„Der Handelsimmobilien Report“ Nr. 250

Handelsimmobilien Report Nr 250

  • Editorial von Ruth Vierbuchen: Der Juli 2017 ist für den Handelsimmobilien Report ein ganz besonderer Monat. Heute können wir die 250. Ausgabe präsentieren und am 20. Juli wird das führende Medium für Handelsimmobilien, Einzelhandel und Stadtentwicklung zehn Jahre alt. Die erste Ausgabe stieß damals bereits auf großes Interesse, denn Retail Assets galten bei vielen institutionellen deutschen Investoren als „Exoten“ und Anlage für Risikobereite Hasardeure. Seither hat sich vieles verändert, aber es bleibt auch noch sehr viel zu tun. (Seite 1)
  • New Deal Forum – Der Offline-Handel wird auf den Kopf gestellt: Die jüngste Übernahme des US-Lebensmittelhändlers für gesundheitsbewusste Lebensmittel, Whole Foods Market, durch Amazon ist für Eicke Wenzel, Handelsforscher beim Institut für Trend- und Zukunftsforschung (ITZ) ein Indiz dafür, dass es den stationären Handel auch künftig geben wird, er aber durch die Digitalisierung des Point of Sale und der Verkaufsprozesse auf den Kopf gestellt wird. Welche grundlegenden Veränderungen das sind, davon gaben auch einige etablierte Handelsunternehmen den 175 Teilnehmern beim 4. New Deal Forum in Münster eine Vorstellung. (Seite 1)
  • Das Interview – Ein Gegeneinander macht die Cities kaputt: Gespräch mit Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), über die Bedeutung der Sonntagsöffnung für den stationären Einzelhandel, die Innenstädte und insbesondere die Kleinstädte, die Folgen der aktuellen Verdi-Politik für die Mitarbeiter und die Lösung des Problems über einen vom Einzelhandelsverband initiierten „Runden Tisch“. (Seite 6)
  • Forum Einzelhandel – Der harte Kampf um die Sonntagsöffnung: Nach der Prozessflut, mit der die Gewerkschaft Verdi in den vergangenen zwölf Monaten bereits genehmigte Sonntagsöffnungen gekippt hat, setzt die Einzelhandelsbranche in Nordrhein-Westfalen nun ihre Hoffnung auf den neuen Koalitionsvertrag. Hier verspricht die CDU-FDP-Landesregierung eine rechtssichere Möglichkeit zu schaffen, damit acht verkaufsoffene Sonn- und Feiertage pro Jahr durchgeführt werden können. Das Stichwort „Rechtssicherheit“ im Kontext der geplanten Sonntagsöffnungen war beim diesjährigen „Forum Einzelhandel“ von GMA und Taylor Wessing in Köln einer der zentralen Diskussionspunkte. (Seite 9)
  • Gewerbliche Immobilienfinanzierung – Sinkende Nettomargen im Neugeschäft erwartet: Bei ihrem Neugeschäft in der Gewerbeimmobilienfinanzierung steht die Kreditwirtschaft weiterhin unter Druck. So gaben die befragten Institute gemäß der jüngst vorgelegten Studie „German Debt Project 2017“ an, dass sie „bei deutlich fallenden Margen weiterhin darauf bedacht sind, den Finanzierungsbestand zum Erhalt der Ertragskraft hoch zu halten“. Das Neugeschäft war mit einem Plus von 10% im Jahr 2016 nur halb so hoch wie im Jahr zuvor. Und 2017 sollte sich die Neugeschäftsdynamik auf ein mittleres einstelliges Wachstum von 5% halbieren. (Seite 12)
  • Nachnutzung von Lebensmittelmärkten – Noch ungenutztes Potenzial in den City-Lagen: Früher rollten viele Kunden ihre Einkaufswagen durch die Gänge der zahlreichen Lebensmittelmärkte, heute herrscht an manchen Orten Leere: Die Zahl der Lebensmittelmärkte in Deutschland ist zwischen 2010 und 2015 um 11% gesunken. Gleichzeitig wuchs die Gesamtverkaufsfläche von 33,9 Mio. auf 35,5 Mio. qm. Diese Entwicklung hat auch etwas mit den steigenden Ansprüchen der Kunden und den veränderten Verkaufskonzepten der Lebensmittelnahversorger zu tun. (Wotruba, Seite 16)
  • Ratisbona Handelsimmobilien Gruppe – Investmentplattform für institutionelle Investoren: Der Projektentwickler, Investor und Objektverwalter für Fachmarktzentren, Supermärkte und Discounter, die Regensburger Ratisbona Handelsimmobilien Gruppe, will mit der Gründung einer Investment- und Asset-Management-Gesellschaft ihr Leistungsspektrum erweitern. Gründer und Gesellschafter der neuen „Ratisbona Asset Management-Gesellschaft“ sind Sebastian Schels und Gregor Volk.
  • Metro Group – Der Food-Bereich könnte vom Kult-Thema „Lebensmittel“ profitieren: Die Zuversicht, die Metro-Chef Olaf Koch bei Vorlage der Halbjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2016/17 mit Blick auf die Klagen gegen die Aufspaltung an den Tag gelegt hatte, war berechtigt: Die fünf Klagen beim Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf haben den Zeitplan nicht aufgehalten. Inzwischen wurde zudem der Börsenzulassungsprospekt für die neue Metro AG veröffentlicht und Standard & Poors (S&P) hat ein Investmentgrade Rating bestätigt. Mitte Juli soll die Aufspaltung in die Ceconomy und die neue Metro AG mit dem Gang an die Börse vollzogen werden. (Seite 18)
  • Verantwortungsgemeinschaft für die Städte – Enge Zusammenarbeit auf allen Ebenen nötig: In einem gemeinsamen Positionspapier setzen sich der Handelsverband Deutschland (HDE) und der Deutsche Städtetag für einen zukunftsfähigen Einzelhandel in lebendigen Innenstädten ein – sicher gestellt durch eine engere Zusammenarbeit von Stadt, Handel und Immobilieneigentümer. (Seite 21)

 

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