WGF mit ersten Gläubigergesprächen

2.Mai 2013   

Kategorie: News

Heimlich, still und leise hat, die sich in der Insolvenz befindende WGF eine Pressemitteilung veröffentlicht zu den ersten Gesprächen mit Gläubigervertretern. Hier das Original:

Als „sehr positiv und konstruktiv“ bilanziert der Vorstand der WGF AG das erste ausführliche Erörterungsgespräch mit den gewählten Vertretern der Anleihegläubiger, dem Gläubigerausschuss-Mitglied Prof. Dr. Julius Reiter und dem Vertreter des Sachwalters.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, inwieweit die Vorstellungen der Gläubigervertreter im Einklang mit dem durch die WGF AG vorgelegten Insolvenzplan stehen. Die beiden Vorstandsmitglieder der WGF AG, Pino Sergio und Paul Zimmer, fassten das Gespräch mit den Worten zusammen: „Die Vorschläge sehen wir mit Wohlwollen. Wir konnten feststellen, dass die von den Gläubigervertretern geäußerten Änderungswünsche in dem bereits eingereichten Insolvenzplan weitestgehend angelegt sind. Die Anpassung bzw. Annäherung der wirtschaftlichen Parameter an die Vorstellungen der Gläubigervertreter dürfte weitestgehend umsetzbar sein.“

Der Vorstand der WGF AG zeigte sich zuversichtlich, dass nach kurzfristig umsetzbaren Anpassungen des von der Unternehmensberatung Haselhorst Associates GmbH erarbeiteten Insolvenzplans mit den bestellten Gläubigervertretern Einvernehmen über die Planinhalte hergestellt werden kann. Somit ist es möglich, dass rechtzeitig vor dem Erörterungs- und Abstimmungstermin eine konsensfähige Fassung des Plans vorliegt, der den bei der WGF AG registrierten Anlegern zugeht. Um die Abstimmungen abzuschließen wurde bereits ein Nachfolgegespräch terminiert, bei dem weitere Detailfragen geklärt werden und dem Informationsbedürfnis der Gläubigervertreter weiter nachzukommen. Es werde kurzfristig gemeinsam an der Lösung konstruktiv weitergearbeitet, so Dr. Arno Haselhorst von der Unternehmensberatung Haselhorst Associates GmbH.

Zu den Teilnehmern des Erörterungsgesprächs gehörten neben Professor Reiter unter anderem Rechtsanwalt Klaus Nieding, Vize-Präsident der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) und Rechtsanwalt Markus Kienle, Vorstand der Schutzgemeinschaft deutscher Kapitalanleger (SdK). Von Seiten der WGF AG nahmen neben dem Vorstand, die für den Insolvenzplan verantwortliche Unternehmensberatung Haselhorst Associates GmbH und die insolvenzberatende Kanzlei dnp Depping (dnp) teil.

Den Anlegern empfiehlt der Vorstand, sich weiterhin auf der Homepage der WGF AG (www.wgfag.de) registrieren zu lassen, sofern noch nicht geschehen und ihre Ansprüche individuell beim Sachwalter der WGF AG c/o Professor Rolf Rattunde anzumelden. Die Anmeldung einer Insolvenzforderung ist für die Teilnahme an der Gläubigerversammlung sowie für die Abstimmung über den Insolvenzplan zwingend erforderlich. Rein vorsorglich sollten die Gläubiger ihr Stimmrecht individuell ausüben bzw. einen Bevollmächtigten für die Stimmabgabe in der anstehenden Gläubigerversammlung beauftragen.

 

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