Jamestown Leistungsbilanz – (noch) kein Anleger hat bisher Geld verloren

3.September 2015   
Kategorie: Der Immobilienbrief

Seitdem die Krise in den USA halbwegs als beendet erklärt wurde, ist der Kölner Initiator Jamestown wieder am Markt aktiv und macht weiter wie bisher. Die Produkte platzieren sich quasi von selbst. Nicht zuletzt dank eines breiten Vertriebs, der auch nach der Krise dem Unternehmen die Treue hält. Nun hat das Unternehmen seine Leistungsbilanz per 1.1.2015 vorgelegt.

Zum Zeitpunkt des Redaktionsschluss waren sechs US-Immobilienfonds für Privatkunden in der Bewirtschaftungsphase. Derzeit noch in der Platzierung ist der Jamestown 29, der in mehrere vermietete Einzelhandels- und Büroobjekte in den wichtigsten Metropolen der USA und bedeutenden Großräumen der US-Küstenstaaten investiert. Die Laufzeit liegt zwischen 7 und 12 Jahren. Für die US-Vermietungsfonds werden gemäß Verkaufsprospekt für die Anleger jährliche Ausschüttungen und Rückflüsse aus dem Verkauf der Immobilien von jeweils 110% angestrebt.

Deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen entwickeln sich der opportunistisch ausgerichtete US-Immobilien Private Equity Fonds Jamestown Co-Invest 4. Dieser Fonds hat in den Jahren 2006 und 2007 insbesondere in Projekt- und Bestandsentwicklungen sowie in Grundstücke investiert und ist daher stark von der kurz hiernach einsetzenden Finanz- und Wirtschaftskrise getroffen worden. Für diesen Fonds sind mittelfristig niedrigere Marktmieten, geringere Verkaufspreise und ein längerer Zeithorizont für Fertigstellung, Vermietung und Verkauf der Immobilien zu erwarten, als dies zum Zeitpunkt der Prospektierung dieses Fonds absehbar war. Um die tatsächlichen Wertpotenziale insbesondere bei Grundstücks- und Projektentwicklungen besser realisieren zu können, haben die Gesellschafter Anfang 2012 mit großer Mehrheit der Laufzeitverlängerung des Fonds bis Ende 2018 zugestimmt. Bei JAMESTOWN Co-Invest 4 werden Gesamtrückflüsse an die Anleger in einer Bandbreite von 90% – 100% bis zum Ende der Fondslaufzeit in 2018 erwartet.

Besser läuft es beim opportunistischen Fonds Jamestown Co-Invest 5. Dieser Fonds konnte von einem günstigeren Investitionsumfeld ab Ende 2009 profitieren. Durch die erfolgreichen Verkäufe von zwei Immobilien im Februar 2013 und November 2014 wurden bereits rund 30% an die Anleger ausgezahlt. Für JAMESTOWN Co-Invest 5 werden Gesamtrückflüsse an die Anleger in einer Bandbreite von 150% bis 160% bis zum Ende der Fondslaufzeit in 2016 erwartet.

Der Forstfonds Jamestown Timber 1 soll Anlegern bis 2024 einen Gesamtrückfluss zwischen 170% und 230% liefern. Der zweite US-Forstfonds Jamestown Timber 2 soll zwischen 160% und 210% bis 2024 bringen.

Insgesamt hat Jamestown an seine Anleger bisher 5,7 Mrd. USD ausgezahlt. Das sind 3,1 Mrd. USD mehr als das investierte Eigenkapital. Bei einer durchschnittlichen Laufzeit der Fonds von rd. sechs Jahren ergeben sich durchschnittlich über 19% pro Jahr für den deutschen Anleger. Kein Anleger hat mit den 26 aufgelösten Fonds bisher Geld verloren. Der schlechteste Fonds brachte immerhin 8,5% pro Jahr. Von den fünf aufgelegten JAMESTOWN US-Immobilien Private Equity Fonds wurden bislang drei Fonds mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 29 Millionen US-Dollar wieder aufgelöst. Bei einer durchschnittlichen Kapitalbindungsdauer zwischen 1,4 Jahren und 4,1 Jahren erhielten die Anleger Gesamtrückflüsse vor Steuern zwischen 115% und 201% jeweils bezogen auf das in den drei Fonds investierte Eigenkapital ohne Agio. Hieraus resultieren Ergebnisse vor Steuern zwischen 10,6% und 46,6% jährlich, gemäß IRR-Methode.

Jamestown ist damit in Deutschland der US-Immobilienfondsspezialist. Die Mannschaft um Christoph Kahl ist fast im gesamten US Bundesstaat investiert. Fünf Niederlassungen hat das Unternehmen in den USA.

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