CREM gewinnt weltweit an Akzeptanz in der Unternehmensführung

Auch an den Gehältern der Führungskräfte im Bereich Corporate Real Estate Management (CREM) ist der weltweite Zinsdifferenz-Boom der Immobilie nicht spurlos vorübergegangen. Die Gehälter der Manager legten in den letzten Jahren deutlich zu. 340.000 US-Dollar bekommt der Manager. Dafür tragen sie allerdings oft die weltweite strategische Verantwortung für sämtliche Immobilienaktivitäten von Konzernen. Die Erwartungen sind gedämpft positiv, wie eine Studie des weltweiten Nutzerverbandes CoreNet Global mit 10.000 Mitgliedern herausarbeitete. Nach dem CREM-Boom der 90er Jahre in Deutschland, der dann bald auf den Boden realer Möglichkeiten der Entwicklung und Zweitverwertung von Unternehmensimmobilien in oft eher peripheren Lagen aufschlug, wurde es vor allem in Deutschland ruhig um CREM, während in den USA das traditionell professionellere kommerzielle Immobilienmanagement sich weiterentwickelte.

In den USA unterschieden sich die schon die Eigentumskulturen, die in weit stärkerem Maße als im eigentumsgeprägten Deutschland auch Unternehmensimmobilien im Eigentum von Investoren sahen. Dem entsprechend färbte diese Kultur auch auf das unternehmensinterne CREM ab. Der Autor war, das müssen Sie sich einmal vorstellen, im deutschen Chapter des weltweiten Verbandes der Immobiliennutzer, NACORE, einem der Vorläufer des heutigen Verbandes CoreNet Global (CNG), das zweite offizielle Mitglied.  Eine von CoreNet Global und FPL Associates durchgeführte weltweite Vergütungsstudie unter Führungskräften im Bereich Corporate Real Estate Management (CREM) hat einen Anstieg des Grundgehalts von Corporate Real Estate-Managern zwischen 2016 und 2017 um durchschnittlich 4,6% ermittelt. Das setze den mehrjährigen Trend fort.  Darüber hinaus hätten 76% der Befragten weitere Gehaltssteigerungen von durchschnittlich ca. 4% für das Jahr 2018 prognostiziert. Allerdings sei die Zahl der Teilnehmer, die für das laufende Jahr Gehaltssteigerungen prognostizierten, spürbar rückläufig gewesen, erläuterte Lindsay Pankratz, Survey Director von FPL Associates. Gleichzeitig sei der Umfang der erwarteten Steigerungen eher moderat gewesen. Dies entspräche der allgemein beobachteten optimistischen, jedoch vorsichtigen Erwartungshaltung. Die jährliche Gesamtvergütung, einschließlich langfristiger Prämien, die Corporate Real Estate-Manager mit globaler Verantwortung im Jahr 2017 erzielten, lag bei 339 000 US-Dollar (2016: 315 000 US-Dollar).  Führungskräfte im Bereich Corporate Real Estate tragen die strategische Verantwortung für sämtliche Immobilienaktivitäten in ihren Unternehmen, d.h. sie verwalten in der Regel Portfolien im Umfang von mehreren Millionen Quadratmetern mit Milliarden-Buchwerten, die sich über Kontinente hinweg aufteilen. Corporate Real Estate Manager erfreuten sich einer immer größeren Wertschätzung, was sich entsprechend positiv auf die Honorierung auswirke, berichtet Björn Christmann, Europa-Präsident von CoreNet Global. Die zunehmende strategische Bedeutung eines aktiven Portfoliomanagements habe sich positiv auf die Wahrnehmung des CREM ausgewirkt. An der diesjährigen Umfrage nahmen 185 Endnutzer teil. CoreNet Global (CNG) ist die weltweit führende Vereinigung von Corporate Real Estate (CRE) Managern.

 

 

 

 

 

 

 

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