Dresden baut Leerstand ab – Sachsenmetropole legt in 2012 noch zu

Die Zeiten, in denen in der Sachsenmetropole 25% und mehr Leerstand und Neubauten ohne Mieter gemeldet wurden, sind vorbei. Der Leerstand liegt heute mit 265 000 qm bzw. 10,4% nur noch leicht über dem Metropolendurchschnitt und deutlich unter Frankfurt.

 

Während die großen Büromärkte in 2012 meist schmerzliche Einbußen gegenüber dem Vorjahr hinnehmen mussten, übertraf die sächsische Landeshauptstadt Dresden 2012 mit einem Flächenumsatz von rd. 79 400 qm nach aktuellem Marktbericht der Dr. Lübke GmbH sogar noch knapp das Ergebnis aus 2011 von 79 100 qm. Der langjährige Durchschnitt seit 2003 wurde um 11,4% getoppt. Für die größten Abschlüsse sorgten u. a. die Stadt Dresden mit 1 500 qm, M+W Zander mit 1 300 qm und die Fortbildungsakademie der Wirtschaft mit 1 400 qm. Dr. Lübke rechnet für 2013 mit einem Umsatz in gleicher Höhe wie im Vorjahr. Die Spitzenmiete für hochwertige Lagen und Flächen am Altmarkt, an der Prager Straße oder am Postplatz liegt nach wie vor bei 11 Euro pro qm. In guten und mittleren Lagen ist die Mietpreisspanne ebenfalls stabil zwischen 5 und 8,50 Euro in guten Lagen und zwischen 4 und 6 Euro in mittleren Lagen. Im Altstadtring sorgten 35 Abschlüsse für den höchsten Umsatz unter den Teilmärkten. Mit 15 000 qm wurde die Vermietungsleistung um ein Drittel gesteigert. Dicht dahinter folgten die Teilmärkte West mit 13 800 qm, Süd mit 11 800 qm und Ost mit 11 700 qm. Insgesamt kamen in 2012 rd. 44 700 qm Bürofläche neu auf den Markt. Die Hälfte davon entfiel auf das Hamburger Carrée, dem ehemaligen Technischen Rathaus mit alleine 22 500 qm Nutzfläche. In 2013 erwartet Dr. Lübke ein Fertigstellungsvolumen von rd. 30 400 qm. Allerdings sei hiervon nur noch ein Viertel verfügbar. (WR)

 

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