Der Immobilienbrief Nr. 477 mit Berlin

29.Juni 2020   

Kategorie: Der Immobilienbrief

Der Immobilienbrief Nr 477

„Der Immobilienbrief“ Nr. 477:

Im Editorial berichtet Werner Rohmert von seinen Recherchen in Europas gefährlichstem Corona-Hotspot in Europa und gibt Einblicke in das Vermietergeschäft rund um Tönnies. Zudem befasst er sich mit der Angst, die auch in unsere Branche kommen wird. Risiko-Quantifizierung der Wissenschaft  ist zwar Kaffeesatzleserei, aber historisch durchaus belegbar. Zudem fragt Rohmert, wann wir kapieren, dass es keine New Economy gibt. Es gibt Betriebswirtschaft und es gibt Zusammenhänge. Ein Blick in Wikipedia hätte bei jeden Start Up erfahrenen Profi für Wirecard seit Jahren alle Alarmglocken klingeln lassen müssen. Den WP, der ein Milliardenkonto bei einen philippinischen Treuhandanwalt über viele Jahre testiert, und die Banken, die darauf finanzieren, könnte er auch gebrauchen. (S. 1)

  • Bundesbank-Campus Architektenwettbewerb entschieden – Europas wohl größtes öffentliches Hochbauprojekt geht für die Bauwirtschaft genau zum richtigen Zeitpunkt in die entscheidende Phase (Rohmert, S.3)
  • Corona-Krise trifft die Finanzierungsbranche mit voller Kraft – Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) von JLL und dem ZEW fällt im zweiten Quartal auf den tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung 2011 (Wrede, S.5)
  • Allen Büro-Unken zum Trotz – publity AG beteiligt langfristig orientierte, institutionelle Investoren: In 2 Transaktionen hat Thomas Olek, CEO der publity AG, 39% der publity-Anteile verkauft. (Seite 8)
  • Corona bringt „perfect storm“ auf europäische Büromärkte – IW-Studie sieht Büromieten und Preise drastisch fallen (Rohmert, S. 8)
  • JLL erwartet signifikante Folgen für den Büroflächenbedarf: Seit den 90er Jahren mit damals vergleichsweise sehr hohen Büromieten und mit Analyse der neuen Internet-Möglichkeiten geht die Homeoffice-Diskussion regelmäßig wie die Sonne auf.  (Rohmert, S. 10)
  • Zeit der Szenarien: In Zeiten hoher Unsicherheit zeigt sich der Bereich Wohnen in Deutschland auch dank Homeoffice-Push als stabil. Anlass zur Sorge bieten allerdings die Geschäfts-, Gewerbe- und Büroflächenmärkte und deren Entwicklung (Seite 12)
  • CrowdDesk startet als digitaler Vorreiter bei Finanzprodukten:  Offline goes online: Als Vorreiter der Branche sind die BVT Holding und Habona Invest und beim dabei (Seite 13)
  • Mietspiegel bleiben „stumpfes Schwert“: Mietpreisbremse bei Hälfte der Städte nicht rechtssicher (Seite 14)
  • Ein Jahr Berliner Mietendeckel: 82% der Vermieter befürchten, dass ihre Immobilie an Wert verlieren wird, 70% werden wohl bei Renovierung, Sanierung und Modernisierung sparen. Profiteure sind vor allem die gutsituierten Bewohner sanierter Altbauimmobilien (Seite 16)
  • Allzeithoch bei Verkauf von Unternehmensimmobilien in EMEA: Deutschland mit dem neuen Rekordvolumen von ca. 5,8Mrd. Euro ist nach Großbritannien mit 7 Mrd. Euro der aktivste Markt. (Rohmert, Seite 17)
  • Industrie-und Logistikmarkt 1. Hj 2020: In den Logistikregionen Hamburg, Düsseldorf, Köln Bonn und Stuttgart ist die Flächennachfrage nach Industrie- und Logistikimmobilien in Folge der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. Das Mietniveau bleibt allerding bislang stabil. (Seite 18)
  • Umwandlungsverbot – das keines ist: Das Umwandlungsverbot ist eigentlich eine „Umwandlungsbremse“ bzw. ein „Genehmigungsvorbehalt“, da nur noch eine erschwerte Umwandlung in Eigentumswohnungen erfolgen soll, auch wenn noch vielfache Ausnahmen möglich sind. (Dr. Günter Vornholz, Seite 18)
  • Ist Kaufen günstiger als Mieten? Monatliche Zinsbelastung bei anhaltend niedrigen Zinsen ist oft niedriger als eine Mietzahlung (Götza, Seite 21)
  • Hamburger Fernsehturm bald wieder offen: 2023 soll Wiedereröffnung gefeiert werden. (Richter, Seite 22)
  • Deutsche bei Wohneigentum vorsichtiger: Jeder vierte Deutsche neigt derzeit zur Vorsicht – trotz des billigen Baugelds (Hoffmann, Seite 23)
  • Globale Immobilien: Zyklische & strukturelle Auswirkungen von COVID-19: Das Verstehen der Wechselwirkung zwischen kurzfristiger Konjunkturschwäche und langfristigen strukturellen Trends wird entscheidend dafür sein, wie Investoren in den kommenden Monaten und Jahren durch die globalen Immobilienmärkte navigieren werden. (Paul Stewart, Seite 24)
  • Re-Strukturierung ist das Gebot der Stunde: Am besten man vergisst alles, was man bislang beim Management von Betreiberimmobilien wie Hotels und Restaurants für richtig gehalten hat, denn das meiste davon ist inzwischen richtig falsch. (Völcker, Seite 28)
  • Wirtschaftsförderung Brandenburg weiter optimistisch für Investition und Innovation (Krentz, Seite 30)AIV: Eröffnung des BER führt langfristig zur spürbaren Verschiebung der Gewichte in der Stadtregion (Krentz, Seite 30)
  • Büroflächen am neuen Flughafen BER nehmen Form an: PROJECT Immobilien Gewerbe AG stellt Rohbau fertig (Krentz, Seite 32)
  • IGP Completing Projects maßgeblich an BER-Fertigstellung beteiligt (Krentz, Seite 32)
  • Immobilienexperten: Investments in Brandenburg attraktiv (Krentz, Seite 33)
  • Berliner Speckgürtel – Perspektiven im Südosten (Buder, Seite 35)
  • Berliner Büromarkt startet verhalten in das neue Jahrzehnt – Aber Wachstum im Speckgürtel in Sicht (Krentz, Seite 36)
  • Alcaro reicht Bauantrag ein: 24/7-Großprojekt für Logistik, Automotive und E-Commerce am Grenzstandort Frankfurt (Oder) (Krentz, Seite 37)
  • DRIVEN begrüßt SimpliOffice als ersten Mieter im Potsdamer Think Campus (Krentz, Seite 38)
  • DIE AG bringt Zeitkapsel im Projekt „Mizar Gate Office“ in Neu-Schönefeld planmäßig ein (Seite 38)
  • DHL-Ansiedlung in Ludwigsfelde: Rohbau ist fertiggestellt (Seite 39)
  • Wohnungsbestand im Land Brandenburg steigt 2019 weiter (Seite 10)Berliner Immobiliengespräche gestartet (Seite 39)
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