„Der Immobilienbrief“ Nr. 425

Der Immobilienbrief Nr 425

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert naturgemäß mit dem Thema der letzten Wochen, der DSGVO. Die Profi Big Data Kraken schmunzeln. Ihr relativer Wettbewerbsvorsprung wird größer. Sturtups, Hotels, Handwerker, Veranstalter und Vertriebe zahlen die Zechen. Sie werden immer weniger konkurrenzfähig in den Bereichen, die die Datenkraken für sich als rentabel erachten. Jetzt ist neben der Amazonisierung des Handels auch der Konzentration des Marketing auf google, Facebook, amazon, ebay, Apple und wenigen anderen mit Marktmacht die Tür geöffnet. Eine Sisyphos-Arbeit kommt auf die Justiz zu, die die Aufgabe bekommt, das sinnvolle „gut gemeint“ der DSGVO in praktikablen Umgang umzuwandeln. Die Pressefreiheit steht noch unter dem Schutz des Grundgesetzes. Wir haben sowieso allen Versuchungen widerstanden, Daten zu sammeln, zu verknüpfen, auszuwerten oder auch nur die Bearbeitung auszulagern. Wir haben nur die eMailadresse, über die Sie die Mail jetzt lesen können. Damit sind keine anderen Daten verknüpft. Wir werden auch nicht Ihr Leserverhalten auswerten, wie das heute längst bei prominenten Medien üblich ist.  Woher kommen sonst die „meistgelesenen Artikel“ der Woche etc.? Wir werden der Versuchung widerstehen, Ihnen nur noch zu schreiben, was die Mehrheit des Mainstream gerne lesen möchte. Im Editorial haben wir mehr beschrieben. Wir sind ein kleines Unternehmen. Wir sind ein journalistisches B2B-Medium, dass sich auf das Grundrecht der Pressefreiheit stützt. Wir gehen mit allen Daten verantwortungsvoll um. Wir halten nicht erst seit der DSGVO den Datenschutz für eine der wichtigsten Errungenschaften unseres Systems. Die überwiegende Mehrheit der Menschheit kennt keinen Datenschutz. Wir machen uns allerdings nicht die Hoffnung, dass unsere Vorstellung von Datenschutz im internationalen Wettbewerb der Datensammler überleben wird.

 

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  • Global Commercial Property Monitor positiv mit angezogener Handbremse: Der europäische Immobilienmarkt boome weiterhin mit Amsterdam, Berlin, Frankfurt und Paris an der Spitze. (Rohmert, S. 2)
  • Offene Immobilienfonds schwimmen im Geld: Trotz Produktknappheit haben offene Immobilienpublikumsfonds 2017 knapp 50% mehr in Immobilien investiert als im Vorjahr. (Eberhard, S. 3)
  • Globale Bürovermietung mit weiter guten Aussichten: Im 1. Quartal 2018 haben die globale Büroflächennachfrage und -umsatz  ihre Dynamik beibehalten. (Rohmert, S. 8)
  • Nachfragedruck auf europäische Wohnungsmärkte hält an: In 31 von insgesamt 59 von Catella Research untersuchten Städten in 19 Ländern prognostiziert Catella noch einen leichten Renditerückgang, also eine Erhöhung des Multiplikators. (Rohmert, S. 10)
  • Neugeschäft gewerblicher Immobilienfinanzierung rückläufig: Das Neugeschäftsvolumen gewerblicher Immobilienfinanzierung ist 2017 laut Analyse von JLL mit rund 42,2 Mrd. Euro um ca. 6% zurückgegangen. (Rohmert, S. 12)
  • Globaler Gewerbeimmobilieninvestmentmarkt: Gewerbeimmobilien sind das Top-Investitionsziel für professionelle Investoren weltweit. (Eberhard, S. 17)
  • Umfrage unter Emittenten geschlossener AIF: Sind die Kostenangaben der Fondsanbieter intransparent? (S. 18)
  • Côte d’Azur Premiumimmobilien werden zum Käufermarkt: Preisrückgänge von 10 bis zu 30% keine Seltenheit. (Rohmert, S. 23)
  • Pflegeimmobilieninvestmentmarkt startet dynamisch: Im Q1 lag das umgesetzte Volumen für Pflegeheime und Seniorenzentren bei rund 339 Mio. Euro. (Rohmert, S. 24)
  • Preisauftrieb am deutschen Immobilienmarkt hält an: Das Nachfragewachstum auf dem deutschen Wohnungsmarkt hat nach einer aktuellen Erhebung der Landesbausparkassen (LBS) im Vergleich zum Vorjahr nichts an Dynamik eingebüßt. (Krentz, S. 25)
  • Ferienhausbranche auf Wachstumskurs: Sie sind eine gute Alternative zum doch teuren Hotelaufenthalt im Urlaub – Ferienhäuser. (Krentz, S. 27)
  • BNP Paribas Real Estate unterstützt Pflanzung einer Streuobstwiese auf Rügen: Eine neue Streuobstwiese wurde mit tatkräftiger Unterstützung von Junior Rangern, Partnern und Sponsoren am 18. Mai auf Rügen angelegt. (Krentz, S. 28)
  • Mieten in den Bundesligastädten: München ist nicht nur in der Fußball-Bundesliga das Maß aller Dinge, auch bei den Mietpreisen liegt die bayerische Landeshauptstadt uneinholbar an der Spitze. (Krentz, S. 29)
  • Düsseldorfer Büromarkt: Basis für neue Rekorde. (Junghanns, S. 30)

 

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