Der Immobilienbrief Nr. 222

Der Immobilienbrief Nr. 222

Im Editorial geht Werner Rohmert diesmal auf die Pannen bei der Wiedereröffnung des Düsseldorfer Stadtarchivs ein. Eine Mitarbeiterin hatte versehentlich die Sprinkleranlage eingeschaltet. Nun können die Kölner mit der gewonnen Expertise unter die Arme greifen. Mit Chamartin Meermann wagt sich erstmals ein reiner Projektentwickler aufs Börsenparkett. Der Börsengang ist nicht unumstritten. Wie könnte die Börse auf eine Insolvenzmeldung eines Projektentwicklers reagieren? Sagen Sie uns Ihre Meinung. (Seite 1)

–          Manfred Waldmann ist tot: Ein Nachruf von Dr. Kurt E. Becker. (Seite 2)

–          Umstrittener Börsengang von Chamartin Meermann Immobilien: Das Institutional Investment Real Estate Magazin (REM) mit Chefredakteur Christian Schiffmacher und Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) haben den angestrebten Börsengang der Chamartin Meermann Immobilien AG (CMI) unter die Lupe genommen. Beide Medien kommen zu dem Schluss, dass der Börsengang unter keinen guten Vorzeichen für den Anleger steht. (Eberhard/Rohmert, S. 2)

–          Immobilienmärkte im 1.HJ. – Krise noch nicht überstanden: Das erste Halbjahr ist rum. Die Büromarktzahlen können wir Ihnen leider erst in der nächsten Ausgabe in 2 Wochen oder vorher auf www.rohmert-medien.de liefern. Die gif-Runde diskutiert zur Zeit über die Dunkelziffer. Im Background zeichnet sich allerdings eine Stabilität auf niedrigem Niveau ab. Die gesamtwirtschaftliche Lage hat sich im ersten Halbjahr leicht erholt. Die Arbeitslosenzahlen sind gesunken. Dennoch gibt es kein Grund zur Entwarnung. (Eberhard, S. 6)

–          Interview: Einzelobjekte oder Portfolio? – Ideenkapital: Zwei Fonds im Vertrieb, Einkaufsmärkte Deutschland und Metropolen Europa. (Seite 11)

–          Die Auswirkung der spanischen Wirtschaftskrise auf den Wohnimmobilienmarkt (I): Die Sorge vieler Investoren um die spanische Wirtschaft ist berechtigt. So stieg die Arbeitslosenquote innerhalb von nur zwei Jahren von unter 10% auf inzwischen deutlich über 20%. 2007 noch konnte das wegen seiner stabilen Wirtschaft als „europäisches Musterland“ gepriesene Spanien mit einem positiven Budgetüberschuss von 1,9% sogar Deutschland abhängen (0,2%). (Knoll, S. 14)

–          US-amerikanische und europäische Büromärkte: Halbzeit 2010: Die erste Hälfte des Jahres 2010 war ununterbrochen durch Turbulenzen an den Finanzmärkten geprägt. Von der noch 2009 erhofften nachhaltigen Erholung kann bislang keine Rede sein. (Becher, S. 15)

–          LBS: Wohnimmobiliemarkt Deutschland ohne Turbulenzen und mit Preisstabilität: Altes ist gefragt und Neues kommt – Einschätzung der Preise „eher subjektiv“. Deutsche Wohnimmobilien erweisen sich nach den aktuellen Zahlen der Landesbausparkassen (LBS) als besonders wertstabil. (Krentz, S. 17)

–          Wohn-Redevelopment – Einzelfall oder neue Produktlinie? Die Umwandlung von Büros in Wohnen oder Hotel ist in jedem Zyklus ein Thema. Wenige Projekte wurden realisiert. Mit Transformation des Umfeldes ist die Produktchance neu zu durchdenken. Letzte Woche präsentierte sich das ehemalige Versicherungsverwaltungsgebäude THE HENRY’S in Düsseldorf-Oberkassel als repräsentatives Wohn-Redevolopment. (Rohmert, S. 19)

–          Günstige Bedingungen für Wohnimmobilien: Die Nachfrage nach Wohnimmobilien in den Regionen Köln/Bonn, Düsseldorf und Frankfurt/Rhein-Main ist hoch. Preisforderungen für Wohnen ziehen bis 9% an. (Rohmert, S. 20)

–          Frankfurt ist zweitteuerste Großstadt in Deutschland: Frankfurt am Main ist nach München die teuerste Großstadt in Deutschland. Laut Marktbericht von Immowelt.de liegt die Nettokaltmiete für Wohnungen in der Mainmetropole im Schnitt bei 11,08 Euro pro qm. (Winckler, S. 20)

–          Immobilienkrise oder –chance – Wie verhalten sich institutionelle Investoren? Das von institutionellen Investoren verwaltete Vermögen ist von 1980 bis 2005 rasant auf das fast 30-fache gewachsen, weltweit von knapp 3 auf 55 Billionen USD. (Zech, S. 21)

–          Wohnimmobilien – Nachfrage in Westeuropa wird steigen: Schon Anfang des Jahrtausends schrieben wir, dass die nächsten 10 Jahre in Deutschland die Dekade der Wohnimmobilie würde. Seit Jahren tat sich nichts bei den Preisen und vor allem in Deutschland sahen wir Mietsteigerungspotenzial. Mit dem 11. September 2001 und den immer weiter steigenden Nebenkosten wurden unsere Überlegungen der unterschiedlichen Entwicklung von Wohn- und Gewerbemärkten im Kern bestätigt, aber leider wurden die Preis-Kurven nach unten gedreht. Bei Gewerbe gab es statt erwarteter Stagnation Absturz. Bei Wohnen gab es im Schnitt Stagnation statt Erholung. Doch wie werden sich die europäischen Wohnungsmärkte in den nächsten Jahren entwickeln? (Eberhard, S. 22)

–          Preise für Wohnimmobilien ziehen besonders in Asien an: Erstmals seit dem vierten Quartal 2008 verzeichnet Knight Frank bei Preisen für Wohnimmobilien im weltweiten Durchschnitt ein Plus von 1,8%. Weltweit steigen in mehr als der Hälfte der Standorte die Preise. Im letzten Jahr war es noch gerade ein Drittel. (Rohmert, S. 23)

–          Zwangsversteigerungen leicht rückläufig im ersten Halbjahr: Zwangsversteigerungen sind unter Berücksichtigung der Zeitverschiebung ein Abbild / Indikator der Konjunktur. Für den Investor können sich aus der Pleite der Vorbesitzer Chancen ergeben. (Eberhard, S. 23)

–          Offene Immobilienfonds – Auf Beliebtheitsskala gestiegen: „Erfunden“ wurden die Offenen Immobilienfonds (OIFs) von den Schweizern in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Zum Durchbruch in Europa und damit zum Exportschlager haben die Deutschen den OIF geführt. (Ries, S. 24)

–          Anleger Offener Immobilienfonds werden von 10% Abschlag verschont: Der eher überraschende Vorstoß des Bundesfinanzministeriums, die Immobilien Offener Immobilienfonds pauschal um 10% abzuwerten, ist vom Tisch. (Rohmert, S. 25)

–          Offener Immobilienfonds verfügen über ausgewogene Portfoliostruktur: Die ausgewogene Portfoliostruktur der Offenen Immobilienfonds (OIF) ergibt sich lt. BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. durch die geographische Verteilung ebenso wie durch unterschiedliche Mietvertragslaufzeiten, Nutzungsarten
und Objektgrößen. (Rohmert, S. 25)

–          Serie: Urheberrecht (1): Gegenstand und Entstehung des urheberrechtlichen Schutzes. (von Mettenheim, S. 26)

–          GdW-Jahresbilanz mit Licht und Schatten: Stabile Investitionen, weniger Mietschulden, geringerer Leerstand – Doch die Politik lässt die Wohnungswirtschaft im Regen stehen. (Krentz, S. 27)

–          Mieterverhalten verhindert Wohnungs-Modernisierung: Die Herausforderung „Nachhaltigkeit“ liegt bei Wohngebäuden im Bestand. (Winckler, S. 29)

–          Baukonjunktur profitiert nur von Wirtschaftsbau und Wohnungsbau: Sowohl Umsätze als auch Auftragseingänge bleiben lt. Hauptverband der Deutschen Bauindustrie im Öffentlichen Bau trotz der beiden Konjunkturprogramme hinter den Erwartungen zurück. (Rohmert, S. 30)

–          Australien weltweit transparentester Immobilienmarkt: Während sich die Immobilientransparenz in den meisten Märkten verbessert, wenn auch nur moderat, verzeichnet ein Drittel der Märkte im globalen Vergleich keine Veränderung oder Verschlechterung. Im neuesten Transparenz-Index für Gewerbeimmobilien (2010 Commercial Real Estate Transparancy Index*) von Lang LaSalle und LaSalle Investment Management wird Australien als Immobilienmarkt mit der größten Transparenz aufgeführt. (Götza, S. 30)

–          Stadtentwicklung Hamburg – Kleine Schwester der HafenCity – Auf der Schlossinsel entsteht ein neuer Stadtteil: Die Hamburger HafenCity ist bekanntlich eines der derzeit größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte Europas. Das städtebauliche Modellprojekt hat eine weniger bekannte, aber ebenfalls interessante kleine Schwester: Den Harburger Binnenhafen. (Richter, S. 31)

–          Interim Manager in der Immobilienbranche: In anderen Branchen sind Interim Manager nicht nur in Sondersituationen als Manager auf Zeit für befristete Aufgaben längst Standard. In der Immobilienwirtschaft ist diese Form der Mandatierung externer Mitarbeiter dagegen auf Management-Ebene wenig beachtet. Der Interim Manager ist Stratege und Umsetzer auf Zeit. Er schafft Werte, ist Problemorientiert, bringt externe Sicht ein, gewinnt Zeit für Nachfolgeregelungen oder Personalsuche und „stört“ keine Karrierepläne. (Behr, S. 33)

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