Mega-Deal zum Jahresfinale: Asiaten kaufen Kölnarena

Köln: Wie der Immobilienmanager berichtet haben zwei asiatische Investmenter die Kölnarena (Lanxessarena) für 440 Mio. Euro von einem Esch-Oppenheim-Fonds erworben. Die Stadt Köln muss dem Verkauf noch zustimmen, denn sie hat ein Vorkaufsrecht, wird davon aber wohl kaum Gebrauch machen, weil sie sich mit Josef Esch wegen des Neubaus der neuen Messehallen, die ebenfalls durch einen Esch-Fonds errichtet worden waren, seit Jahren juristischen streitet. Zum Verkaufspaket gehören neben der Multifunktionshalle mit 20.000 Plätzen auch alle Nebengebäude einschließlich des Stadthauses Deutz, in dem die Stadt Köln noch bis 2029 Mieter ist. Die Investoren planen nach einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeiger“, den Gebäude-Komplex, der aus fünf Teilen besteht, möglicherweise einzeln weiter zu vermarkten.

Im Arena-Fonds sind 77 Anleger investiert, unter ihnen Ex-Boxer Henry Maske und LTU-Erbin Vera Conle-Kalinowski sowie die ehemaligen Oppenheim-Banker Matthias Graf von Krockow, Georg Baron von Ullmann und Christopher Baron von Oppenheim. Der Bau der Kölnarena in den 1990er Jahren und der Nebengebäude hat rund 320 Mio. Euro gekostet.