Auch abseits der deutschen “Core-Städte” gibt es gute Renditen

Corpus Sireo untersuchte gemeinsam mit empirica 14 deutsche Bürostandorte, die nicht zu den “Big 7″ zählen. Heraus kam der “Corpus Sireo – empirica Potenzial-Index”.

Die Studie “Corpus Sireo – empirica Potenzial-Index” fand heraus, dass sich die 14 untersuchten Standorte der 2. Kategorie mehrheitlich stabiler entwickeln als die üblichen Core-Standorte der Big 7. Zu den untersuchten Städten gehören Aachen, Bonn, Bremen, Dresden, Dortmund, Essen, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Mannheim, Mainz, Münster, Nürnberg und Wiesbaden. Bei der Hälfte der Städte liegt die Leerstandsrate unter 5%. Die Ankaufsrenditen liegen mit Ausnahme von Nürnberg und Bonn an allen Standorten deutlich über 6%. Die Spitzenmieten bewegen sich an allen Standorten zwischen 12 und 13 Euro. Nur die ostdeutschen Städte Dresden und Leipzig verzeichnen Spitzenmieten von 11 Euro.

Besonders gute Mietpreisentwicklung zeigen die innerstädtischen Flächen. Dabei schneiden Neubauflächen mit Baujahren ab 1995 gut ab. Beliebt sind aber auch Gebäude, die vor 1945 errichtete wurden. Seit 2008 haben sich lt. Studie Büroimmobilien an den untersuchten Standorten positiv entwickelt mit stabilem Trend. Den Grund sehen die Researcher an der Wirtschaftsstruktur der Standorte, die von einem gesunden Mittelstand geprägt ist. Zudem sind die Regionen geprägt von regional verwurzelten Unternehmen, bei denen Umzüge nur selten anstehen. Mietpreissteigerungen wurden im letzten Quartal lediglich an den Universitätsstandorten Bonn, Aachen und Karlsruhe registriert.

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