Expo Real 2016 – Messestatements

10.Oktober 2016   

Wir haben Ihnen einige Messestatements im Nachgang der Messe gesammelt. Viel Spaß beim Lesen.

Thomas Schmengler, Geschäftsführer der Deka Immobilien

Die Stimmung unter den Investoren war gut. Diese blicken zuversichtlich in die Zukunft, obwohl die Preise für gewerbliche Spitzenimmobilien in Europa auch im nächsten Jahr auf einem hohen Niveau bleiben sollten. Die Internationalisierung der Expo Real hat sich fortgesetzt und viele ausländische Investoren setzen auf Investments in deutsche Gewerbeimmobilien. Insgesamt hat die Expo gezeigt, dass sich die Professionalisierung und Internationalisierung der Immobilienbranche weiter fortsetzt.

Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo

Die EXPO REAL 2016 stellt für mich die nahtlose Fortsetzung zur Vorjahresmesse dar. Die Stimmung war erneut gut, aber nicht überschwänglich. Der Stand der Deutschen Hypo war durchweg gut frequentiert. Wir haben wieder viele gute und auch vielversprechende Gespräche mit unseren Kunden geführt. Ich bin zuversichtlich, dass sich daraus wieder zahlreiche neue Geschäftsmöglichkeiten ergeben werden. Allerdings sind weiterhin zu wenige gute Immobilien auf dem Markt, um die unverändert hohe Investorennachfrage zu bedienen. Insgesamt ist es wichtig, dass wir bei den anhaltend guten Marktverhältnissen die Erdung beibehalten. Denn unsere Branche ist und bleibt zyklisch. Somit empfiehlt es sich, bei allen berechtigten Ertrags- und Neugeschäftsansprüchen einen möglichen Marktumschwung und damit eine Korrektur der Preise einzukalkulieren. Denn das Risiko von morgen wird heute in die Bücher genommen.

Dr. Konstantin Kortmann, Head of Residential Investment Germany JLL

Deutschland ist als Investitionsstandort weiterhin für internationales Kapital sehr nachgefragt. Wir beobachten dabei immer noch, dass hier der Wohnungssektor stark im Fokus auch der institutionellen Investoren steht. Dieser hohen Nachfrage steht ein nur sehr langsam wachsendes Angebot gegenüber. Der Bedarf an Wohnraum insbesondere in den prosperierenden Ballungsräumen, aber auch in den stabilen Mittelstädten steigt weiterhin und wird durch die Neubauzahlen nicht gedeckt. Die niedrigen Zinsen steigern die Attraktivität zusätzlich. Diese hohe Nachfrage bei begrenztem Angebote führt bei uns zu der Erwartung weiter steigender Preise.

Christian Albrings, Vorstand albrings + müller ag

Für uns als kaufmännisch-technischer Immobilienberater ist der Transaktionsmarkt ein wichtiger Faktor. Hier herrscht nach wie vor bullische Stimmung, die durch Produktmangel bei Grundstücken, Projektentwicklungen und Bestandsobjekten gleichermaßen angeheizt und aber auch begrenzt wird.

André Kazmierski, Projektleiter Ankauf Wertgrund Immobilien AG

Die Expo 2016 erinnert mich ein wenig an die Messe aus dem letzten Jahr. Die Stimmung ist spürbar positiv(er). Die allgemeinen wirtschaftlichen und branchenspezifischen Indikatoren deuten nicht darauf hin, dass sich dies kurz- bis mittelfristig ändern wird. Wohnungsbestände sowie wohnwirtschaftliche Projektentwicklungen sind stark nachgefragt und nicht immer in der nachgefragten Masse vorhanden. Man spürt deutlich, dass die Branche sich daran gewöhnt hat. Dennoch gibt es sie. Vermutlich wird mich die Messe 2017 dann ein wenig an 2016 erinnern (ebenso positiv).“

Bernd Mayer, Bereichsleiter Immobilien BayernLB

Auf der diesjährigen ExpoReal sehen wir vermehrt internationale Investoren, die sich auf dem deutschen Immobilienmarkt engagieren wollen. Bei der Begleitung dieser Investorengruppe auch über die Standorte London, Paris, Mailand und Frankfurt sieht die BayernLB weiteres Potenzial für das eigene Geschäft.

Andreas Völker, Managing Director BNP Paribas Real Estate

Wie schon in den vergangenen Jahren gilt auch für die diesjährige Expo: Die Stimmung ist nach wie vor gut auf dem deutschen Immobilienmarkt. Es wurden wieder sehr viele Termine gemacht, gute Gespräche geführt, und das Interesse und die Besucherdichte empfinde ich als sehr rege und positiv. Zwar war es aufgrund des doch untypischen kalten Wetters am ersten Messetag ungewöhnlich voll in den Hallen, doch auch damit hat man sich arrangiert. Von einem Abflauen der guten Stimmung ist insgesamt (noch) nichts zu spüren. Wir erwarten ein sehr reges viertes Quartal mit einer ganzen Reihe von spektakulären Abschlüssen in allen Assetklassen und an allen Standorten.

Dr. Wulff Aengevelt

 Das Wetter durchwachsen, die Stimmung durchweg gut und hochprofessionell. So lässt sich die am Donnerstag zu Ende gegangene 19. EXPO REAL in München in einem Satz beschreiben.

Globalthemen waren u.a. Bankenkrise, die weitere konjunkturelle Entwicklung und die Frage, wie der Immobilienboom weitergeht. Unser Haus setzte die von ihm im Vorjahr erstmals in die Diskussion eingeführte Thematik der nachhaltigen Unterbringung von Zuwanderern mit einer wiederum überfüllten Veranstaltung zum Thema „Preiswertes Bauen für mietgünstiges Wohnen“ fort. Die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen für Kommunen und Investoren waren auch insgesamt ein Messe-Schwerpunkt. Dies gilt auch für die Diskussion, den Städtebau durch die Schaffung neuer „urbaner Mischgebiete“, die im Zuge knappheitsbedingt erforderlicher Verdichtung die gleichzeitige Nutzung von Quartieren für Wohnen und Gewerbe erleichtern sollen, zu fördern. Weitere intensiv diskutierte Schwerpunkte waren außerdem Digitalisierung sowie die Umsetzung von Energieeffizienz und Klimaschutz in der Immobilienwirtschaft und das anhaltend zu geringe Angebot marktgerechter Investmentprodukte aller Asset-Klassen.

Die EXPO REAL ist unverändert Arbeitsmesse mit hochkarätigem Fachpublikum auf Entscheidungsebene aus Politik, Verwaltung und Immobilienwirtschaft. Hier werden – wie z.B. auf dem Stand „Landeshauptstadt Düsseldorf und Partner“ – wichtige, oftmals spektakuläre Projekte vorgestellt und zahlreiche Deals vorbereitet oder abgeschlossen. Gleichzeitig bleibt sie angesichts einer weiteren Internationalisierung der wichtigste Branchentreff neben der im Frühjahr in Cannes stattfindenden MIPIM.

Reimund Sigel, AVONIA Real Estate GmbH

Wir haben überwiegend zufriedene und unaufgeregte Teilnehmer auf der Expo Real 2016 wahrgenommen. Wie im Vorjahr waren die dominierenden Themen Asset-Knappheit und steigende Kaufpreisfaktoren. Viele Teilnehmer und natürlich auch wir fragen uns, wie lange dieser Trend weitergeht. Als Projektentwickler und Asset Manager leben wir vom Austausch mit, Investoren und Nutzern. Hierfür bot die diesjährige Expo Real wie immer eine intensive und professionelle Plattform. Wir haben sehr gute Gespräche geführt und ziehen ein positives Fazit.

 

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