pressemeldungen in einen Korruptionsfall verwickelt sein

Mit Bekanntwerden der Vorwürfe des „Tagesspiegels“ hat der Liegenschaftsfonds Berlin die  interne Revision mit der Prüfung der Vorwürfe beauftragt. Parallel erfolgt eine arbeitsrechtliche Prüfung der Situation. Darüber hinaus wurde die Antikorruptionsstelle des LKA informiert. Zurzeit prüft die Antikorruptionsstelle  beim Landeskriminalamt in Berlin entsprechende Vorwürfe und die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt, ob ein Anfangsverdacht auf strafbare Handlungen vorliegt. Das bestätigte der Liegenschaftsfonds Berlin (die Sprecherin des Liegenschaftsfonds Irina Dähne) gegenüber dem Immobilienbrief Berlin.

 So sollen zwei festangestellte Mitarbeiter des Liegenschaftsfonds Berlin, der die Vermarktung landeseigener Grundstücke betreibt, zugleich als Geschäftsführer eines  privaten Immobilienunternehmens fungiert haben. Für die Ausübung dieser privaten Tätigkeit hatten die Mitarbeiter keine arbeitsrechtliche Genehmigung des Liegenschaftsfonds Berlin.

 Auch die Handhabung des Verkaufs eines großen Immobilienpakets des LFB, an dem die beiden Mitarbeiter beteiligt waren, ist in Misskredit geraten und wird überprüft.    

 Der Liegenschaftsfonds Berlin hat die beiden Mitarbeiter bis zur Prüfung und Klärung der Vorwürfe von ihrer Tätigkeit freigestellt.

 Finanzsenator Ullrich Nussbaum hat eine Sonderprüfung verlasst. Sowohl der Liegenschaftsfonds Berlin als auch die Senatsverwaltung für Finanzen sind um höchstmögliche Transparenz bemüht, heißt es.