„Der Handelsimmobilien Report“ Nr. 205

Der Handelsimmobilien Report Nr 205

  • Editorial von Ruth Vierbuchen: Deutschland ist derzeit sehr beliebt. Das hat aber auch Schattenseiten. Die Herausforderung durch den Zustrom der Flüchtlinge zeigt zum einen, wie wenig Europa vereinigt ist und andererseits, dass Deutschland viel für seine Klein- und Mittelstädte tun muss. (Seite 1)
  • Investmentmarkt Europa – Der Markt knüpft wieder an die Boom-Jahre an: Angetrieben vom lebhaften Geschäft in Deutschland und in Norwegen hat auch der europäische Investmentmarkt für Handelsimmobilien neue Rekordmarken erreicht. Mit einem Transaktionsvolumen von 16,2 Mrd. Euro lag das 2. Quartal 2015 über dem Vergleichswert des Boomjahres 2007, allerdings unter dem Volumen im 2. Quartal 2006, als 18 Mrd. Euro in Retail Assets investiert wurden. Gemessen am 2. Quartal 2014 lag der Zuwachs europaweit bei 31% – und damit über dem Wachstum des europäischen Gewerbeimmobilienmarktes insgesamt. (Seite 2)
  • Hahn Retail Property Day – „Wir brauchen ein neues Gefühl für das, was teuer ist“: Wie entwickeln sich die Zinsen und der Investmentmarkt für Handelsimmobilien? Was beeinflusst die Kunden bei ihren Kaufentscheidungen? Wie geht es beim Thema Online-Handel weiter und was planen die Investoren? Mit diesen Themen befasste sich der Hahn German Retail Property Day in diesem Jahr in Bensberg. (Seite 6)
  • ZIA: Starre Regeln behindern den Wandel im Handel: Die Umwälzungen durch die Digitalisierung des Verkaufsprozesses haben viele Einzelhändler stark verunsichert. Doch der Blick auf die Buchbranche, die als erste von der Internet-Größe Amazon angegriffen wurde und weltweit unter Druck geriet, zeigt, wohin die Reise wahrscheinlich gehen wird: Der Online-Buchhandel wuchs hierzulande 2014 nur noch um 2,4% und stationäre Buchhändler mit innovativen Ideen wachsen wieder. Was sich die Konsumenten von den Geschäften wünschen und wie sie am liebsten einkaufen, zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des ZIA. (Seite 10)
  • Reccom KG – Der prüfende Blick auf Mietverträge und Nebenkosten. Mietverträge und Nebenkostenabrechnungen sind nicht selten fehlerhaft. Das kennen nicht nur Privathaushalte, sondern auch die gewerblichen Mieter wie Einzelhändler mit ihren zahlreichen Filialen. Doch während es viele Dienstleister für Immobilieneigentümer gibt, sind Dienstleister, die gewerblichen Mietern zur Seite stehen, eher selten. Die reccom KG hat sich auf dieses Geschäft spezialisiert. (Seite 13)
  • Stadtentwicklung in Klein- Und Mittelstädten – Vom Trading-Down zu ganz neuen Perspektiven:  „Wandel im Handel“ ist ein allseits bekannter Sinnspruch, denn die deutsche Einzelhandelslandschaft entwickelt sich dynamischer denn je. Allerdings nicht nur im positiven Sinne. Die Folge ist, dass Klein- und Mittelstädte Strukturschwächen aufweisen, während die wirtschaftsstarken Standorte (Großstädte) an Bedeutung gewinnen. Märkte unterliegen zeitlichen und räumlichen Veränderungen durch das Handeln von Akteuren und veränderte Rahmenbedingungen, die aber nicht zu konvergierenden Märkten, sondern zu räumlichen Differenzen führen. (Prof. Link, Seite 16)
  • Standpunkte – Sprechen Handel und Kunden dieselbe Sprache? Der Einzelhandel hat eine eigene Sprache. Das ist nichts besonderes, denn das gibt es auch in anderen Branchen. Schwierig wird es, wenn der Einzelhändler versucht, in seiner spezifischen Sprache mit dem Kunden zu kommunizieren. (Wotruba, Seite 19)
  • Renditen in Deutschland – Noch Chancen in B-Städten mit guter Infrastruktur: Die lockere Geldpolitik der EZB in Verbindung mit der relativ stabilen deutschen Wirtschaft heizt den hiesigen Immobilienmarkt seit Jahren an. Die durchschnittlichen Renditen für typische Core-Objekte, die Geschäftshäuser in den Metropolen, haben die 4-Prozent-Marke nach unten bereits durchbrochen. Lediglich Fachmärkte und Fachmarktzentren liegen im Schnitt noch über der 5-Prozent-Marke. Nach Feststellung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC geben die Mietrenditen inzwischen aber auch in mittelgroßen Städten nach. (Seite 20)
  • Eröffnung Forum Hanau – In den ersten 3 Tagen kamen 190 000 Besucher: Große Eröffnung am 10. September: Mit dem Shopping-Komplex Forum Hanau hat die im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Innenstadt von Hanau wieder eine neue Mitte für den Einzelhandel erhalten. Bereits in den ersten 3 Tagen nach der Eröffnung ermittelte der Entwickler und Investor Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft rund 190 000 Besucher. (Seite 21)
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