Vergabeverfahren für Bauakademie eingestellt

8.Februar 2010   

Kategorie: News


Die Schinkel´sche Bauakademie wird nicht wie geplant gebaut. Das vorgelegte Angebot habe nicht den festgelegten Bedingungen des Vergabeverfahrens entsprochen, teilte der Liegenschaftsfonds Berlin mit. Derzeit wird geprüft, ob es andere tragfähige Modelle zur Wiedererrichtung der Schinkel’schen Bauakademie gibt.

Der Liegenschaftsfonds hatte im September 2008 ein zweistufiges Verga­beverfahren gestartet, um das Grundstück Schinkelplatz 1 in Berlin-Mitte zu ver­äußern. Zunächst wurden Interessenten aufgefordert, sich zu bewerben und ihre Qualifikationen darzulegen. Der Käufer sollte verpflichtet werden, ein Gebäude nach dem historischen Vorbild der ehemaligen Schinkel´schen Bauakademie zu errichten. 75 Prozent der Geschossfläche des neuen Gebäudes würden für die Dauer von 99 Jahren dem Verein Internationale Bauakademie in Berlin e.V. über­lassen, um dort eine Akademie für Architektur und Städtebau zu betreiben. Zwei Bewerber konnten sich für die zweite Stufe qualifizieren.

In der zweiten Stufe hatte der Liegenschaftsfonds Berlin im Juli 2009 die qualifi­zierten Bewerber zur Abgabe eines Angeboten aufgefordert. Den Angebotsauf­forderungen waren umfangreichen Planungsvorgaben für die Bauakademie bei­gefügt, die zwischenzeitlich vom Land Berlin erarbeitet worden waren.
Ein Bieter hatte ein Angebot abgegeben mit der Bedingung, die von ihm aufzu­bringenden Bauerrichtungskosten auf einen Maximalbetrag zu deckeln. Für eventuelle Mehrkosten müsse das Land Berlin aufkommen. Das entsprach je­doch nicht den zuvor festgelegten Angebotsbedingungen.
Da nunmehr kein zuschlagsfähiges Angebot vorliegt, hat der Liegenschaftsfonds Berlin das Vergabeverfahren eingestellt.
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