Bremer Landesbank hat mit Schiffskrediten zu kämpfen

10.März 2017   
Kategorie: News

Die Bremer Landesbank rechnet damit, dass der Verlust nach IFRS für das Geschäftsjahr 2016 auf 1,4 Mrd. Euro einsteigt. Schuld daran sei die gestiegene Risikovorsorge im Schiffskreditportfolio. Diese Risikovorsorge liege nunmehr bei 1,6 Mrd. Euro.

Die Bremer Landesbank gehört seit 1. Januar 2017 zur Nord/LB. Die Nord/LB plant derzeit eine Kapitalerhöhung für die Bremer Landesbank sowie weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Kapitalquote.

Im Zuge der Übernahme wurde zwischen der NORD/LB und der BLB ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen, der die NORD/LB zum Ausgleich etwaiger Jahresfehlbeträge der BLB ab dem Geschäftsjahr 2017 verpflichtet, soweit diese nicht nach Entscheidung der Trägerversammlung der BLB durch eine Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen ausgeglichen werden. Weiter hat die NORD/LB gegenüber der BLB eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie dafür Sorge trägt, dass die BLB ihre Verpflichtungen erfüllen kann. Am 19. Januar 2017 wurde bei der Europäischen Zentralbank ein sogenannter Waiver gemäß Art. 7 der Kapitaladäquanzverordnung (CRR) von der BLB beantragt, der die BLB von der Anwendung bestimmter Aufsichtsanforderungen an ihre Eigenmittelausstattung ausnehmen würde.

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