Michael Käfer erster Mieter in der neuen Schrannenhalle

5.Oktober 2010   

Kategorie: News

Die Münchner Hammer AG hat mit Michael Käfer den ersten großflächigen Mietvertrag für die Schrannenhalle abgeschlossen. Käfer wird nach der Neueröffnung im Herbst 2011 den Delikatessenmarkt in der Halle betreiben und ist vom Standort überzeugt:„Die Schrannenhalle begeistert durch Ihre Lage und Einzigartigkeit. Wir freuen uns, Teil des Konzepts zu sein und den zukünftigen Besuchern ein qualitativ hochwertiges und breites Sortiment in einem außergewöhnlichen Ambiente anbieten zu können – man könnte sagen: wir bieten alles außer Hummer.“

Hans Hammer, Vorstand der Hammer AG, sieht diesen Schritt als weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Neubeginn: „Mit Michael Käfer haben wir das Thema Delikatessen ideal besetzt. Er versteht unsere Philosophie und passt perfekt in das Gesamtkonzept der Schrannenhalle – kein Luxus, aber tolle Qualität.“ Käfer wird wie geplant rund ein Drittel der Halle mieten. „Vor Abschluss des Mietvertrags mussten diverse technische Fragestellungen geklärt werden, was schwieriger ist, wenn man keinen uneingeschränkten Zugang zur Halle hat.“ Hammer bezieht sich auf den vom damaligen Zwangsverwalter abgeschlossenen Mietvertrag, der bis Ende März 2011 Bestand hat: „Es ist schade, dass unsere Hände gebunden sind und wir noch ein halbes Jahr lang keinen Einfluss auf die Nutzung der Schrannenhalle nehmen können. After-Wiesn-Partys werden in unserem neuen Konzept keinen Platz mehr haben, dafür gibt es besser geeignete Objekte. Aber trotz eingeschränktem Zugang können wir so wenigstens in Ruhe unsere Arbeit machen und haben ausreichend Vorlauf, um die zahlreichen und teils auch sehr aufwändigen Details zu klären.“

Harald Ziller, verantwortlicher Projektentwickler, gibt einen Überblick über das Konzept der Hammer AG: „Wir planen, bei der Belegung durch Delikatessenmarkt und Markthalle mit Ständen sowie Küchenzubehör- und Dekorationshandel den Hallencharakter zu bewahren. Gleichzeitig wollen wir ein Angebot schaffen, das bestehende Sortimente des Viktualienmarkts nicht kopiert, sondern sinnvoll ergänzt. Eventuell findet sich auch der eine oder andere Viktualienmarktstand zukünftig in der Halle. Selbstverständlich kann man einige Artikel, die in der Schrannenhalle verkauft werden sollen, auch an anderen Stellen in München erhalten. Durch die Kombination von hoher Qualität, neuen Konzepten, bewährten Frequenzbringern und erfolgreichen Nischenprodukten wollen wir einen in München einzigartigen Anziehungspunkt schaffen. Bei gleichzeitig ansprechender Präsentation, stimmigem Ambiente und akzeptablen Preisen wollen wir ein Gesamtpaket schnüren, das die „neue“ Schrannenhalle langfristig zu dem Ort macht, an den die Münchner denken, wenn es um gutes Essen und Leben geht.“

Hinzu kommt eine kulturelle Nutzung, die sich in das Thema Markthalle einfügen soll. „Wir wollen keine feste Bühne einbauen und die Besucher mit alten Ideen langweilen. Vielmehr verfolgen wir auch bei der Kultur ein neuartiges Konzept und planen mit kompetenten Partnern,“ so Ziller.

Die Wiedereröffnung der Schrannenhalle mit neuem Innenleben ist für Herbst 2011 geplant. Bis dahin bittet Hammer noch um etwas Geduld: „Wir würden am liebsten schon morgen eröffnen. Die Umstände verhindern das leider, aber wir werden dafür sorgen, dass sich das Warten lohnt und die Schrannenhalle dann endlich den Platz einnehmen kann, den sie verdient hat.“

Das könnte Sie auch interessieren
WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com