Ernst-Reuter-Haus wird neuer Berliner Dienstsitz des BBR

Am Bonner Hauptsitz des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung BBR unterzeichneten  BBR-Präsidentin Rita Ruoff-Breuer, André Gregarek und Axel Kunze, Vorstandsmitglieder der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben BImA, den Mietvertrag über 29.500 Quadratmeter für den neuen Berliner Dienstsitz des BBR im Ernst-Reuter-Haus. Am 15. Dezember hatte bereits der Haushaltsausschuss dazu grünes Licht gegeben. Ab Sommer 2011 bis Ende 2012 werden in drei Etappen 700 Berliner Kolleginnen und Kollegen in das zuletzt vom Deutschen Städtetag genutzte Ernst-Reuter-Haus in der Straße des 17. Juni in Berlin-Tiergarten umziehen. Das Ernst-Reuter-Haus ist damit voll vermietet.

Derzeit sind die rund 800 Berliner Beschäftigten auf über 20 Standorte im Stadtgebiet verteilt. 100 Beschäftigte werden an ihren jetzigen Standorten bleiben, z. B. die Bauleitungen der drei größten Bauvorhaben des Bundes in Berlin: Bundesnachrichtendienst, Berliner Schloss / Humboldtforum und Museumsinsel. Mit dem Umzug in das Ernst-Reuter-Haus werden erstmals seit der Gründung der damaligen Bundesbaudirektion im Jahre 1950 fast alle Beschäftigten der Bauverwaltung des Bundes in Berlin unter einem Dach zusammenarbeiten. Dies führt neben den sozialen Aspekten der größeren Nähe und der kurzen Wege zu Synergieeffekten, höherer Wirtschaftlichkeit und effektiveren Arbeitsprozessen.

Für den Haushaltsausschuss entscheidend war aber auch, dass die Mietkosten für den neuen Berliner Dienstsitz des BBR im Ernst-Reuter-Haus nicht höher liegen als die Kosten der zurzeit vom BBR genutzten über 20 Standorte. Viele der freiwerdenden Liegenschaften befinden sich in prominenter Lage, im Umfeld der Friedrichstraße und am Frankfurter Tor sowie in der City West in der Fasanenstraße und am Theodor-Heuss-Platz. Diese können nach dem Auszug des BBR durch den Bund wirtschaftlicher genutzt werden, sei es durch Veräußerung oder durch Vermietung.