Deutsche Wohnen saniert UNESCO-Siedlung in Siemensstadt

3.Juni 2014   

Kategorie: News

Die Deutsche Wohnen hat die Sanierung der Ringsiedlung Siemensstadt im Mai 2014 erfolgreich abgeschlossen. Um die Einzigartigkeit der Siedlung in Berlin-Charlottenburg zu bewahren und sie modernen Wohnbedürfnissen anzupassen, investierte die Deutsche Wohnen seit August 2009 insgesamt  9,5  Mio. Euro (3,15 Mio. Euro davon öffentliche Fördermittel) in die umfangreiche und denkmalgerechte Sanierung. Die Deutsche Wohnen besitzt  527 Wohneinheiten im nördlichen Teil der Ringsiedlung, die seit 2008 auf der Welterbeliste der UNESCO steht.

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wurden alle Dächer instandgesetzt, die Treppenhäuser sowie zahlreiche Fassaden und Balkone denkmalgerecht saniert und viele Grünanlagen neu gestaltet. Bei der energetischen Sanierung setzte die Deutsche Wohnen auf Wärmedämmung von Kellerdecken und Dachgeschossen sowie den Austausch von Bad- und Küchenfenstern für eine bessere Isolierung. Abschließend wurde im Mai 2014 der Spielplatz in der Goebelstraße neu gestaltet und mit einem Streetball-Feld, Tischtennisplatten, Schaukeln sowie einem Kletter- und Krabbelbereich für kleine Kinder ausgestattet.

„Bei allen Maßnahmen haben wir eng mit den zuständigen Denkmalschutzbehörden zusammengearbeitet“, erklärt Lars Dormeyer, Geschäftsführer der Deutsche Wohnen Construction and Facilities GmbH. „Die Deutsche Wohnen besitzt vier der sechs UNESCO-Siedlungen der Berliner Moderne und verfügt daher über umfangreiche Erfahrung bei Sanierungen im Denkmalschutz.“

Die Ringsiedlung Siemensstadt wurde von Mitgliedern der innovativen und progressiven Architekten-Vereinigung „Der Ring“ zwischen 1929 und 1934 erbaut. Gleich sechs junge Architekten verwirklichten in der Siedlung ihre Ideale von modernem Städtebau: Otto Bartning, Fred Forbat, Walter Gropius, Hugo Häring, Paul-Rudolf Henning und Hans Scharoun. Dementsprechend vielfältig präsentiert sich die Siedlung heute. Vom Gropius’schen Funktionalismus über die Raumkunst Scharouns bis zum organischen Formenreichtum Härings ist die gesamte Spannbreite des „Neuen Bauens“ sichtbar. Die Deutsche Wohnen hat in der Ringsiedlung eine Info Station in der Goebelstraße 2 eingerichtet, die Anwohner und Fachtouristen über das architektonische Erbe der Siedlung informiert. Weitere Informationen zur Ringsiedlung Siemensstadt und zu den weiteren UNESCO-Siedlungen finden Sie unter: www.welterbesiedlungen-berlin.de.

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