Freispruch 1. Klasse für Jagdfeld: Gerichte verwerfen sämtliche Vorwürfe gegen ADLON-Gründer

3.Juli 2014   

Kategorie: News

Oberlandesgericht bestätigt Nichtzulassung der Anklage in letzter Instanz/ Untreue-Vorwürfe in allen
Fällen haltlos/ Richter setzen Schmähkampagne nach vier Jahren ein Ende
In letzter Instanz hat das Oberlandesgericht Köln jetzt die Untreue-Vorwürfe gegen
ADLON-Gründer Anno August Jagdfeld und fünf weitere Beschuldigte zurückgewiesen. Nachdem schon
die 1. große Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Aachen im Dezember 2013 die Vorwürfe der
Staatsanwaltschaft in sämtlichen Punkten verneint hat, haben jetzt auch die Richter des 2. Strafsenats des
OLG Köln die Beschwerde der Staatsanwaltschaft in Gänze verworfen. „Jetzt ist endlich höchstrichterlich
klargestellt, dass an den Vorwürfen nichts dran ist. Das Ergebnis ist besser als ein Freispruch 1. Klasse, weil
die Anklage noch nicht einmal vor Gericht zugelassen wurde. Die Richter haben damit einer beispiellosen
Schmähkampagne nach fast vier Jahren ein Ende gesetzt“, so Anno August Jagdfeld (67), Geschäftsführer
der Jagdfeld Hotel-Adlon FUNDUS FONDS Nr. 31 KG (kurz: Adlon-Fonds).
Hintergrund: Der Vorstand der Signal Iduna-Versicherung, die am Adlon-Fonds beteiligt ist, hatte
Rechtsanwalt Thomas Fritsch beauftragt, Strafanzeige gegen Jagdfeld wegen Untreue zu erstatten. Diese ist
von jenem medial vermarktet worden mit dem Ziel, Jagdfeld zu desavouieren und seine Ablösung als
Geschäftsführer des Adlon-Fonds zu erreichen. Im Namen und Auftrag seiner Mandanten und der
Mitglieder seiner „Schutzgemeinschaft“ hat der Anwalt eine jahrelange Rufmordkampagne mit zahlreichen
falschen Anschuldigungen gegen Jagdfeld inszeniert. Die Vorwürfe bezogen sich auf Geschäftsführungsmaßnahmen,
obwohl diesen mit großer Anlegermehrheit gefasste Gesellschafterbeschlüsse zugrundelagen,
die seither wiederholt bestätigt worden sind.
Das OLG Köln hat in seinem Beschluss, wie zuvor schon das Landgericht Aachen, in allen Fällen
festgestellt, dass dem Adlon-Fonds und damit den Anlegern keinerlei Schaden entstanden ist. Auch sei den
„Sorgfaltspflichten ordentlichen kaufmännischen Handelns“ entsprochen worden; pflichtwidriges Verhalten
wurde ebenfalls verneint. So haben die Aachener Richter Jagdfeld ausdrücklich bescheinigt, dass er
unternehmerisch sachgerechte Entscheidungen getroffen hat.
Es werden daher jetzt alle rechtlichen Schritte geprüft, ob Strafanzeige und Rufmordkampagne leichtfertig,
mit einer Vielzahl falscher Anschuldigungen und in schädigender Absicht sowie unter Verletzung der
Treuepflicht eines Kommanditisten gestellt bzw. inszeniert wurden.
Anno August Jagdfeld ist der Initiator des Wiederaufbaus des im 2. Weltkrieg zerstörten Hotel Adlon, das
am historischen Ort 1997 wiedereröffnet wurde. Es zählt zu den umsatzstärksten Hotels Deutschlands und
ist das erfolgreichste Luxushotel Berlins. Der Adlon-Fonds als Eigentümer, dessen Geschäfte Jagdfeld seit
Gründung führt, gehört zu den erfolgreichsten Immobilienfonds der Nachwendezeit in Berlin.

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