Artikel von Redaktion



Der Immobilienbrief – Jubiläumsausgabe Nr. 629

25 JAHRE „DER IMMOBILIENBRIEF“, 40 JAHRE IMMOBILIENWIRTSCHAFT: Werner Rohmert zieht eine Bilanz aus vier Jahrzehnten Immobilienwirtschaft und 25 Jahren „Der Immobilienbrief“. Er zeigt, dass sich Technik, Regulierung und Professionalität stark verändert haben, die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten von Immobilie, Mathematik und menschlichem Verhalten jedoch gleich geblieben sind. Prägend seien vor allem die großen Krisenzyklen sowie die aktuelle Kombination aus Zinswende, ESG, Homeoffice, KI und geopolitischen Veränderungen. Sein Fazit: Nicht Trends, sondern die tatsächliche Nutzbarkeit und Nachnutzbarkeit von Immobilien entscheiden langfristig über ihren Wert.


Der Handelsimmobilien Report Nr. 473:

Editorial von Ruth Vierbuchen: Der Volksentscheid der Berliner zugunsten einer Vergesellschaftung von großen Wohnungsunternehmen hat mit dem Gegenplan der Bundesregierung, mittels Bundesgesetz die Vergesellschaftung von Mietwohnungen auf Landesebene zu verbieten, eine maximale Eskalationsstufe erreicht. Das Kernargument von CDU-Kanzler Friedrich Merz: Das würde das internationale Kapital abschrecken – sprich: eine Verstaatlichung von Privateigentum wäre schädlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Jenseits dieser Diskussion, ob eine Vergesellschaftung sinnvoll wäre und ob eine Vergesellschaftung auf Landesebene durch Bundesgesetz ausgehebelt werden kann, ist es notwendig, einmal durch das Problem hindurchzuschauen.



Der Immobilienbrief Nr. 628

Der Immobilienbrief Nr 628 Im Editorial findet Werner Rohmert es gut, dass die Regierung beginnt zu liefern. Offen bleibt, ob es reicht, aber besser als…


Der Handelsimmobilien Report Nr. 472:

Editorial von Ruth Vierbuchen: Es hatte schon etwas Manisches, die Beschwörungen des „Sommermärchens“ vor der Fußballweltmeisterschaft 2026 durch die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender – in Anspielung auf die für Deutschland magische Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land. Das dann folgende sang- und klanglose Ausscheiden der deutschen Fußballmannschaft in der Runde der letzten 32 hat dann gezeigt, dass 2026 nicht 2006 ist und sich „Sommermärchen“ nicht erzwingen lassen. Vor 20 Jahren hatten die Deutschen über Nacht überrascht festgestellt, dass die Wirtschaft wieder wuchs – nach einer schweren Rezession 2001/02 mit 6 Mio. Arbeitslosen, den Härten der Agenda 2010 und einer fast hoffnungslosen Grundstimmung. „026 ist die Lage eine andere.


Der Immobilienbrief Nr. 627

Im Editorial berichtet Werner Rohmert von der Wende. Das Reformpaket sei weniger gemeint, das „wende“ nicht. Sein Ehering ist wieder aufgetaucht. Damit hat es sich aber mit den guten Nachrichten. Rohmert gibt einen kurzen Überblick über die persönlichen letzten 2 Wochen – von dem V-Bank Datendiebstahl, über Amex-Hacking, über Bahn, (über Fußball spricht man nicht), über Apps und über manche Denkstrukturen der Digitalisierung, den gesunden Menschenverstand und Informatik Know how neu zu erfinden. Krönung des persönlichen Kopfschüttelns war die Übernahme eines neuen BMW. Aber in der Immobilienwirtschaft sei es auch nicht besser, resümiert Rohmert die Nachrichten der letzten 2 Wochen. Bei den Offenen Immobilienfonds (OIF) dampft es stärker, als wir annehmen. Fazit der internen Analysten-Backgroundgespräche auf unserer Immobilienjournalisten- Verbandstagung immpresseclub e. V.: „Nix wie weg. Egal wie, nur schnell.“ BNPPRE-GF Völker erwartet noch weitere Preisanpassungen bis der Markt wieder funktioniert. Allerdings versteht Rohmert nicht, wieso OIF bei 10 oder 20% Marktkorrektur von Medien und BaFin lebensgefährlich abgewatscht werden, während Immobilien AGs, deren Geschäftsmodell auf Bonitätstuning im Nullzinsumfeld beruhte und den Aktionären 60 bis 95% Kursverluste bescherte, weder von BaFin noch von Bundesbank beachtet werden. Es wäre jetzt, wo die Realität angekommen ist und weiterer Vertrauensverlust kaum noch möglich ist, an der Zeit, juristisch zu überprüfen, oder die Boom-Bewertungen jemals marktgerecht waren, meint Rohmert.


Der Handelsimmobilien Report Nr. 471

Editorial von Ruth Vierbuchen: Nachdem die Beschwörungsformel der Immobilienbranche aus der Zins-Wende-Zeit „survive till 25“ nicht zu der erhofften Rückkehr der Niedrigzinsphase geführt hat, scheint auch die Formel „ich tue nix till 26“ in diesem Sinne wirkungslos zu verpuffen. Denn seit mit dem Iran-Konflikt und der Sperrung der Straße von Hormus die Inflation mit 3,2% u.a. über die Öl- und Kraftstoffpreise in die Euro-Zone zurückgekehrt ist, hat die Europäische Zentralbank (EZB) sehr schnell mit einer Erhöhung der Leitzinsen um 0,25% reagiert. Die Märkte hatten auch damit gerechnet, denn die Gefahr, dass sich die Preiserhöhungen über die Produktionsketten und Lohnerhöhungen immer weiter ausbreiten und das Wirtschaftswachstum dämpfen, ist hoch. Das Argument, dass Zinserhöhungen die Wirtschaft abwürgen könnten, läuft damit ins Leere. So oder so wird das Wirtschaftswachstum durch die geopolitischen Konflikte belastet.


Der Immobilienbrief Nr. 626

Der Immobilienbrief Nr 626 Eigentlich wollte Werner Rohmert ein ganz anderes Editorial schreiben. nach Donalds triumphalen Sieg über den Iran, nachdem er ihn bis zur…


Der Handelsimmobilien Report Nr. 470

Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Farbe „Grau“ steht zweifellos nicht für Lebensfreude und Aufbruchstimmung. Sie steht für eine bedrückte Stimmung wie sie von Novembertagen mit Hochnebel oder feuchtem Nebel, der sich tief in den Tälern festsetzt, bekannt ist und an denen kein Wind die Wolken vertreibt. Man spricht auch vom „grauen Alltag“, wenn man den täglichen Arbeitstrott beschreiben will. Dass sich die Farbe Grau negativ auf die Psyche auswirken kann, ist aus Loriots Spielfilm Ödipussi bekannt, seit die Psychologin Margarethe Tietze ihrem Lebensgefährten, dem Raumausstatter Paul Winkelmann, erklärt, er dürfe seinen Kunden keinen grauen Stoff für die Aufarbeitung ihrer Polstermöbel verkaufen. Die seien doch eh‘ schon depressiv und könnten durch die graue Farbe womöglich in den Selbstmord getrieben werden. Mit Blick auf diese eher negative Wirkung, die der Farbe zugeschrieben wird, stellt sich die Frage, warum noch in der vergangenen Boomphase etwa bei Autos die Farbe Grau zur Modefarbe auserkoren wurde und auch im Mode-Bereich düstere und blasse Farben dominieren.


Der Immobilienbrief Nr. 625

Im Editorial fragt sich Werner Rohmert, welche Ehre uns durch das Wahldesaster zum UN-Sicherheitsrat entgangen ist. Wie schön wäre es gewesen, mit dem honorigsten Kreis der der Friedens- und Menschrechts-Welt, mit Russland, China, USA, Kolumbien, Panama, Liberia, Bahrain, Pakistan, Somalia oder Kongo an einem Tisch zu sitzen. Zwei Drittel des Sicherheitsrates sind eher keine Menschenrechtler. Und wer Annalena jetzt 4,5 Jahre erlebt hat, ist sowieso deutschlandmüde. Jede Partei hat ihre Totengräber. Aber die mediale Merz-Dämmerung hilft nicht. Die Koalition ist das letzte Aufgebot, der Demokratie, wie wir sie lieben. Rohmert hat eine 35 Jahre alter Kiste aus 1991 aufgeräumt. Da war die Vorbereitung seiner damaligen PLATOW-Konjunkturprognose drin. Die Themen waren genau dieselben wie heute. Und es ist trotzdem gutgegangen. Das beruhigt. Und es gibt einen kleinen Streifzug durch die schönen Dinge, Baugesetzbuch-Novelle, E-Auto-Förderung, EU-Kommission oder Immobiliendarlehen.