„Der Handelsimmobilien Report“ Nr. 267

Der Handelsimmobilienreport Nr 267

  • Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Zeichen für ein weiteres gutes Immobilienjahr stehen zur 29. Internationalen Immobilienmesse Mipim, die an diesem Freitag in Cannes zu Ende geht, recht günstig. Der Optimismus in der Branche ist überall spürbar. Der Vergleich mit der Mipim 2017 zeigt aber, dass sich innerhalb dieses Jahres einiges geändert hat. (Seite 1)
  • 10. Deutscher Handelsimmobilien Gipfel – Es gibt nicht das eine Konzept für alle Städte: Der gravierende Strukturwandel im Einzelhandel mit seinen negativen Folgen führt immer mehr Städten vor Augen, wie wichtig die Branche für ihre Cities und die Versorgung der Bevölkerung ist und werden aktiv. Mit dem Thema Stadtentwicklung befasste sich auch der 10. Deutsche Handelsimmobilien-Gipfel in Düsseldorf. (Seite 2)
  • Expansion – „Das extreme Mietwachstum war nicht gesund“: Auf dem Vermietungsmarkt für Retail Assets zeigt sich ein gegensätzliches Bild, je nachdem, wen man fragt. Einerseits berichten die Immobiliendienstleister von nachgebenden Mieten und geringeren Flächenumsätzen, andererseits beklagen die Einzelhändler, dass es schwer sei, die passenden Flächen zu finden. (Seite 6)
  • Global Retail Attractivness Index GRAI – Fundamental positives Umfeld für den Handel: Mit dem Global Retail Attractiveness Index“ (GRAI) hat Union Investment Real Estate erstmals einen Indikator vorgelegt, der die Attraktivität von Einzelhandelsmärkten von 17 Ländern in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik abbildet. Deutschland findet sich mit Polen zusammen in Europa an der Spitze. (Seite 10)
  • 29. Internationale Immobilienmesse Mipim – Die Party dürfte vorerst weiter gehen: Vom 13. bis 16. März traf sich die Immobilienwirtschaft auf der Immobilienmesse Mipim in Cannes zum Austausch. Neben der Frage, wie lange der Boom noch anhält, befasste sich die Messe in diesem Jahr mit allen Facetten der Nachhaltigkeit, mit dem neuen Gesicht Europas nach dem Brexit, den Möglichkeiten auf dem US-Markt und erstmals auch mit Afrika. (Seite 12)
  • Shopping-Center-Markt – Wieder mehr Neueröffnungen in diesem Jahr: Nach einer kurzen Phase der Beruhigung in den Jahren 2016 mit nur drei Neueröffnungen und 2017 mit der Eröffnung des innerstädtischen Revitalisierungsobjekts Loom in Bielefeld, kommt der deutsche Shopping-Center-Markt nach Feststellung des EHI-Shopping-Center-Reports 2018 wieder mehr in Schwung. (Seite 14)
  • Kommunale Einzelhandelskonzepte und Digitalisierung – Heute ist ein neues Denken gefragt: Fast flächendeckend haben Städte und Gemeinden in den vergangenen Jahren Einzelhandels- und Zentren-Konzepte aufgestellt oder bereits fortgeschrieben. Im Fokus steht dabei meist die Frage, wie eine Kommune als Einkaufsziel attraktiv bleiben (oder werden) kann, ohne dass sie zwei wichtige Planungsziele aufgibt, die ihr der Gesetzgeber im öffentlichen Interesse vorschreibt: den Schutz der Innenstadt und die wohnortnahe Versorgung mit Gütern des „täglichen Bedarfs“. (Lehnerdt, Seite 16)
  • Deutsche Euro Shop AG – Prognosen für 2017 teilweise übertroffen: Die Übernahme des Saarpark-Centers Neunkirchen und des Olympia Centers im tschechischen Brünn sowie teilweise einmalige Effekte aus niedrigeren Betriebs- und Zinskosten sowie aus geringeren Steuern waren die wesentlichen Gründe dafür, dass der Shopping-Center-Investor Deutsche Euro Shop AG seine Prognosen für das Jahr 2017 nach vorläufigen Zahlen überschreiten konnte. (Seite 18)
  • Bekleidungs- und Textileinzelhandel – Offline wächst, doch Online wächst stärker: Wie sehr der Online-Handel dem stationären Bekleidungseinzelhandel zusetzt, zeigen die jüngsten Zahlen des Bundesverbands der Textilindustrie (BTE) für das Geschäftsjahr 2017. Während der Branchenumsatz insgesamt um 1,5% auf etwa 66 Mrd. Euro wuchs, schätzt der Verband das Plus im Versand- und Online-Handel, der hier den größten Anteil ausmachen dürfte, auf 8%. (Seite 19)
  • Vermietungsmarkt: Weniger Neuvermietungen – Interesse internationaler Marken bleibt hoch: Das Vermietungsjahr 2017 war nach Feststellung des Immobiliendienstleisters CBRE von einem gegenläufigen Trend geprägt. Einerseits lagen die Mietvertragsabschlüsse mit 2 724 etwa 17% unter dem Vorjahresniveau, andererseits lag die Zahl der Neueintritte internationaler Handelsmarken in den hiesigen Markt mit 54 im vergangenen Jahr nur knapp unter den 55 im Vermietungsjahr 2016. (Seite 20)
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