Der Fondsbrief Nr 125

29.Oktober 2010   

Kategorie: Der Fondsbrief

 Der Fondsbrief Nr. 125

–        Ende einer Ära. Rund 50 Jahre lang waren offene Immobilienfonds eine relativ sichere Kapitalanlage auch für Kleinsparer. Damit ist jetzt endgültig Schluss. Innerhalb kurzer Zeit kündigten drei Anbieter an, ihre Fonds zu liquidieren. Was das für die Branche bedeutet, kommentiert Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi im Editorial. (Seite 1)

–        Bahn ist pünktlich. Nicht immer in den Bahnhöfen, dafür bei der Miete. Schon seit 17 Jahren nutzt die Bahn das Fondsobjekt im neuen Hesse Newman-Fonds. Der Mietvertrag läuft bis Ende 2020. Die Miete liegt mit neun Euro unter dem Marktniveau. Bei kann bei einer Anschlussvermietung helfen. (Seite 2)

–        Zweitgrößter Deal des Jahres. 230 Millionen Euro hat Signa für die Konzern-Zentrale der Börse in Eschborn gezahlt. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren. Logisch, dass daraus ein geschlossener Fonds für Privatinvestoren wird. (Seite 2)

–        Rendite-Schub. GSI hat sich auf Fonds mit Ersatz-Triebwerken spezialisiert und bislang einen guten Job gemacht. Das aktuelle Angebot kopiert das bisherige Konzept. Regelmäßige Wartung soll die Fonds-Assets dauerhaft sichern. (Seite 6)

–        Holland und kein Ende. Gibt es in den Niederlanden Büroimmobilien, die nicht einem deutschen Fonds gehören, fragt Stephanie von Keudell und hat sich das aktuelle Angebot von Nordcapital genauer angeschaut. Anleger finanzieren einen großen Brocken in Amsterdam-Riekerpolder mit Pricewaterhouse Coopers als Nutzer. (Seite 8)

–        Steuerprivileg für Treuhandanteile. Fiskus vollzieht Rolle rückwärts. Nun gewährt er Vergünstigungen doch auch für vererbte und verschenkte Fonds. Steuer-Experte Robert Kracht erklärt, welche Folgen das hat. (Seite 12)

–        Unsanfte Landung. Die Regional-Airline Hamburg International ist pleite gegangen. Das trifft auch Anleger von Flugzeug-Leasingfonds. Die Initiatoren müssen nun andere Leasingnehmer finden. (Seite 18)

–        Angst vor der Erholung. Bislang haben die Schiffsfinanzierer still gehalten. Doch mit steigenden Preisen und Märkten werden sie Fonds-Schiffe schneller verwerten. Davon gehen Schiffs-Experten aus. Für Anleger würde das eine finanzielle Katastrophe bedeuten. (Seite 19)

–        Recht einfach. Das BGH-Urteil zur Lektüre von Verkaufsprospekten sei falsch interpretiert worden, meint Rechtsanwalt Ulrich Nastold. Die vom BGH in ständiger Rechtsprechung aufgestellten Grundsätze gelten weiterhin. (Seite 21)

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