Rasanter Anstieg der genehmigten Wohnungen in Berlin im Jahr 2014

2.März 2015   

Kategorie: News

Die Berliner Bauaufsichtsbehörden genehmigten im Jahr 2014 nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg insgesamt 19 199 Wohnungen, 53,4% mehr als im Vorjahr.

Mit der Zahl der genehmigten Wohnungen wird beinahe das Niveau des Jahres 1994 erreicht, aber noch nicht der Maximalwert von 1995 mit 29 457 genehmigten Wohnungen. Von den geplanten 19 199 Wohnungen (Vorjahr:

12 518) werden 16 361 Wohnungen neu gebaut, beinahe zwei Drittel mehr als noch im Jahr 2013 (+62,0%). 86,0% der Neubauwohnungen (14 061 Wohnungen) werden in Mehrfamilienhäusern entstehen, über drei Viertel mehr als im Vorjahr (+77,4%). 2 037 Wohnungen sind in Ein- und Zweifamilienhäusern geplant (+4,7%). Aufgrund von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z. B. Dachgeschossausbau, werden dem Wohnungsmarkt weitere 2 838 Wohnungen zur Verfügung stehen, dies ist ein Anstieg um 17,4% gegenüber 2013. 2014 wurden insgesamt 4 397 Anträge für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau genehmigt, 13,8% mehr als im Vorjahr.

Wie vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter gemeldet, entfiel die Mehrzahl der genehmigten Berliner Wohnungen auf die Bezirke Mitte und Treptow-Köpenick. Im Berichtszeitraum wurden 240 Genehmigungen (Vorjahr: 271) für den Neubau gewerblicher Bauten mit einer Nutzfläche von 536 500 m² erteilt. Die  veranschlagten Kosten aller im Jahr 2014 genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 3,7 Mrd. Euro, das ist ein Anstieg um knapp ein Viertel (+23,6%) gegenüber dem Jahr 2013.

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