Shopping Center sind wieder so gefragt wie vor der Krise

Im Fokus vieler Investoren waren im Bereich Handelsimmobilien im ersten Halbjahr 2010 vor allem Shopping Center und innerstädtische Geschäftshäuser. Das Transaktionsvolumen in Deutschland lag, lt. Jones Lang LaSalle im ersten Halbjahr bei 4,33 Mrd. Euro. Im Vorjahresvergleichszeitraum lag das Volumen noch bei 1,15 Mrd. Euro. Beim Gesamtmarktvolumen machen Handelsimmobilien demnach 45% aus. Neben Großbritannien ist vor allem Deutschland gefragt bei den Investoren.

Shopping Center haben am Volumen einen Anteil von 2,4 Mrd. Euro. Im letzten Jahr betrug der Anteil lediglich 275 Mio. Euro. Damit liegt das Volumen wiede auf Vorkrisenniveau. Größter Deal war der Verkauf eines Portfolios von Multi Corporation an die niederländische Corio für 1,3 Mrd. Euro. Darunter u.a. das Forum sowie die Königsgalerie in Duisburg sowie die Centrum Galerie in Dresden.

Geschäftshäuser hatten im ersten Halbjahr einen Anteil von 626 Mio. Euro und damit exakt doppelt soviel wie im Vorjahr. Warenhäuser machten einen Anteil von 337 Mio. Euro (VJ 142 Mio. Euro) und Fachmärkte erzielten einen Umsatz von 235 Mio. Euro.

Zu den Hauptinvestoren zähen vor allem institutionelle Investoren, die 1,44 Mrd. Euro Anlagevolumen erzielten. Asset/Fonds Manager folgen mit 720 Mio. Euro. Offene Fonds folgen auf Platz 3 mit 670 Mio. Euro. Geschlossene Fonds zählenmit einem Volumen von 360 Mio. Euro zu den aktivsten Anlegern.

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