Der Immobilienbrief Nr. 256 inkl. Immobilienbrief Ruhr und Köln

Der Immobilienbrief Nr 256

Im Editorial beschäftigt sich Werner Rohmert mit der Fondsbranche. Bei Offenen Fonds stehen Entscheidungen an. Ungemach droht. Aber im Vergleich zu Euro-Staatsanleihen der Peripherie sind auch die Problemfälle noch „Wert“papiere. Manchen Geschlossenen Fonds drohen auch Schmerzen. Das wäre bei unternehmerischen Anlagen in der Krisenfolge auch kein Drama, wenn es nicht das dauernde Seriositäts- und Professionalitätstrommeln der Branchen-Vertreter im 90er Jahre Vergleich gäbe. Dabei hätten viele heutige Fonds den Analystenfilter damals nicht durchdrungen. (Seite 1)

–          JLL-Recherche mahnt „Wer heute handelt, outperformt morgen“: Jones Lang LaSalle weist auf rasante Änderungen des Büroumfeldes hin, die heute weitreichende Entscheidungen nötig machen, um auch nur die kommenden 10 Jahre durchzustehen. Die Studie Offices 2020 von JLL befasst sich mit den tiefgreifenden Veränderungen des Bürosektors. Das stellt aus „Der Immobilienbrief“-Sicht Sinn und Rechenbarkeit langfristiger Büroinvestments durch erneute Markttransformation wieder auf den Prüfstand. (Rohmert, S. 2)

–          Geschlossene Fonds – Nischenanbieter punkten: Wir besuchten in der letzten Zeit verschiedene Vertriebsveranstaltungen und hatten die Gelegenheit für ein kleines Stimmungsbild unter freien Vertrieben. (Eberhard, S. 5)

–          WGF – Eigenkapital sackt zusammen: Erst der Verlust im ersten Halbjahr und nun soll die WGF offenbar noch ihre Anleihen „verscherbeln“. Was ist dran? (Eberhard, S. 6)

–          Nachhaltigkeitsfonds überzeugt Schweizer institutionelle Anleger: Nachhaltigkeit wird zum langfristigen Erfolgsfaktor. Institutionelle Anleger honorieren den Ansatz für einen Spezialfonds von Bank Sarasin und Catella. (Rohmert, S. 8)

–          Gewerbeinvestments ziehen an: Im dritten Quartal verzeichnet CBRE einen Anstieg bei Gewerbeinvestments in Europa von 500 Mio. Euro. (Rohmert, S. 8)

–          Aktuelle Währungsentwicklungen und Immobilienmarkterträge: Bereits im Oktober 2010 hatte die Deka den Einfluss auf Wechselkurse und die Kosten für die Währungsabsicherung von Immobilien-Investitionen bei uns dargestellt. Derzeit sind wir eine Krise weiter. Derzeit verschiebt die anhaltend notwendige Niedrigzinspolitik vieler Zentralbanken das Kontinuum von Wechselkursen und Hedging-Kosten. (Becher, S. 11)

–          GIF erwartet steigende Büromieten: Laut einer Umfrage geht die Mehrzahl der Befragten von steigenden Büromieten und sinkenden Leerständen zumindest in den Top-Standorten aus. (Rohmert, S. 14)

–          Initiative Immobilien Aktie – Markteintritt für Ausländer verbessern: Bereits zum elften Mal fand am 19. Oktober die Fachkonferenz „Initiative Immobilien Aktie“ (IIA) statt. Die Konferenz richtet sich an Investoren und Analysten der deutschen Immobilienaktienunternehmen. Laut Veranstalter fanden 200 Besucher den Weg ins Frankfurter Hilton. „Gefühlt“ waren es deutlich weniger. (Eberhard, S. 15)

–          Logistikimmobilienworkshop – Solider Wachstumsmarkt mit Faustregeln: Vor einigen Tagen ist der erste und neue Logistikimmobilienworkshop „Logic 2011“ zu Ende gegangen. Der Initiator der Veranstaltung will einmal im Jahr Profis der Immobilienbranche mit Investoren und Kunden an einen Tisch bringen um aktuelle Themen rund um die Logistikimmobilie zu diskutieren. Zu den Teilnehmern gehörten u.a. Deka, Union Investment, HSH Nordbank, BNPPRE, Gazeley, DHL, Hermes und REAG, die sich alle sehr zufrieden über die Veranstaltung äußerten. (Eberhard, S. 17)

–          Deutschland zählt zu den Top-Standorten: Laut Cushman & Wakefield gehört Deutschland zu einer der beliebtesten Standorte was die Unternehmenszentrale angeht. (Rohmert, S. 18)

–          Patrizia – Wertsteigerungen bei Wohnimmobilien gehen zurück: Zwischen 1990 und 2007 haben die Preise für Wohnimmobilien in Europa um 130% zugenommen. In seiner neuesten Studie drückt Patrizia allerdings die Erwartungen an weitere Wertsteigerungen in den nächsten Jahren aus. (Eberhard, S. 18)

–          Lebensmittelmüll soll Wärme Spenden: Die „zweite Miete“ ist in aller Munde. Geht es Richtung Winter flattern wieder viele Nebenkostenwarnungen ins Haus. Die steigenden Heizkosten machen offenbar erfinderisch. So will ein Unternehmen aus Greven aus Lebensmittelabfällen Biogas herstellen. (Eberhard, S. 19)

–          Buchbesprechung: „Investieren in Sachwerte“ – herausgegeben von Dr. Rainer Zitelmann. (Seite 20)

–          Der Immobilienbrief Köln (Seite 21)

  • LEG: „Köln ist ein Top-Wohnstandort“
  • Immo-Modul: Neue Dienstleistung für private Immobilienverkäufer
  • aik erwirbt „Brandelf“ von Pareto und Art-Invest

 

„Der Immobilienbrief Ruhr“ Nr. 32:

Editorial von Gudrun Escher: Zwei Wochen nach der Expo Real sind die Delegierten aus der Metropole Ruhr offenbar noch so intensiv mit Nacharbeiten beschäftigt, dass zu wenig Zeit blieb, um auch unsere Fragen nach Eindruck und Ergebnissen zu beantworten. Jedenfalls war der Rücklauf eher bescheiden. Umso mehr danken wir den Vertretern aus Mülheim an der Ruhr, Dortmund und Herne! Duisburg hatte bereits am letzten Tag der Messe ein sehr positives Fazit gezogen. (Seite 1)

–          Büromärkte im dritten Quartal 2011: Dortmund, Essen, Bochum (Seite 2)

–          Logistikimmobilien en gros und en détail: Sind Logistikimmobilien wirklich eine Alternative zu den gewohnten Marktsegmenten und wie wird sich der Markt entwickeln? Eine neue unabhängige Studie gibt Aufschluss und zeigt künftige Tendenzen auf. (Seite 4

–          aurelis erhält eines der ersten Quartierszertifikate der DGNB: Die Entwicklung von Wohngebieten ist eine Erfolgsgeschichte, aber auch auf dem Gewerbesektor punktet aurelis mit Kompetenz und Erfahrung. (Seite 5)

–          Fragen an Bernd Preuß: Stadtwert, Quartiersentwicklungen, Zwischennutzungen – Der Jurist Bernd Preuß, Partner der Kanzlei Buse Heberer Fromm in Essen, vertritt hier bemerkenswerte Thesen. (Seite 6)

–          Münchner Selbstverpflichtungen und eine Dresdner Erklärung: Der Zug zur Nachhaltigkeit hat Fahrt aufgenommen. Wichtige Branchenverbände der Immobilienwirtschaft und der Planer versprechen, ihr Handeln künftig nachhaltig auszurichten. (Seite 8)

–          Zertifikate für nachhaltige Quartiersentwicklungen: Nachhaltigkeit ist unter den herrschenden Bedingungen eines Nachfrage getriebenen Marktes zur Pflicht geworden. Was bisher nur für Einzelgebäude galt, trifft jetzt auch für ganze Quartiere zu, aber Vorsicht scheint geboten. (Seite 8)

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