Deutliche Preisanstiege auf Bielefelder Wohnungsmarkt

Bielefeld ist das Oberzentrum der Region Ost-Westfalen und eines der wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland mit diversen Zentren internationaler und nationaler Unternehmen. Demzufolge sind die Preisgrenzen lt. Engel & Völkers von Ein- und Zweifamilienhäusern von 400.000 Euro in 2013 auf 450.000 Euro im ersten Halbjahr 2014 gestiegen. Auch die Preisuntergrenzen von Eigentumswohnungen zogen in begehrten Lagen gegenüber 2013 um je 200 Euro pro Quadratmeter deutlich an. Die Preisobergrenzen blieben mit 3.000 Euro pro Quadratmeter in guten und 3.600 Euro pro Quadratmeter in sehr guten Lagen nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. In der Spitze wurden bis zu 1,2 Mio. Euro erzielt. Während sich die Miet- und Kaufpreise in mittleren Lagen auf einem stabilen Niveau entwickelten, zeichnet sich ein sinkender Preistrend in den einfachen Lagen ab. „Aufgrund des erhöhten Leerstandrisikos nehmen Investoren Abstand von einer Anlage in den einfachen Lagen“, sagt Annette Husemann, Geschäftsführende Gesellschafterin von Engel & Völkers in Bielefeld.


Zu den begehrten Objekten zählen Altbauten im Musikerviertel sowie die Bürgervillen im Johannistal. Die Nachfrage bezieht sich besonders auf Wohnimmobilien mit moderner Ausstattung. Weitere Toplagen befinden sich im Westen sowie im Stadtteil Hoberge, der durch die Nähe zum Stadtwald und durch die gute Infrastruktur eine hohe Lebensqualität bietet. Für Familien besonders attraktiv sind die Stadtrandlagen Großdornberg und Theesen. „Ein energetisch aktueller Stand der Immobilie ist für viele unserer Kunden ein wichtiges Kaufkriterium“, so Annette Husemann.

Auch für das Jahr 2015 geht Engel & Völkers davon aus, dass in den gesuchten Toplagen in der Innenstadt und im Westen der Markt eng bleiben wird. Entsprechend ist mit einer konstant hohen Entwicklung der Wohnimmobilienpreise zu rechnen. Bei Kauf- und Mietobjekten in den einfachen Lagen wird es jedoch immer schwieriger, die von der Eigentümerseite geforderten Preisvorstellungen durchzusetzen. Hier zeigt die Preiskurve tendenziell eher nach unten.

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