Im Jahr 2017 mehr Wohnungen in Berlin fertig gestellt (Ergänzung zum DIB Berlin)

18.Mai 2018   

Kategorie: News

In Berlin wurden 2017 nach Meldungen der Bauaufsichtsbehörden insgesamt 15.669 Wohnungen fertig gestellt. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg gestern  mitteilt, sind das 14,7 % mehr als im Jahr zuvor. 4 .785 bzw. 30,5% dieser Wohnungen sind Eigentumswohnungen. Neu gebaut wurden 12.814 Wohnungen, 18,9% mehr als im Vorjahr. Der Wohnungsneubau in Mehrfamilienhäusern nahm um 28,7% auf 11. 408 neue Wohnungen zu. In Ein- und Zweifamilienhäusern sank die Zahl der Fertigstellungen 2017 um 21,1% auf 1. 377 neue Wohnungen. Durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden wurden 2. 855 weitere Wohnungen fertiggestellt, 0,8% weniger als im Vorjahr. Die meisten Wohnungen entstanden in den Bezirken Lichtenberg, Mitte und Treptow-Köpenick. Insgesamt wurden im Jahr 2017 in Berlin 3. 228 Bauvorhaben fertig gestellt. Das sind 9,6%weniger als im Vorjahr. Im Nichtwohnbau wurden 203 Bauvorhaben (2016: 229) mit einer Nutzfläche von 585 600 qm und damit 8,4 % mehr Fläche als im Vorjahr fertig gestellt.

Maren Kern, Vorstand BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. bemerkt zu den neuen Zahlen: „Fast 15% mehr fertiggestellte Wohnungen sind eine schöne Nachricht für Berlin. Besonders gut daran ist, dass auch der Anteil der neuen Wohnungen für breite Schichten der Bevölkerung zunimmt: vor allem durch den Neubau bei Genossenschaften oder den gut 3.000 im letzten Jahr bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften fertig gestellten Wohnungen. Auf diesem Weg muss es jetzt mit aller Entschlossenheit weitergehen. Denn: Auch rund 16.000 neue Wohnungen sind noch nicht die 20.000 Neubauwohnungen, die längst pro Jahr fertiggestellt werden müssten, damit sich der Berliner Mietwohnungsmarkt endlich wieder entspannt.“

 

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